Bundesverband
Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen e.V.


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Kobinet Nachrichten

Inklusionsscheck geht in die nächste Runde 08 Apr 2026 09:16:15

Flagge Bundesland Nordrhein-Westfalen
Flagge Bundesland Nordrhein-Westfalen
Foto: Gemeinfrei, public domain

DÜSSELDORF (kobinet) Das Programm "Inklusionsscheck NRW" des Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales wird auch im Jahr 2026 fortgeführt. Mit ihm fördert die Landesregierung Projekte von und für Menschen mit Behinderungen und deren Teilhabe mit 500.000 Euro jährlich. Ab sofort können gemeinnützige Organisationen, Vereine und Initiativen wieder eine Förderung in Höhe von 2.000 Euro beantragen. Die Anträge können bis zum 30. September online gestellt werden.

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Geschwistererlebnisse in Bayern 08 Apr 2026 07:18:18

Zwei junge Frauen halten sich in den Armen und lachen
Bildmotiv zum Geschwistertag
Foto: Lebenshilfe - David Maurer

ERLANGEN (kobinet) Die Schwester oder der Bruder von einem Kind mit Behinderung zu sein, das ist für viele etwas Besonderes. Viele Geschwister übernehmen früh Verantwortung in der Familie und stecken selbst zurück. "Das kostet viel Kraft. Deshalb brauchen auch Geschwister unsere Unterstützung!" Das betont die Lebenshilfe-Landesvorsitzende Carolina Trautner anlässlich des Welttag der Geschwister am 10. April. Die Lebenshilfe Bayern bietet deshalb seit vielen Jahren eigene Freizeiten und Seminare für Geschwister von Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen.

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Informationen zu Beruflichen Auslandsaufenthalten für Menschen mit Behinderungen 08 Apr 2026 06:45:44

EU Fahne
EU Fahne
Foto: OpenClipart-Vectors In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

Nürnberg (kobinet) Auslandsaufenthalte, sei es beruflich oder auch privat, tragen zur Erweiterung von beruflichen und persönlichen Erfahrungen bei. Häufig verbessern diese auch die Chancen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Für Menschen mit Behinderungen ist die Planung eines beruflichen Auslandsaufenthalts jedoch oft mit zusätzlichen Barrieren verbunden. Durch die Veröffentlichung von verschiedensten Informationen möchte das EURES-Portal Menschen mit Behinderung den Aufenthalt im Ausland erleichtern. Das Projekt ist eine Kooperation der Bundesagentur für Arbeit mit der European Labour Authority und den europäischen Arbeitsverwaltungen Hinweise zur Anerkennung von Behinderungen im Zielland, zu Förder- und Unterstützungsleistungen sowie zu Ansprechstellen vor Ort sind nur einige Informationen, die auf dem EURES-Portal zu finden sind. Die Informationen umfassen alle EU-Mitgliedstaaten sowie Island und die Schweiz.

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Habermas Sprachbehinderung und warum er das Schreiben dem Sprechen vorgezogen hat 08 Apr 2026 03:59:02

Vorn ein Findling mit Inschrift Willis Blick, dahinter Bäume im Sonnenlicht im hellen Grün.
betrachtet Habermas und Weis im Behinderten-Vergleich
Foto: Hubertus Thomasius

Staufen (kobinet) Wiederum knüpfe ich an den Vortrag von Jürgen Habermas an aus dem Jahr 2004 über die "lebensgeschichtlichen Wurzeln" zweier zentraler Gedankenmotive seiner Philosophie und Soziologie. Gleich zu Anfang bekennt er, "ich gestehe meine Verlegenheit angesichts der Bitte, ihnen in allgemein verständlichen Worten etwas Lehrreiches über meinen Lebensweg und meiner Lebenserfahrungen mitzuteilen ..." Was liegt diesem verblüffenden Verlegenheitsbekenntnis eines an sich doch sprachgewandten Philosophen zugrunde, sich in "allgemein verständlichen" Worten auszudrücken und einem Publikum mitzuteilen? Habermas und Behinderung Teil 2

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Aphasie braucht Sichtbarkeit 08 Apr 2026 03:45:01

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen mit Schatten
Foto: ht

Recklinghausen (kobinet) In Deutschland leben rund 275.000 Menschen mit Aphasie – doppelt so viele wie Gehörlose. Und doch gibt es bislang kein eigenes Merkzeichen im Schwerbehindertenausweis, keine gesetzliche Regelung für Kommunikationsbarrieren, keine politische Lobby. Dies teilte Samira Klaho, Dipl. Sozialpädagogin, Kunsttherapeutin, Regisseurin und Aktivistin aus Recklinghausen, die seit 2004 mit Aphasie nach einer Hirnblutung und einem Schlaganfall lebt, den kobinet-nachrichten in einer Presseinformation mit.

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Auch Babies mit Down-Syndrom können Wunschkinder sein 07 Apr 2026 10:42:23

Ein Mann sitzt auf einem Stuhl daneben ein Mädchen mit Down Syndrom dahinter steht ein Frau in einem Ausstellungsraum
Frederika und ihre Eltern
Foto: Klaus Heymach

BERLIN (kobinet) Neun von zehn Schwangeren entscheiden sich gegen ein Baby mit Down-Syndrom oder Behinderung. Der Berliner Fotograf Klaus Heymach hat Familien porträtiert, die sich nach der Diagnose in der Schwangerschaft bewusst für die Geburt eines solchen Kindes entschieden. In der Zeit vom 16. April bis zum 15. Mai 2026 sind ihre Porträts und Geschichten in der Ausstellung "Wunschkind"  im Rathaus Schöneberg zu sehen. Elf Berliner Familien sind Teil der Serie und Fotos sowie Gesprächsprotokolle geben Einblicke in das manchmal anstrengende, oft wunderbare und bisweilen ganz normale Leben dieser Familien. Die ersten Porträts entstanden 2019 bis 2020. Fünf Jahre später haben sich alle Familien ein weiteres Mal fotografieren lassen. Die Vernissage wird von Kammer-Ensembles der Werkstatt Utopia musikalisch begleitet.

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