Bundesverband
Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen e.V.


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Kobinet Nachrichten

Von hier an blind – Zwischen Systembruch, Subkultur und Sehverlust 25 Oct 2026 05:40:47

Buchbeitrag mit Bild von Jennifer Sonntag
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Foto: Jennifer Sonntag

Halle (kobinet)

"Von hier an blind - Zwischen Systembruch, Subkultur und Sehverlust", mit einem Beitrag mit diesem Titel ist Jennifer Sonntag Teil des aktuell erschienenen Buches "Die anderen 50 Prozent", herausgegeben von Sandra Strauß und Schwarwel. Das 728 Seiten starke Werk thematisiert weibliche Alltagswelten in (Ost-)Deutschland, von 1949 über 1989 bis heute. Es bündelt über 50 Beteiligte und zeigt zahlreiche Fotos und Illustrationen. Gefördert wurde es von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Eine digitale Bildungsplattform zu den Buchinhalten ist zusätzlich im Aufbau. "Persönlich bewegt mich natürlich auch die in das Buch eingeflossene Familientragödie meines Partners Dirk Rotzsch unter dem Titel: 'Bis dahin hatte ich mich über die neue Deckenlampe in der Küche nicht gewundert'", schreibt Jennifer Sonntag in ihrem Hinweis auf das neue Buch auf Facebook.

Link zu Informationen zur Neuerscheinung des Buches "Die anderen 50 Prozent"

Link zum Facebook-Post von Jennifer Sonntag

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Gesundheit ist Menschenrecht – für ein Gesundheitswesen, das chronisch kranke und behinderte Menschen ins Zentrum stellt 25 Oct 2026 05:00:46

drei rote Ausrufezeichen
drei rote Ausrufezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet)

Menschen mit einer chronischen Erkrankung oder einer Behinderung stoßen im deutschen Gesundheitswesen auf Barrieren und haben keinen gleichberechtigten Zugang zu einer angemessenen Versorgung. Anlässlich des 40-jährigen Bestehens des Forums chronisch kranker und behinderter Menschen im Paritätischen hat der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) deshalb gemeinsam mit weiteren 18 Organisationen eine Erklärung mit dem Titel "Gesundheit ist Menschenrecht - für ein Gesundheitswesen, das chronisch kranke und behinderte Menschen ins Zentrum stellt".

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IGEL-Podcast zum Tag der pflegenden Eltern 24 Oct 2026 09:11:14

Cover des IGEL-Podcast zum Tag der pflegenden Eltern
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Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg (kobinet)

"Tag der pflegenden Eltern: Mein Kind wird 18 – die Pflege bleibt, der Behördenmarathon beginnt", so lautet der Titel der aktuellen Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) mit der 2. Folge der Serie mit dem Verein wir pflegen. "Der 18. Geburtstag verspricht Freiheit und neue Möglichkeiten – doch für pflegende Familien bringt er auch viele neue Fragen. Zum Tag der pflegenden Eltern am 24. Oktober widmet sich die IGEL-Folge 352 diesem Übergang. Sascha Lang spricht mit Susanne Zellmer über das Erwachsenwerden mit Behinderung und die Herausforderungen für die ganze Familie", heißt es u.a. in der Ankündigung des am 24. Oktober 2026 erschienenen IGEL-Podcast.

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Special Olympics Niedersachsen stellt die „Gesichter der Spiele“ 2027 vor 24 Oct 2026 07:42:14

Eine junge Frau mit kurzem Haar und ein junger Mann mit roten Shirt der Special OLympics sowie in der Mitte ein Mann mit schwarzem Shirt der Special Olympics
Anna Bornemann und Dario Redecker sind als Special Olympics Athleten gemeinsam mit Mirko Slomka die Gesichter der Special Olympics Landesspiele 2027 in Göttingen.
Foto: Oliver Vosshage Photography

HANNOVER (kobinet)

Beim ersten Inklusionsspieltag der TSV Hannover-Burgdorf in der ZAG Arena wurde sichtbar, dass Sport verbindet, Gemeinschaft schafft, Begeisterung weckt und Menschen zusammenbringt. Dort hat Special Olympics Niedersachsen die drei "Gesichter der Spiele" für die Special Olympics Landesspiele 2027 in Göttingen vorgestellt: die Schwimmerin Anna Bornemann aus Göttingen, den Tischtennis- und Hockeyspieler Dario Redecker aus Hannover und Fußballpersönlichkeit Mirko Slomka. Bereits vor dem Handball-Bundesligaspiel gegen den TBV Lemgo traten zwei Mannschaften von Special Olympics Niedersachsen bei einem Einlagespiel auf dem Spielfeld der Arena gegeneinander an. Damit wurde deutlich: Menschen mit geistiger Behinderung gehören selbstverständlich in die Mitte des Sportgeschehens.

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Noch nie so viele Hitzetote in Europa wie im Sommer 2026 24 Oct 2026 04:36:16

Sonnenschein über der Silhouette einer Stadt
Sonnenschein über der Silhouette einer Stadt
Foto: Fatih Turan

Kassel (kobinet)

Der Sommer 2026 war aufgrund seiner zum Teil sehr großen und andauernden Hitze gerade auch für viele behinderte und chronisch kranke Menschen äusserst herausfordernd bzw. gesundheitlich gefährlich. Seit Beginn der Aufzeichnungen gab es nach Informationen der tagesschau noch nie so viele Hitzetote in Europa wie im Sommer 2026. Das hat eine britische Analyse ergeben. "Die Folgen der von Menschen gemachten Klimaerwärmung werden den Forschern zufolge immer deutlicher. Der Hitzesommer 2026 kostete nach Schätzung britischer Wissenschaftler in europäischen Städten etwa 50.000 Menschen das Leben - das seien mehr als je zuvor seit Beginn der Aufzeichnungen. Fast zwei Drittel (65 Prozent) der Todesfälle führen die Forscher direkt auf den von Menschen verursachten Klimawandel zurück", heißt es in einem tageschau-Bericht. Und weiter heißt es dort: "Besonders drastisch wirkte sich den Forschern zufolge der Juni 2026 aus. Demnach entfiel fast ein Drittel aller Todesfälle durch Hitze auf den Zeitraum vom 17. Juni bis 1. Juli. In dieser Zeit lagen die Temperaturen im Schnitt fünf Grad über dem Mittel der Vergleichszeiträume in den Jahren 1991 bis 2020."

Link zum tagesschau-Bericht vom 23. Oktober 2026

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Pflegeneuordnungsgesetz: Angehörige brauchen Entlastung – keine zusätzliche Belastungen 24 Oct 2026 04:05:16

Sharepic von Jürgen Dusel zum Pflegeneuordnungsgesetz
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Foto: Bundesbehindertenbeauftragter

Berlin (kobinet)

Nach dem Kabinettsbeschluss zum Entwurf des Pflegeneuordnungsgesetzes (PNOG) vom 30. September 2026 hat die Konferenz der Beauftragten von Bund und Ländern für Menschen mit Behinderungen (KBB) eine grundlegende Überarbeitung im anstehenden parlamentarischen Verfahren gefordert. Am 5. November 2026 steht ab 9:00 Uhr die Debatte zur Ersten Lesung des Gesetzentwurfs der Bundesregierung im Plenum des Bundestages an. "Pflege ist für viele Menschen mit Behinderungen eine Voraussetzung für Teilhabe und ein selbstbestimmtes Leben. Pflegende Angehörige leisten dabei einen großen Teil der Pflege in Deutschland und brauchen Entlastung, Flexibilität und verlässliche Unterstützung. Aus Sicht der KBB drohen die geplanten Einsparungen jedoch vor allem Kosten zu verlagern – auf Pflegebedürftige, Angehörige, beruflich Pflegende sowie Länder und Kommunen. Besonders kritisch sieht die KBB unter anderem die geplanten Änderungen bei der Verhinderungspflege. Statt weiterer Belastungen braucht es eine Stärkung der häuslichen und ambulanten Pflege", teilte der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, in einem Facebook-Post mit. Die KBB fordert daher eine Pflegepolitik auf Grundlage der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) und des Grundgesetzes. Denn: Teilhabe und Inklusion sind Menschenrechte und kein Bonus, wenn Geld übrig ist.

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