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Bundesverband
Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen e.V. |
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Position: Projekte > Krankenhaus
Kampagne 2006/2007/2008/2009/2010
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Wir bedanken uns für die Förderung durch die
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Am 12. September 2007 fand die ForseA-Kampagne 2006/2007 „Ich muss ins Krankenhaus … und nun?“ ihren Abschluss. Die Ergebnisse der Kampagne in Gestalt von
wurden zu einer Dokumentation zusammengefasst und an Frau Evers-Meyer an ihrem Dienstsitz im Kleisthaus in Berlin übergeben.
Zuvor fand ein Pressetermin statt. Bei diesem erläuterten Elke Bartz und Helmut Budroni, letzterer als Ersteller der wissenschaftlichen Auswertung, in kurzen Zügen den Grund für diese Kampagne, den Ablauf, die Dokumentation und unsere Forderungen an die Politik.
Ottmar Miles Paul, der diese Veranstaltung in gewohnt souveräner Weise moderierte, leitete danach zum zweiten Teil über. Hierbei stellte Elke Bartz gegenüber Evers-Meyer und anwesenden Mitgliedern des Bundestages sowie anderen Gästen unmissverständlich klar, dass die bisherige Situation dringend geändert werden muss. Es kann nicht
angehen, dass Menschen sterben oder gravierende gesundheitliche Schäden erleiden, nur damit sich Kostenträger über nicht geplante Einsparungen freuen können. Denn es geht hier nicht um Mehraufwände. Die Kostenträger nutzen eine durch den Klinikaufenthalt ohnehin schwierige Lage dazu, Kosten einzusparen. Helmut Budroni zeigte auf, dass Menschen mit einer gesundheitlichen Beinträchtigung, die zu einem Klinikaufenthalt führt, dort eine sachgemäße Pflege vorfinden. Menschen aber, die bereits mit zusätzlichen behinderungsbedingten Hilfebedarfen im Krankenhaus aufgenommen werden, finden dort sehr oft völlig unzureichende Unterstützung. Es fehlen sowohl die personelle Kapazität als auch die behinderungsspezifische Kenntnisse.
Die anwesenden Abgeordneten zeigten sich betroffen und stimmten der Forderung nach den erforderlichen Gesetzesänderungen zu. Sie betonten jedoch, dass als Folge der Förderalismusreform Kontakt zu den Kollegen aus den Ländern hergestellt werden muss, da der Bund keine Gesetze mehr erlassen könne, deren finanziellen Folgen die Länder tragen müssen.
Am Ende bedankte sich die Behindertenbeauftragte und versprach, mit dafür zu sorgen, dass dem als dringend erkannten Änderungsbedarf abgeholfen wird. Elke Bartz bedankte sich bei der Aktion Mensch, ohne deren Unterstützung diese Kampagne nicht durchzuführen gewesen wäre. Weiterhin bedankte sie sich bei der Universität Witten/Herdecke für die Unterstützung bei der wissenschaftlichen Auswertung.
Die Dokumentation kann ab sofort bei ForseA e.V. angefordert werden und wird kostenlos versandt (solange der Vorrat reicht!). Gleichzeitig ist sie als PDF-Datei online abrufbar (3 MB).
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