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Fragen sollen zu Antworten werden Foto: ht WITTEN (kobinet) Dass Eingliederungshilfe auch Betroffene etwas angeht, sollte eigentlich selbstverständlich sein. Aber dem ist nicht immer so. Da wird, wie ein Bürgerreporter in "WItten aktuell" berichtet, Anfang Märze eine Wanderausstellung zum Thema "Das Persönliche Budget - mehr Selbstbestimmung für Menschen mit Behinderung" eröffnet. Der Veranstaltungsort ist jedoch für Betroffene schwer erreichbar - es gäbe wohl geeignetere Räumlichkeiten. Bürgerreporter Carsten Rensinghoff fragt nach und bekommt zur Auskunft: "...dass die Wanderausstellung zum Persönlichen Budget hauptverantwortlich von der Inklusionsbeauftragten des Ennepe-Ruhr-Kreises organisiert wird. Außerdem, so Heucken, seien Leistungen der Eingliederungshilfe Sache des Kreises und des Landschaftsverbandes Westfalen/Lippe. Kreisangehörige Städte sind mit dieser Sache nicht befasst. " Der Bericht des Bürgerreportes Carsten Rensinghoff ist auf dieser Seitenachzulesen.
Idriss Gonschinska, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS), Foto: Picture Alliance FRECHEN (kobinet) Im Anschluss an die Olympischen Spiele blickt blickt die Sportwelt auf die Paralympics in Italien, welche am 6. März in Verona eröffnet werden. Der Vorstandsvorsitzender des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS), Idriss Gonschinska, hat sich mit dem Blick auf diese Paralympics in einem Interview zur Bedeutung von Barrierefreiheit und Teilhabe geäußert, die, so unterstreicht er in dem Zusammenhang, keine nette Geste, sondern ein Menschenrecht sind. Zudem äußert sich der 57-Jährige zur Bewerbung um Spiele in Deutschland – und zu den nachhaltigen Potenzialen, die insbesondere die Paralympics mitbringen. Im Folgenden geben wir dieses Interview in gering bearbeiteter Form wider.
Plakat der Aktion Mensch zum Europäischen Protesttag 2026 Foto: Aktion Mensch Bonn (kobinet) Beim diesjährigen Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen gibt es wegen des miserablen Entwurfs zur Reform des Behindertengleichstellungsgesetz (BGG), aber auch aufgrund der schärfer werdenden Debatte um die Eingliederungshilfe, genug Gründe, Protestaktionen durchzuführen. Die Aktion Mensch hat mit dem Slogan "Menschenrechte sind nicht verhandelbar" ein passendes Motto gefunden und unterstützt auch dieses Jahr Aktionen und Veranstaltungen zum Europäischen Protesttag für die Gleichstellung behinderter Menschen am 5. Mai, die zwischen dem 2. und 10. Mai 2026 stattfinden, finanziell. Dafür hat sie insgesamt 2 Millionen Euro bereitgestellt. Förderanträge können noch bis zum 31. März 2026 gestellt werden, solange die Fördermittel reichen.
Buchcover: INST - Geschichten über Gewalt und Behinderung Foto: epubli Berlin (kobinet) "Alexander Puchtler, jahrelang in der Behindertenhilfe tätig, wirft in seinen Kurzgeschichten einen ungeschönten Blick auf die aktuelle Situation in Komplexeinrichtungen für Menschen mit Behinderung." So heißt es in der Ankündigung des 204 Seiten umfassenden Buches "[INST] – Geschichten über Gewalt und Behinderung" von Alexander Puchtler. "Alexander Puchtler erzählt Geschichten aus einer Welt, die viele nicht kennen und vielleicht lieber nicht sehen möchten: den Komplexeinrichtungen der Behindertenhilfe. An diesen Orten sind für die Betreuten Arbeit, Wohnen und Freizeit unter ständiger Aufsicht vereint. Hier wirkt strukturelle Gewalt, die oft als Normalität verkannt wird. Die Kurzgeschichten basieren auf realen Erfahrungen des Autors, sind teilweise fiktionalisiert und zeigen die Spannungsfelder zwischen Fürsorge, Kontrolle und Überforderung. Sie richten keine Anklage gegen Einzelne, sondern gegen Strukturen und Normen, die Fremdbestimmung normalisieren", heißt es in der Presseinformation zum Buch.
Ferda Ataman Foto: Sarah Eick Berlin (kobinet) Die Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung, Ferda Ataman, hat den Umgang der Bundesregierung mit der bislang größten Studie zu "Rassismus in deutschen Institutionen und institutioneller Rassismus in Deutschland" kritisiert. "Jede fünfte Anfrage in der Antidiskriminierungsstelle des Bundes betrifft Diskriminierungen durch staatliche Stellen. Benachteiligungen in öffentlichen Institutionen sind leider weit verbreitet", sagte Ferda Ataman. "Diese Studie ist die bislang umfassendste und wichtigste Untersuchung dazu und wird vom Bundesinnenminister einfach unter den Tisch gekehrt", sagte Ataman am 23. Februar 2026 in Berlin. Sie forderte Minister Dobrindt auf, sein öffentliches Stillschweigen zu der von seinem Ministerium in Auftrag gegebenen Großstudie zu beenden. In der Studie werden Institutionen wie Jobcenter, Ausländerbehörden, Sozialämter und Jugendämter, aber auch die Polizei und Justiz in den Fokus genommen. Sie wurde bislang lediglich auf einer Internet-Seite des BMI zugänglich gemacht, begleitet von zwei distanzierenden Stellungnahmen.
Symbol leichte Sprache Foto: Signet von Inclusion Europe Hannover (kobinet) Viele Menschen fühlen sich im Gesundheitswesen zunehmend verunsichert – durch komplexe Abläufe, schwer verständliche Informationen und fehlenden Einblick in ihre Rechte. Besonders für Menschen mit Behinderungen, Lernschwierigkeiten oder geringer Lesekompetenz können Arztbesuche und medizinische Entscheidungen dadurch zur großen Hürde werden. Um hier Orientierung zu geben und Patientinnen und Patienten zu stärken, hat das niedersächsische Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung einen Flyer zu Patientenrechten in Leichter Sprache veröffentlicht.