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Gemeinsam für mehr Barrierefreiheit im Tourismus: Die Akteure des Netzwerks „Barrierefrei im Lausitzer Seenland“ kamen beim Netzwerktreffen in der Energiefabrik Knappenrode zusammen, um die Gesamtzertifizierung des Lausitzer Seenlandes als barrierefreie Reiseregion nach „Reisen für Alle“ zu feiern und den weiteren gemeinsamen Weg zu gestalten. Foto: pics_by_fenja
KNAPPENRODE (kobinet)
Das Lausitzer Seenland hat seine Gesamtzertifizierung als barrierefreie Reiseregion nach dem bundesweiten Kennzeichnungssystem "Reisen für Alle" mit einem Netzwerktreffen in der Energiefabrik Knappenrode gefeiert. Rund 50 Vertreter aus Tourismus, Politik und Wirtschaft kamen zusammen, um die Entwicklung des barrierefreien Tourismus in der Region zu würdigen, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam nach vorn zu blicken. Bereits im März 2026 war das Lausitzer Seenland offiziell als barrierefreie Reiseregion im Rahmen von "Reisen für Alle" ausgezeichnet worden. Mit der feierlichen Veranstaltung wurde dieser Meilenstein nun gemeinsam mit den zahlreichen beteiligten Partnern und zertifizierten Betrieben gewürdigt.
Auf der Bundesmitgliederversammlung des Verbands Deutscher Alten- und Behindertenhilfe e. V. (VDAB) standen in Magdeburg die aktuellen Herausforderungen der professionellen Pflege sowie die politischen Weichenstellungen für die kommenden Jahre im Mittelpunkt. Diskutiert wurden insbesondere die geplanten Veränderungen durch das Pflegeneuordnungsgesetz sowie die wirtschaftlichen und personellen Rahmenbedingungen der Pflege. Der VDAB betonte, dass die professionelle Pflege weiterhin unter erheblichem Druck stehe. Politische Reformen, wirtschaftliche Unsicherheiten und der anhaltende Personalmangel stellten Pflegeunternehmen vor große Herausforderungen. Notwendige Veränderungen dürften nicht zulasten einer verlässlichen Versorgung und der wirtschaftlichen Stabilität der Einrichtungen gehen. "Die Pflege braucht eine Reform, die ihren Namen verdient. Wir dürfen nicht den Fehler machen, finanzielle Probleme einfach zu verschieben oder Leistungen zu begrenzen. Wer die Pflege langfristig sichern will, muss die Einrichtungen wirtschaftlich stärken, für verlässliche Rahmenbedingungen sorgen und gleichzeitig den Beschäftigten gute Arbeitsbedingungen ermöglichen", erklärte Stephan Baumann, Bundesvorsitzender des VDAB.
Die Gemeinschaft der SpecialOlympics Foto: SOD / Tilo Wiedensohler
BERLIN (kobinet)
Anlässlich der Wahlen in Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt haben Andreas Silbersack, 1. Vizepräsident von Special Olympics Deutschland und 1. Vizepräsident von Special Olympics Sachsen-Anhalt darauf verwiesen, dass Special Olympics in Deutschland in den vergangenen Jahren eine beeindruckende Entwicklung genommen hat. Ganz vielen sind die Special Olympics Weltspiele 2023 in Berlin noch in sehr guter Erinnerung. "Unser Sport", so betont Andreas Silbersack, "steht für Respekt, für Vielfalt und Miteinander und für eine Gesellschaft, in der jeder willkommen ist. Gemeinsam haben wir mehr gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit geistiger Beeinträchtigung am Sport und am gesellschaftlichen Leben erreicht. Diese positive Entwicklung sehen wir nach dem Ergebnis der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt jetzt gefährdet."
Logo Der Paritätische Wohlfahrtsverband Landesverband Baden-Württemberg Foto: Der Paritätische Wohlfahrtsverband Landesverband Baden-Württemberg e.V.
STUTTGART (kobinet)
Zum Weltkindertag am 20. September fordert der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg gleiche Teilhabechancen für alle Kinder und Jugendlichen. Ob ein Kind an Bildung, Freizeit, Kultur und gesellschaftlichem Leben teilhaben kann, dürfe weder vom Einkommen seiner Familie noch von seinem Aufenthaltsstatus abhängen, betont der Verband. Kinder hätten ein Recht auf Schutz, soziale Teilhabe und Persönlichkeitsentwicklung. Doch zwischen diesem Anspruch und der Lebenswirklichkeit vieler Kinder bestehe weiterhin eine große Lücke. Besonders betroffen seien Kinder aus einkommensarmen Familien sowie Kinder und Jugendliche, deren Familien Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) beziehen. Dies belege die gemeinsame Untersuchung "Kindheit im Sondersystem" von Save the Children und dem Paritätischen Gesamtverband: 87 Prozent der befragten Fachkräfte gäben an, dass Kinder aufgrund der AsylbLG-Leistungen in ihrer Teilhabe eingeschränkt seien. Mehr als 70 Prozent sähen eine ausreichende und gesunde Ernährung nicht gewährleistet, 74 Prozent berichteten von einem stark eingeschränkten Zugang zur Gesundheitsversorgung. Auch Mobilität, Freizeitangebote und der Kontakt zu Gleichaltrigen würden durch geringe finanzielle Mittel, abgelegene Unterbringung und fehlende Übernahme von Fahrtkosten erschwert. Der Verband fordert, Bildungs- und Teilhabeleistungen deutlich einfacher und möglichst unbürokratisch zugänglich zu machen.
Vorn ein Findling mit Inschrift Willis Blick, dahinter Bäume im Sonnenlicht im hellen Grün. Foto: Hubertus Thomasius
Staufen (kobinet)
Der aktuelle Alarmismus bezüglich einer sich der menschlichen Kontrolle entziehenden künstlichen Intelligenz mit maximal desaströsen Folgen befeuert schlimmste Befürchtungen!
Am 9. Oktober 2026 findet im Hotel Aquino in Berlin ein Symposium zum 35-jährigen Jubiläum der Stiftung LEBENSNERV statt. Die Stiftung verbindet eine ganzheitliche Sicht der Krankheit MS und MS-betroffener Menschen mit der Philosophie der Selbstbestimmt-Leben-Bewegung. In diesem Sinne will LEBENSNERV Menschen, die mit MS leben, anregen, ihr Leben mit der Erkrankung und nicht gegen die Erkrankung eigenverantwortlich und aktiv zu gestalten. Am 9. Oktober gibt es von 16:00 bis 18:00 Uhr einen Vortragsteil (Präsenz und online) und von 18:00 bis 20:00 Uhr eine kleine Feier (Präsenz) im Hotel Aquino, Hannoversche Str. 5b, in 10115 Berlin-Mitte. Die ursprünglich auf den 18. September festgelegte Anmeldungsfrist wurde nun auf den 25. September festgesetzt. Anmeldungen können per Mail an info@lebensnerv.de gerichtet werden.