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info schwarz Foto: Susanne Göbel Wien (kobinet) Nicht nur in Deutschland blicken behinderte Menschen und ihre Verbündeten mit Sorge auf das Erstarken und die Positionen der AfD. Eine Analyse des Deutschen Instituts für Menschenrechte ist beispielsweise auch in Österreich auf großes Interesse gestoßen. Einem Kommentar des österreichischen Online-Nachrichtendienst BIZEPS zufolge zeige diese klar, "dass die AfD eine Gefahr für Menschenrechte ist. Die Partei hat eine klare Vorstellung einer homogenen Volksgemeinschaft. Personengruppen, die nicht in diese Vorstellung passen, werden systematisch abgewertet und offen angegriffen. Menschen mit Behinderungen passen nicht in das Menschenbild der AfD. Die AfD und andere rechtsgerichtete Parteien, die nach denselben Mustern handeln, sind eine klare Gefahr für Menschen mit Behinderungen. Die Ergebnisse der Analyse sind somit nicht nur für Deutschland relevant", wie Katharina Müllebner im Fazit ihres Kommentars über die Positionen der AfD in einem aktuellen BIZEPS-Beitrag schreibt.
Aktion Mensch Foto: Aktion Mensch Bonn (kobinet) "Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen brauchen verlässliche Informationen, starke Netzwerke und gute Zugänge zu Unterstützung. Genau dafür stehen unsere Plattformen inklusion.de und der Familienratgeber. Um diese Angebote regional sichtbar zu machen, suchen wir engagierte Inklusions-Partner*innen. Hast du Erfahrung in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung, bist gut vernetzt und teilst unsere Werte? Dann sei dabei! Hier erfährst du mehr über die Aufgaben, Anforderungen und Vorteile für dich und deine Organisation als Inklusions-Partner*in." So heißt es im aktuellen Newsletter der Aktion Mensch. "Als Inklusions-Partner*in setzt du dich aktiv für Teilhabe ein, stärkst Netzwerke vor Ort und wirst Teil eines bundesweiten Zusammenschlusses für Inklusion und Barrierefreiheit. Du bringst Erfahrung in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung mit, bist gut vernetzt und teilst unsere Werte: Respekt, Vielfalt und Teilhabe. Wir unterstützen dich dabei mit Materialien, Austausch, Sichtbarkeit, Qualifizierungsmaßnahmen und einer Honorierung", heißt es weiter auf der Internetseite der Aktion Mensch.
SOD Logo Saarland 2026 Foto: SOD Saarland SAARBRÜCKEN (kobinet) Heute beginnen im Saarland die Nationalen Sommer-Spiele von Special Olympics Deutschland. Vom 15. bis 20. Juni werden über 4.000 Sportlerinnen und Sportler, darunter viele aus Vereinen und Einrichtungen der Lebenshilfe, an den Sommer-Spielen von Special Olympics teilnehmen. Auch fast 500 Unified Partner gehen an den Start. Sie haben keine Behinderung und spielen gemeinsam mit den Athleten mit kognitiver Beeinträchtigung zum Beispiel in einer Fußball-Mannschaft oder einem Tischtennis-Doppel. Zur Eröffnungsfeier im Saarbrücker Ludwigsparkstadion werden auch der Bundesvorstand und die Landesvorsitzenden der Lebenshilfe teilnehmen. Am Rande der Spiele ist zudem ein Treffen mit der saarländischen Ministerpräsidentin Anke Rehlinger geplant. Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und frühere Bundesministerin für Gesundheit, ist ein großer Fan der Sportlerinnen und Sportler mit sogenannter geistiger Behinderung: "Wer wie ich vor drei Jahren die Weltspiele in Berlin miterlebt hat, weiß, wie leidenschaftlich und gleichzeitig fair es bei den Special Olympics zugeht." Schmidt hofft sehr, dass zahlreiche Sportbegeisterte aus dem Saarland und darüber hinaus die Athletinnen und Athleten anfeuern und die Medien über diese besonderen Wettbewerbe ausführlich berichten werden. Zudem appelliert sie an alle Sportvereine, Menschen mit Unterstützungsbedarf die Türen zu öffnen: "Der Sport hat die Kraft, Menschen mit und ohne Beeinträchtigung zu verbinden. Er ist ein starker Motor für mehr Inklusion in unserem Land."
Transparent vor dem Reichstag gegen BGG-Reform Foto: AbilityWatch Berlin (kobinet) Nachdem der Termin für die Anhörung zum Gesetzentwurf zur Änderung des Behindertengleichstellungsgesetz (BGG), in dem es unter anderem darum geht, ob Unternehmen zur Barrierefreiheit und zu angemessenen Vorkehrungen zur Teilhabe behinderter Menschen verpflichtet werden, am 22. Juni 2026 von 15:00 bis 16:30 Uhr fest steht, ist noch offen, wann das Gesetz endgültig im Bundestag debattiert und beschlossen wird. Da die Vorschau auf die Tagesordnung für die nächste Sitzungswoche des Bundestages vom 24. bis 26. Juni die zweite und dritte Lesung der Reform des BGG nicht vorsieht, dürfte das Gesetz voraussichtlich am 9. oder 10. Juli 2026 im Bundestag debattiert und beschlossen werden. So bleibt denjenigen, die am 22. Juni von 14:00 bis 17:00 Uhr vor dem Paul-Löbe-Haus des Bundestages protestieren und sich für Änderungen des heftig kritisierten Gesetzentwurfs der Bundesregierung durch den Bundestag einsetzen noch bis Anfang Juli Zeit, Druck für entsprechende Änderungsanträge zu machen.
"Eigentlich soll der Bahnhof in Laaber im Landkreis Regensburg barrierefrei werden. Doch beim Umbau hat die Bahn Rampen in einer Unterführung ohne Ersatz abgebaut. Der Bahnhof bleibt so für Rollstuhlfahrer kaum nutzbar." So heißt es in einem Bericht des Bayerischen Rundfunks, auf den Albin Göbel die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht hat. Eigentlich soll der Bahnhof barrierefrei umgebaut werden.
Bild von der Gründung des ZsL Sachsen Foto: ZsL Sachsen Dresden (kobinet) Das Zentrum selbstbestimmt Leben Sachsen (ZSL-Sachsen) möchte das Thema Persönliche Assistenz bekannter machen – für Assistenznehmer*innen als auch für Assistenzgeber*innen. Sören Haak berichtet für die kobinet-nachrichten über zwei Austauschtreffen zum Thema und die verschiedenen Herausforderungen und Chancen, die mit der Nutzung Persönlicher Assistenz verbunden sind.