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Info blau Symbol Foto: Susanne Göbel Berlin (kobinet) Am 12. Juni 2026 fand die Veranstaltung "Den Sozialstaat ökonomisch neu denken – Social Return on Investment" in Berlin statt, die in Kooperation von Sozialverband VdK Deutschland (VdK), Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) und Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) organisiert wurde. Zentrales Anliegen der Veranstaltung war es, einen fundierten Beitrag zur Diskussion um den Sozialstaat zu leisten und den ökonomischen und gesellschaftlichen Nutzen von Sozialleistungen herauszustellen. Welche Wirkung Sozialleistungen haben, wurde über den noch zu wenig angewendeten Ansatz des Social Return on Investment (SROI) erörtert. Von der Tagung liegt nun die Dokumentation vor.
Info blau Symbol Foto: Susanne Göbel Kassel (kobinet) "Organisiert von Menschen mit chronischen Erkrankungen und/oder Behinderungen für Menschen mit chronischen Erkrankungen und/oder Behinderungen ist es Informationsveranstaltung und Community-Treffen in einem. Als Besucher*in hast du hier auf vielfältige Art und Weise die Möglichkeit, dich zu verschiedenen Themen zu informieren und mit Gleichgesinnten auszutauschen. Den ganzen Tag über kannst du mit Unternehmen sowie Selbsthilfegruppen über verschiedene Krankheitsbilder und krankheitsspezifische Themen ins Gespräch kommen. Parallel dazu kannst du dich in vielfältigen Vorträgen und Workshops noch vertiefter über Themen wie z.B. Ernährung, mentale Gesundheit oder die Antragsstellung für einen Schwerbehindertenausweis informieren. Am Abend erwartet dich als Highlight des Tages eine Abendveranstaltung." Darum und um einiges mehr geht es beim Kämpferherzen-Treffen, das am 25. Juli 2026 im Kongress-Palais Kassel stattfindet und zu dem über 2.000 Teilnehmer*innen erwartet werden.
Info blau Symbol Foto: Susanne Göbel Kassel (kobinet) Die Vereine Weibernetz, Selbstbestimmt Leben in Nordhessen (SliN), das Hessische Koordinationsbüro für behinderte Frauen und eigenMächtig veranstalten am 14. Juli 2026 um 17.30 Uhr im Großes Bali Kino Kassel gemeinsam mit dem Bali Kino Kassel die Vorführung des Films LUISA mit anschließendem Gespräch. Darauf hat Martina Puschke vom Weibernetz die kobinet-nachrichten hingewiesen.
Sören Pellmann - 2021-NEU Foto: Inga Haar / Deutscher Bundestag BERLIN (kobinet) "Die Bundesregierung erklärt die Beteiligung zur bloßen Fassade. Beim Aufbau des Kompetenzzentrums sollen die betroffenen Verbände nicht verbindlich mitwirken, sondern nur informiert und angehört werden. Das ist kein ernst gemeintes Verständnis von Teilhabe.", erklärt der Abgeordnete Sören Pellmann, Vorsitzender und behindertenpolitischer Sprecher der Linken im Bundestag. Bundestagsabgeordneter Pellmann stellt in dem Zusammenhang weiter fest, dass das dies bei der Frage der Stellenbesetzungen und der organisatorischen Ausrichtung besonders deutlich wird. "Die Bundesregierung behält die Kontrolle über die wesentlichen Entscheidungen in der eigenen Hand. Selbstvertretungsorganisationen der gehörlosen Menschen werden damit auf einen Randplatz verwiesen, obwohl es gerade um ihre Sprache, ihre Lebenswirklichkeit und ihre fachliche Expertise geht.", so Pellmann. Auch die Zusammenlegung von Deutscher Gebärdensprache und Leichter Sprache ist aus seiner Sicht politisch falsch begründet. Statt die unterschiedlichen Anforderungen ernst zu nehmen, verweist die Bundesregierung vor allem auf Wirtschaftlichkeit und Synergieeffekte. Sören Pellmann: "Das ist Verwaltungsdenken von oben herab. Die Deutsche Gebärdensprache ist keine Nebensache und kein Anhängsel, sondern eine eigenständige Sprache mit eigener Kultur, eigener Geschichte und eigener Fachlichkeit."
Auch mit einer Einschränkung macht Sport Spaß und ist gesund Foto: 12019 In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen FRECHEN (kobinet) Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) blickt am 4. Juli auf seinen 75. Geburtstag – und wie relevant das Wirken des an Mitgliedern größten Behindertensportverbands der Welt ist, zeigt neben der Begeisterung rund um Paralympische Spiele auch ein Blick auf eine aktuelle Studie der Aktion Mensch zum gesellschaftlichen Zusammenhalt. Bemerkenswert ist, dass Sportvereinen der größte Stellenwert beigemessen wird, wenn es um gesellschaftlichen Zusammenhalt geht – insbesondere von Menschen mit Behinderung. Das unterstreicht die Wichtigkeit des Engagements des DBS für Teilhabe und Inklusion auch über das Jubiläumsjahr hinaus. Der Deutsche Behindertensportverband sieht sich darin bestärkt, weiterhin einen Schwerpunkt seines Engagements darauf zu legen, dass Menschen mit Behinderung einen besseren Zugang zum Sport erhalten und es noch viel mehr möglichst wohnortnahe Angebote gibt.
Gute Pflege braucht ausreichend gute Pflegende Foto: Pixabay/PublicDomainPictures BERLIN (kobinet) Der Bundestag stimmt am Freitag über die geplante Finanzreform der Gesetzlichen Krankenversicherung ab (GKV). Das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz sieht unter anderem vor, dass Tariferhöhungen in Krankenhäusern, in der häuslichen Krankenpflege und in der medizinischen Rehabilitation- und Versorgung künftig nicht mehr voll durch die GKV refinanziert werden. Eine ähnliche Regelung ist auch für die Pflegeversicherung geplant. Dazu erklären die Diakonie Deutschland, der Deutsche Evangelische Verband für Altenarbeit und Pflege (Devap) und der Diakonie-Präsident Rüdiger Schuch stellt in diesem Zusammenhang fest: "Freigemeinnützige ambulante Pflegedienste und Pflegeeinrichtungen sind eine tragende Säule der wohnortnahen pflegerischen Versorgung. Mit ihren Reformplänen verschärft die Bundesregierung deren wirtschaftliche Lage massiv. Denn gerade dort ist die Tarifbindung besonders hoch. Die Pflegeeinrichtungen und ambulanten Pflegedienste werden deshalb ihre Leistungen sehr wahrscheinlich großflächig einschränken müssen, um nicht in Insolvenzgefahr zu geraten. Das kann nicht das Ziel einer verantwortungsvollen und nachhaltig ausgerichteten Politik sein."