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Im Juli wird traditionell der Disability Pride Month begangen. Dabei zeigen behinderte Menschen Flagge für ihre Rechte, ihre Selbstbestimmung und mehr Sichtbarkeit in der Gesellschaft. In den USA wird im Juli seit vielen Jahren der Unterzeichnung des Americans with Disabilities Act vom 26. Juli 1990 als wichtiges Antidiskriminierungsgesetz für behinderte Menschen gedacht und für die Rechte behinderter Menschen demonstriert. Auch in Deutschland haben dieses Jahr eine Reihe von Aktionen im Zusammenhang mit dem Disability Pride Month stattgefunden. Jennifer Sonntag hat sich als blinde Journalistin Gedanken zum Disability Pride Month gemacht und dazu einen Beitrag auf Facebook veröffentlicht, der auch Bezug auf den Anschlag auf den CSD in Berlin nimmt und den die kobinet-nachrichten im Folgenden mit einem Dank an Jennifer Sonntag veröffentlichen.
Seit 20 Jahren bietet der Verein MOBILE – Selbstbestimmtes Leben Behinderter in Dortmund Begleitete Elternschaft an. Das Unterstützungsangebot richtet sich an Eltern mit Lernschwierigkeiten, psychischen Belastungen oder Behinderungen ihrer Kinder, um ein Zusammenleben als Familie zu ermöglichen. Die Kosten werden in der Regel von der Jugendhilfe oder der Eingliederungshilfe getragen.
Anlässlich der anstehenden Wahlen in Sachsen-Anhalt, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern hat die Arbeitsgemeinschaft Selbst Aktiv der Menschen mit Behinderungen in der SPD am 25. Juli 2026 in Magdeburg eine bundesweite Aktion für Barrierefreiheit, für eine inklusive Gesellschaft und für volle politische Teilhabe durchgeführt. Rund 40 politische Multiplikator*innen trafen sich, um im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention für den Ausbau demokratischer Rechte behinderter Menschen zu werben.
Logo handicap international Foto: handicap international
BERLIN (kobinet)
Die gemeinnützige Hilfsorganisation Handicap International (HI) hat im Jahr 2025 drei Millionen Menschen in 58 Ländern geholfen. Im Fokus der Arbeit standen besonders die Versorgung von Menschen mit Behinderungen und von Schwerverletzten im Krieg, bei Katastrophen oder in Flüchtlingslagern sowie die Minenräumung. Die Rahmenbedingungen werden dabei immer herausfordernder und die Sorge angesichts sinkender Förderungen öffentlicher Geldgeber wächst. Weltweit zunehmende Kriege und Vertreibungen sowie die abnehmende Unterstützung öffentlicher Geldgeber für die weltweite humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit bestimmten die Arbeit von Handicap International. In diesem Spannungsfeld werden Menschen mit Behinderungen und andere vulnerable Gruppen oft übersehen und unzureichend unterstützt.
Nach Bekanntwerden der Entscheidung des rheinland-pfälzischen Ministerrats vom 28. Juli 2026 für Katja Lüke als neue Landesbehindertenbeauftragte von Rheinland-Pfalz erhielt diese u.a. über die sozialen Medien eine Reihe von Glückwünschen für die Ausübung dieses neuen Amtes. Aber auch der Dank für die Arbeit der bisherigen Landesbehindertenbeauftragten von Rheinland-Pfalz, Ellen Kubica, kam nicht zu kurz. Wir, das ZsL Mainz, gratulieren Katja Lüke ganz herzlich zur Ernennung zum Amt derBeauftragten für Menschen mit Behinderungen In Rheinland-Pfalz. Wir freuen uns, dass auf Ellen Kubicamit Katja Lüke eine weitere engagierte Frau mit Behinderung in das Amt folgt, die sich für Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe in unserem Bundesland einsetzen wird", heißt es beispielsweise in einem Statement der Geschäftsführerin des Mainzer Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen, Gerlinde Busch, nach Bekanntwerden der Entscheidung.
270728_Deeken_Tina_Podcast Foto: Niedersächsische Lotto Sport Stiftung
Hannover (kobinet)
Tina Deeken ist Förderschullehrerin, Paraschwimmerin, mehrfache Weltmeisterin, Europameisterin und Weltrekordhalterin im Eisschwimmen und amtierende Deutsche Meisterin im Paratriathlon. Im Gespräch mit ihr im Podcast der niedersächsischen Lotto Sport Stiftung geht es um ihren sportlichen Werdegang, darum, welche Barrieren auf und neben der Strecke noch bestehen und warum Demokratie im Sport viel mit Teilhabe zu tun hat.