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gewalttätiges Amerika Folge 34 in kobinet Storytelling Foto: Momentmal In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen Staufen (kobinet) Eine sehr launisch melancholische, treffend "Abgesang" übertitelte vierte und letzte Folge meiner Amerika-Tetralogie, geschrieben in den trüben Novembertagen 2024 unmittelbar vor den Präsidentschaftswahlen. Im Fokus dieser abschießenden Folge, wie sollte es anders sein nach Lage der Dinge, der geschichtlichen und nicht minder der gegenwärtigen: Gewalt. Gewalt und wie sehr sie dem US-amerikanischen Heilsprojekt seit Anbeginn eingeschrieben ist und wie ein mythischer Fluch auf seiner Geschichte und Gegenwart lastet. Gewalt in all ihren Formen, tödliche Gewalt nicht zuletzt, ausgeübt auf exzessive Weise, beginnend mit dem Genozid an den amerikanischen Ureinwohnern. Die unverholen gewaltsame, obsessiv gewalttätige Geburt einer Nation, deren bleibende, sich über die Zeitläufte fortzeugende gewaltaffine Grundmatrix der unlängst verstorbene amerikanische Romancier Paul Auster sich nicht gescheut hat, mit der Bezeichnung "Bloodbath Nation" zu versehen, "Blutbad-Nation".
Statue Justitia Foto: Sang Hyun Cho auf Pixabay Bremen (kobinet) Am Donnerstag, den 16. Juli 2026, haben der Verein Selbstbestimmt Leben sowie die Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe behinderter Menschen Bremen (LAGS Bremen) vor dem Verwaltungsgericht Bremen Klage gegen die Pläne des Senats zur Umgestaltung der ÖPNV-Umsteigeanlage an der Domsheide im Zentrum Bremens eingereicht. Bekanntlich beabsichtigt der Senat, die Haltestellen der Bus- und Straßenbahnlinien, die vom Bahnhof kommen bzw. dorthin fahren, zusammenzulegen und sie in der Balgebrückstraße weiter um etwa 50 m in Richtung Wilhelm-Kaisen-Brücke zu verschieben. Die Haltestellen der Linien 2 und 3 sollen hiernach auf der Domsheide vor dem alten Postamt verbleiben, allerdings um ca. 35 m Richtung Innenstadt verlegt werden.
Logo der BAG Inklusionsfirmen Foto: bag if BERLIN (kobinet) Die Bundesarbeitsgemeinschaft Inklusionsfirmen (bag if) hat ihren neuen Jahresbericht vorgestellt. Auf 64 Seiten erfährt man darin alles über die Aktivitäten der bag if und ihrer Mitglieder sowie über die Entwicklungen und Schwerpunktthemen, welche die Arbeit im vergangenen Jahr begleitet haben. Mit dem Jahresbericht werden nicht nur wichtige Daten, Hintergrundinformationen und neue Trends vorgestellt. Es geht vor allem darum, die Inklusionsunternehmen und ihre Unternehmensphilosophie in den Mittelpunkt zu rücken. Dieser Jahresbericht ist auf dieser Internetseite nachzulesen.
Logo des Behindertensportverbandes Niedersachsen Foto: BSN HANNOVER (kobinet) In der kommenden Woche verwandelt sich Hannover für vier Tage in die Hauptstadt des deutschen Spitzensports: Bei der sechsten Ausgabe des Multisportevents "Die Finals" werden in zehn Sportstätten der Landeshauptstadt und der Region insgesamt 143 Deutsche Meistertitel in 24 Sportarten vergeben. Hier kämpfen auch die Niedersächsischen Kaderathletinnen Hermine Krumbein (Para Rudern), Jule Lammers (Para Bogensport), Flora Kliem (Para Bogensport) und Frieda Bartels (Para Kanu) in ihren Disziplinen um Titel und Medaillen. Die Veranstalter der Finals 2026 haben sich eng mit dem Deutschen Behindertensportverband (DBS) abgestimmt. Ausgetragen werden die Wettbewerbe an prominenten Schauplätzen mitten in der Stadt: Rudern und Kanu finden auf dem Maschsee statt, das Bogenschießen am Neuen Rathaus – Orte, die während der Finals ohnehin im Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit stehen. Für den BSN ist diese Präsenz ein wichtiges Signal: Para Sport wird nicht als Randprogramm behandelt, sondern als selbstverständlicher und gleichwertiger Teil des deutschen Spitzensports präsentiert – live übertragen von ARD und ZDF. Weitere Informationen sind auf dieser Internetseite nachzulesen.
Sonne über der Stadt Foto: Fatih Turan Berlin (kobinet) Die Hitzewelle Ende Juni hat soziale Einrichtungen massiv belastet: 82 Prozent der 2.871 Einrichtungen und Dienste, die sich bundesweit an einer Umfrage des Paritätischen Gesamtverbandes beteiligt haben, geben an, stark oder sehr stark betroffen gewesen zu sein. Überhitzte Gebäude, gesundheitliche Risiken und zusätzliche Belastungen für Beschäftigte bringen viele Einrichtungen an ihre Grenzen. Der Paritätische fordert deshalb ein bundesweites Sofortprogramm für den Hitzesommer 2026.
Kopfhörer Foto: snsnep In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen Berlin (kobinet) Der Deutsche Schwerhörigenbund (DSB) hat vor kurzem das neue Projekt "Hör hin! Hörprävention für hörbeeinträchtigte Menschen - Sensibilisierung und Prävention über Gesundheitsthemen im Hinblick auf Hörschädigungen" gestartet, bei welchem eine Reihe von Webinaren durchgeführt werden sollen. Mit Hilfe des Projektes sollen vermeidbare Hörschädigungen und Präventivmaßnahmen zum Schutzverhalten im Alltag aufgezeigt werden und dem Abbau von Stigmatisierung sowie zum Wissenstransfer und Austausch zwischen Referent*innen und Teilnehmenden dienen. Das zweite Webinar am 13. August 2026 wird das Thema "Sicherer Medien‑ und Kopfhörergebrauch" behandeln, in welchem aufgezeigt werden soll, ob jemand ein Risiko‑Hörer ist und welche Empfehlungen es zur maximalen Lautstärke und zur Nutzungsdauer bei Kopfhörern, inklusive einfacher Merksätze ("Außenwelt noch hörbar", Lautstärke‑Limit am Smartphone) gibt.