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Bild zum EU Behinderten- und Parkausweis Foto: Europäische Kommission
Wiesbaden (kobinet)
In Hessen war bisher für die Erteilung eines Parkausweises zwingend ein Feststellungsbescheid des Versorgungsamtes erforderlich. Das hessische Verkehrsministerium ermöglicht den Straßenverkehrsbehörden jetzt ab sofort die Ausstellung vorläufiger Parkausweise. Auf Antrag erhalten Betroffene diesen bereits während des laufenden Feststellungsverfahrens. Dazu müssen der Nachweis, dass ein Antrag auf Anerkennung der Schwerbehinderteneigenschaft beim zuständigen Versorgungsamt gestellt wurde sowie eine fachärztliche Bescheinigung vorhanden sein, die dem Antrag auf Ausstellung eines vorläufigen Parkausweises beigefügt werden muss. Weitere Informationen sowie den Erlass sind auf dieser Internetseite nachzulesen.
"Wählt für ein inklusives Sachsen-Anhalt", so ist ein Bild von der Veranstaltung im Vorfeld der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt beschriftet. Selbst Aktiv, das Netzwerk von Menschen mit Behinderungen in der SPD, hatte für den 25. Juli 2026 zu einer Sternfahrt nach Magdeburg aufgerufen, um für eine demokratische Wahl für Inklusion zu werben. "Wir sind Da, wir wollen hierbleiben, wir wollen nicht nur im Landtag in Sachsen-Anhalt, sondern bundesweit, politisch präsent sein", lautete der Slogan für die Veranstaltung.
"Barrierefreiheit ist kein Luxus – Wohnen, Politik und die Zukunft der Inklusion", so lautet der Titel der aktuellen Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). In der zweiten Episode der IGEL-Podcast-Reihe "Berlin und seine Behindertenpolitik" spricht der IGEL-Podcast-Macher Sascha Lang mit der Berliner Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen, Christine Braunert-Rümenapf, über die drängenden Herausforderungen der Inklusion in der Hauptstadt. Im Mittelpunkt stehen dabei die anstehenden Wahlen im September 2026 in Berlin und die Frage, welche Verantwortung Politik trägt, wenn es um echte Teilhabe geht.
Der Generationenwechsel fordert die Behindertenbewegung zusehends heraus, so auch bei den Zentren für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (ZsL). Aktive, die solche Zentren ab Mitte der 80er Jahre aufgebaut haben, gehen zunehmend in Rente, eine Chance für engagierte behinderte Menschen, Verantwortung zu übernehmen entsprechende Jobs zu übernehmen. So sucht beispielsweise das Mainzer Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (ZsL) ab 1. Janaur 2027 eine neue Geschäftsführung. Die Stelle, die bisher Gerlinde Busch ausübt, wurde nun vom ZsL Mainz ausgeschrieben.
Bild-Aktion bei der Kämpferherzen-Tagung am 22.6.2024 in Kassel Foto: privat
Kassel (kobinet)
Über 2.000 Teilnehmer*innen werden am heutigen 25. Juli 2026 das Kongress-Palais Kassel und die dazugehörige Außenfläche beim diesjährigen Kämpferherzen-Treffen bevölkern. "Organisiert von Menschen mit chronischen Erkrankungen und/oder Behinderungen für Menschen mit chronischen Erkrankungen und/oder Behinderungen ist es Informationsveranstaltung und Community-Treffen in einem. Als Besucher*in hast du hier auf vielfältige Art und Weise die Möglichkeit, dich zu verschiedenen Themen zu informieren und mit Gleichgesinnten auszutauschen. Den ganzen Tag über kannst du mit Unternehmen sowie Selbsthilfegruppen über verschiedene Krankheitsbilder und krankheitsspezifische Themen ins Gespräch kommen. Parallel dazu kannst du dich in vielfältigen Vorträgen und Workshops noch vertiefter über Themen wie z.B. Ernährung, mentale Gesundheit oder die Antragsstellung für einen Schwerbehindertenausweis informieren. Am Abend erwartet dich als Highlight des Tages eine Abendveranstaltung", heißt es in der Ankündigung.