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Die Historikerin Alina Sonnefeld stellt ihre Masterarbeit vor, die sich auf den Roman "Dezemberfahrt" von Matthias Vernaldi bezieht, in dem es um die Erfahrungen eines Menschen mit Behinderung in der DDR geht. Die Veranstaltung findet am 22. September 2026 um 17:00 Uhr in den Räumen des Verband der Körperbehinderten der Stadt Dresden, Strehlener Straße 24 Erdgeschoss links, in 01069 Dresden statt und kann auch online verfolgt werden, wie es in der Ankündigung heißt.
Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband - Gesamtverband e. V. Foto: Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband - Gesamtverband e. V.
BERLIN (kobinet)
Anlässlich der aktuellen Ergebnisse der PISA-Studie fordert der Paritätische Wohlfahrtsverband Sofortmaßnahmen zur Verringerung sozialer Ungleichheiten und zur Bekämpfung von Kinder- und Familienarmut. Die Studie zeigt, dass der Bildungserfolg in Deutschland nie zuvor so stark vom Elternhaus abhing wie heute. Von 100 Jugendlichen aus sozial benachteiligten Familien schaffen es demnach nur zwei in den Spitzenbereich der Kompetenzen, während dies bei Gleichaltrigen aus privilegierten Elternhäusern 25 – also zehnmal so vielen – gelingt. Kaum ein Land schneidet hier schlechter ab als Deutschland: In mehr als neun von zehn untersuchten Staaten gelingt es besser, den Bildungserfolg von der sozialen Herkunft zu lösen. Besonders alarmierend sei, dass sich die herkunftsbedingten Unterschiede international zuletzt eher verringerten, in Deutschland seit 2015 jedoch wieder wuchsen.
Logo Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. — ISL Foto: Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. — ISL
KÖLN (kobinet)
Die Beratungsstelle "Selbstbestimmt Leben" Behinderter Köln e.V. hat heute mehr als 37.000 Unterschriften einer Change.org-Petition an die Fraktionen des Kölner Rates übergeben. Die Petition "Stoppt die Streichung des Zentrums für selbstbestimmtes Leben (ZsL) Köln" fordert die Rücknahme der geplanten Streichung der Fördergelder durch die Stadt Köln. Innerhalb einer Woche stieg die Zahl der Unterschriften von rund 2.500 auf über 37.000 – ausgelöst durch Proteste vor dem Kölner Rathaus am 2. September 2026.
Gina Boettcher freut sich über ihre Medaille Foto: Dominik Tuerk / DBS
FRECHEN (kobinet)
Am zweiten Wettkampftag der Europameisterschaften in der Türkei jubelte das deutsche Nationalteam im Para Schwimmen über Edelmetall en masse: Dreimal Gold für Gina Böttcher, Elena Semechin und Taliso Engel, zweimal Silber für Mira Jeanne Maack und Josia Topf sowie zweimal Bronze für Verena Schott und Philip Hebmüller. Hinzu kamen zwei vierte Plätze.
Am 25. September 2026 findet von 17:00 bis ca. 19:30 Uhr in der Liesel-Metten-Schule, Maria-Montessori-Straße 2, in 55268 Nieder-Olm ein Infoabend zum inklusiven Wohnen in Nieder-Olm mit dem Titel "Zusammen wohnen - mit und ohne Behinderung" statt. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird unter https://www.inklusives-rheinhessen.de/#anmeldung gebeten. "Viele junge Menschen träumen davon, von zu Hause auszuziehen: unabhängig von den Eltern leben, mit Freundinnen und Freunden zusammenwohnen, selbstständig werden. Für Menschen mit Behinderung ist das oft schwer. Häufig gibt es nur ein Wohnheim oder eine Wohngruppe – eine andere Möglichkeit fehlt. Das lässt sich ändern. Inklusives Wohnen heißt: Menschen mit und ohne Behinderung leben selbstbestimmt zusammen. Jede Person bekommt dabei die Unterstützung, die sie braucht. Das kann eine Wohngemeinschaft sein, eine Hausgemeinschaft mit eigenen Wohnungen im selben Haus oder eine aktive Nachbarschaft, in der man sich gegenseitig hilft. Beim Infoabend in Nieder-Olm zeigen wir, wie das geht – und wie so etwas auch bei uns in Rheinhessen entstehen kann", heißt es in der Ankündigung.
Pierre Senska sprintete am letzten Wettkampftag auf Platz drei Foto: Peter Maurer / DBS
FRECHEN (kobinet)
Das deutsche Para Radsport-Nationalteam reist mit fünf Medaillen von den Weltmeisterschaften im amerikanischen Huntsville nach Hause. Bei drückenden Temperaturen von bis zu 40 Grad an allen Wettkampftagen beendete das Aufgebot von Bundestrainer Gregor Lang die Titelkämpfe mit einmal Gold, einmal Silber und dreimal Bronze. Pierre Senska sprintete am letzten Wettkampftag auf Platz drei. Bei der WM in Huntsville kämpften rund 350 Athletinnen und Athleten aus 49 Nationen um die Medaillen. Neben der starken Konkurrenz entwickelte sich wie befürchtet die Hitze zu einem entscheidenden Faktor auf den Kursen. Im Zeitfahren trumpfte das deutsche Team auf: Dreiradfahrer Maximilian Jäger sorgte in dieser Disziplin für den einzigen deutschen WM-Titel und fährt mit dem begehrten Regenbogen-Trikot nach Hause. Darüber hinaus wurde Marie Quellhorst wie schon 2025 Vize-Weltmeisterin. Dreiradfahrerin Angelika Dreock-Käser holte ebenso Bronze wie WM-Debütant und Handbiker Daniel Ulmann. Die einzige deutsche Medaille im Straßenrennen steuerte Pierre Senska am Abschlusstag mit Rang drei in der C1-Klasse zur Bilanz bei.