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Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen e.V.


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dpa Meldung vom 01.02.01 zum Auftakt der Tour

Behinderte starten Tour für Menschenwürde in der Pflege =

Kassel (dpa/lhe) - Unter dem Motto «Tour für Menschenwürde in der Pflege» will das Forum Selbstbestimmter Assistenz (ForseA) bundesweit für mehr Selbstbestimmung und Würde in der Pflege von behinderten und älteren Menschen werben. «Dazu haben wir uns entschlossen, weil viele Behinderte und ihre Angehörigen die rechtlichen und praktischen Möglichkeiten nicht kennen, um die Pflege menschenwürdig und selbstbestimmt zu gestalten», erklärte ForSA-Vorsitzende Elke Bartz am Donnerstag in Kassel. Viele Menschen mit Behinderungen lebten in menschenunwürdigen Verhältnissen.

Mit eigenem Beispiel will die 45-jährige Elke Bartz, die seit einem Autounfall vor 25 Jahren querschnittsgelähmt ist, zeigen, wie effektiv eine selbst ausgewählte Pflege- und Assistenz organisiert werden können. Dabei müssten alle Pflegebedürftigen ihre Pflegekraft selbst aussuchen und als Arbeitgeber einstellen dürfen, sagte Bartz. «Ich habe dafür lange kämpfen müssen.» Die Tour mit einem Bus soll bis Anfang Juni dauern. Die dabei gewonnen Erkenntnisse will die Behindertenorganisationen den Bundestagsabgeordneten als Grundlage für Gesetzesänderungen übermitteln. Die ForSA ist die Dachorganisation von 17 Verbänden mit 70 000 Mitgliedern.

01. Feb 2001

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Presseerklärung zum Auftakt der Tour

Behinderte starten Tour für Menschenwürde in der Pflege

Mit einer "Tour für Menschenwürde in der Pflege" werden behinderte Menschen in den nächsten Monaten für mehr Selbstbestimmung und Würde in der Pflege von behinderten und älteren Menschen werben und eine Vielzahl von Schulungs- und Informationsveranstaltungen in mehr als 20 Städten Deutschlands durchführen. Auftakt der vom Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen in Zusammenarbeit mit einer Vielzahl von Partnern organisierten Tour ist eine Podiumsdiskussion zur Ausgrenzung von behinderten Menschen am 1. Februar in Würzburg.

"Wir haben uns zu dieser Tour entschlossen, weil viele behinderte Menschen und deren Angehörige noch nicht wissen, welche praktischen und rechtlichen Möglichkeiten ihnen zur Verfügung stehen, um die Hilfen und Pflege menschenwürdiger und selbstbestimmter zu gestalten. So leben viele behinderte Menschen immer noch in menschenunwürdigen Verhältnissen," erklärte Elke Bartz, Vorsitzende des Forums selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen. Bartz, die von Anfang Februar bis Ende Juni immer wieder auf Tour gehen wird, weiß wovon sie spricht. Sie zeigt an ihrem eigenen Beispiel, was möglich ist. Die 45jährige Elektrorollstuhlfahrerin aus Mulfingen in Baden Württemberg ist seit ihrem Unfall vor 25 Jahren selbst auf umfassende Unterstützung im Alltag angewiesen und hat es durchgesetzt, dass sie im Rahmen des Arbeitgebermodells ihre Hilfen selbst organisieren und dadurch wesentlich flexibler leben kann. Die bisher geplanten Veranstaltungen reichen von Podiumsdiskussionen und Informationsveranstaltungen, über eine Hotline zu Fragen zur Pflegeversicherung und Beratungsangeboten, bis zu Schulungskursen und einer Ausstellungseröffnung.

"Mit dieser Tour wollen wir aber nicht nur beraten, sondern auch Beispiele sammeln, die deutlich machen, welche Ausgrenzungen behinderte Menschen, die auf Hilfen im Alltag angewiesen sind, im Deutschland des 21. Jahrhunderts noch erleben und welche Lücken die bestehenden Gesetze bzw. deren Umsetzung noch aufweisen. Diese Ergebnisse dokumentieren wir und stellen sie am Ende der Tour Abgeordneten des Deutschen Bundestages in Berlin vor", so Elke Bartz zum Ziel der von der Aktion Mensch geförderten Tour.

Wenn Sie Interesse an detaillierteren Informationen über die Tour haben, können Sie sich direkt mit Elke Bartz unter Tel. 07938 / 515 oder mit Ottmar Miles-Paul, Tel. 0561 / 9977172 in Verbindung setzen

Kassel, den 14. Februar 2001

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Was sagen die MacherInnen der Tour

Das tolle an der Tour ist für mich, dass hier mehr Menschen die Moeglichkeit haben, an den Veranstaltungen teilzunehmen als bei herkömmlichen Tagungen. Mobilitätsprobleme, hohe Reise- und Teilnehmerkosten oder die fehlende Assistenz machen es für viele schwerer an bundesweiten Tagungen teilzunehmen. Deshalb hoffe ich, dass möglichst viele behinderte und nichtbehinderte Menschen vor Ort diese Tour nutzen, um sich direkt bei behinderten Menschen, die über viel Erfahrung mit der Organisation und Durchsetzung der Persönlichen Assistenz verfügen, informieren und mit ihnen diskutieren.

Ottmar Miles-Paul,
Koordinator und PR-Berater der Tour

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