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Zwei am Wegrand abgestelle E-Roller brauchen fast ein Drittel der Wegfläche Foto: H. Smikac
BERLIN (kobinet)
Das Bündnis "E-Scooter aus dem Weg" hat Verkehrssenatorin Ute Bonde (Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt) in einem offenen Brief aufgefordert, das Freefloating-Modell für Leih-E-Scooter in Berlin zu beenden. Ab dem 1. April 2027 sollen Sondernutzungserlaubnisse nur noch für das Anbieten und Abstellen an festen Stationen erteilt werden. Die Zahl der genehmigten Fahrzeuge soll sich dabei an der Kapazität der vorhandenen Stationen orientieren.
Impfungen gehören zu den wirksamsten Maßnahmen zum Schutz vor Infektionskrankheiten. In Baden-Württemberg liegen die Quoten bei vielen Impfungen dennoch unter dem Bundesdurchschnitt. Das soll sich jetzt ändern: Das Ministerium für Soziales, Arbeit und Gesundheit hat gemeinsam mit zahlreichen Akteurinnen und Akteuren aus dem Gesundheitswesen den Aktionsplan "Impfen in Baden-Württemberg stärken" verabschiedet. Das Ministerium für Soziales, Arbeit und Gesundheit hat den Aktionsplan in der Landesarbeitsgemeinschaft Impfen gemeinsam mit zahlreichen Akteurinnen und Akteuren aus dem Gesundheitswesen erarbeitet. Er bündelt Maßnahmen in fünf zentralen Handlungsfeldern. Dabei stehen die besseren Informationen, die leichtere Zugänglichkeit zu Impfungen, das Nutzen digitaler Möglichkeiten, entsprechende Anreize sowie das Stärken der Zusammenarbeit aller an den Impfungen Beteiligten im Fokus des Plans.
Wie kann gleichberechtigte Teilhabe für Menschen mit Behinderungen konkret verwirklicht werden – insbesondere dort, wo Menschen leben, arbeiten und ihren Alltag gestalten? Mit dieser Frage beschäftigte sich der 4. Kongress der Teilhabeforschung, der am 10. und 11. September 2026 an der Universität Siegen stattfand. Rund 230 Teilnehmer*innen aus Wissenschaft und Beteiligte an Forschungsprojekten kamen auf dem Campus Unteres Schloss zusammen, um aktuelle Forschungsansätze zu diskutieren, Erfahrungen auszutauschen und Perspektiven für die Weiterentwicklung inklusiver Strukturen zu entwickeln. Die Beteiligung von Wissenschaftler*innen aus Simbabwe und Tschechien hat die internationale Bedeutung der Teilhabeforschung deutlich gemacht.
Menschen, die zum Beispiel hörende Kinder tauber Eltern sind, können so empfinden, als ob sie in zwei Welten leben würden. Sie übersetzen zum Beispiel für ihre Eltern in Lautsprache und bekommen gleichzeitig die Diskriminierung mit, die ihre Eltern erfahren. Gleichzeitig werden sie gegebenenfalls nicht richtig von der Gehörlosengemeinschaft anerkannt, obwohl sie möglicherweise gerne "allies", also freundschaftlich verbunden wären. Und dadurch, dass beispielsweise Deutsche Gebärdensprache (DGS) noch nicht überall voll als eigene Sprache anerkannt ist, kann es passieren, dass Dohas sprachliche Deprivation erleben. ZU dieser Thematik hat Anna Cebulla vom Kompetenzzentrum für Menschen mit Sinnesbehinderung Nordrhein-Westfalen ein Interview mit der Coda Magdalena Grybz geführt.
Logo Deutscher Behindertenrat (DBR) Foto: Deutscher Behindertenrat
Berlin (kobinet)
In seinem neuesten Newsletter verweist der Deutsche Behindertenrat (DBR) auf die im September 2026 in mehreren Bundesländern stattfindende Landtagswahlen. Die erste Landtagswahl in Sachsen-Anhalt bereitet dem Verbändebündnis Anlass zu großer Sorge. "Wahlen sind immer ein Moment, in dem politische Weichen gestellt werden. Für Menschen mit Behinderungen ist das besonders relevant: Ob Teilhabe gelingt, Barrieren abgebaut werden und notwendige Unterstützung gesichert ist, hängt wesentlich von politischen Entscheidungen ab. Auch der Deutsche Behindertenrat (DBR) bleibt deshalb im politischen Austausch und bringt die Perspektiven von Menschen mit Behinderungen in aktuelle Prozesse ein. Ein Schwerpunkt der vergangenen Wochen war erneut die Eingliederungshilfe: Mit einem Offenen Brief hat der DBR vor den geplanten Einsparungen und möglichen Verschlechterungen gewarnt. Gemeinsam mit weiteren Verbänden und Bündnissen wird derzeit an einer erneuten Positionierung gearbeitet", heißt es u.a. in der Einführung zum Newsletter vom Team des Deutschen Behindertenrates. Politisch bleibe also viel in Bewegung. Und gerade in Zeiten, in denen wichtige Entscheidungen anstehen, gelte: "Menschen mit Behinderungen müssen gehört und beteiligt werden – nicht nur an der Wahlurne, sondern auch bei den politischen Entscheidungen, die ihr Leben unmittelbar betreffen".
Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) verleiht am 16. März 2027 bei einer Jubiläumsgala in Berlin zum 25. Mal den Deutschen Hörfilmpreis. Bis zum 15. Oktober 2026 können Vorschläge für Hörfilm-Produktionen in den folgenden sechs Kategorien eingereicht werden: