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Jasmina Bier und Paul Umbac Foto: DRV / Meinruderbild
FRECHEN (kobinet)
Bei den Weltmeisterschaften im Para Rudern in Amsterdam hat das deutsche Nationalteam die zweite Goldmedaille gewonnen. Einen Tag nach dem Überraschungserfolg von Jasmina Bier und Paul Umbach im PR2 Mixed-Zweier legten Kathrin Marchand und Valentin Luz nach und verteidigten ihren WM-Titel trotz eines schwierigen Rennens souverän. Damit ist das deutsche Erfolgs-Duo noch immer ungeschlagen. Auch von zeitlichen Verzögerungen und schwierigen Bedingungen haben sie sich nicht aus der Ruhe bringen lassen: Kathrin Marchand und Valentin Luz (RTHC Bayer Leverkusen und Frankfurter RG Germania) sind bei den Weltmeisterschaften im Para Rudern ihrer Favoritenrolle gerecht geworden und haben ihren Titel im PR3 Mixed-Doppelzweier trotz Gegenwind und Regen souverän verteidigt
Plakat bei Berliner Demo am 2.2.25 "Inklusion braucht Demokratie" Foto: privat
Berlin (kobinet)
Die im Bündnis "Zusammen für Demokratie" zusammengeschlossenen Verbände wollen Personen und Einrichtungen, die von Rechtsextremen attackiert oder bedroht werden, gemeinsam unterstützen. Wer wegen seines Einsatzes für die Demokratie angegriffen wird, soll nicht allein bleiben. Das ist das Ziel einer Solidaritätsvereinbarung, die von mehr als 80 Verbänden unterstützt wird – darunter Gewerkschaften, die großen christlichen Kirchen, Sportverbände sowie zahlreiche Menschenrechts-, Sozial- und Umweltorganisationen. Nach Anschlägen auf Jugend- oder Kulturzentren, bei Hasskampagnen gegen Menschen, die sich öffentlich äußern, oder wenn ehrenamtlich Engagierte bedroht werden, wollen die Bündnismitglieder gemeinsam Unterstützung organisieren. Je nach Situation kann das etwa durch öffentliche Solidarität, rechtliche Hilfe oder finanzielle Unterstützung geschehen.
260829_Gewichtsdiskriminierung Foto: Gesellschaft gegen Gewichtsdiskriminierung
Berlin (kobinet)
Die Qualifikation steht im Lebenslauf, nicht im Display der Waage. Trotzdem machen hochgewichtige Menschen immer wieder die Erfahrung, dass nicht ihr Können, sondern ihr Gewicht im Vordergrund steht, auch wenn es für die Aufgaben überhaupt kein Faktor ist. Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) soll genau solchen grundlosen Benachteiligungen einen Riegel vorschieben, doch bei Gewichtsdiskriminierung greift es nicht. Körpergewicht ist keine der in § 1 AGG genannten Diskriminierungskategorien. Eine Schutzlücke, die in der laufenden AGG-Reform geschlossen werden könnte. Deshalb bittet die Gesellschaft gegen Gewichtsdiskriminierung, die Petition des Bündnis AGG Reform Jetzt! mit dem Titel "Echter Schutz vor Diskriminierung - für ein wirksames Gleichbehandlungsgesetz" zu unterzeichnen und andere darauf hinzuweisen.
Nachdem sich der Kolumnist Stephan Laux erfolgreich als Sportredakteur hervorgetan hat (er hat immerhin zielsicher den Fußballweltmeister 2026 vorausgesagt), versucht er sich jetzt auch als kultur- und bildungspolitischer Journalist.
Wohin soll das führen, wenn sich behinderte Menschen und selbst ernannte behindertenpolitische Aktivisten jetzt auch noch zur Kultur äußern, anstatt sich um ihre Sachen (Barrierefreiheit usw.) zu kümmern?
Zwei Frauen auf ihren Rollstühlen vor dem Rednerpult. Im Hintergrund der Plenarsaal des Landtages Foto: NetzwerkBüro
MÜNSTER (kobinet)
Anlässlich des 80. Geburtstags von Nordrhein-Westfalen am 30. und 31. August 2026 in Münster warnt das Netzwerk Frauen und Mädchen mit Behinderung/chronischer Erkrankung NRW vor geplanten Änderungen bei der Eingliederungshilfe. Besonders kritisch sieht der Verband die geplante Ausweitung des Poolings von Assistenzleistungen sowie die Überprüfung der Einkommens- und Vermögensanrechnung. Diese Vorschläge lösen bei vielen Frauen mit Behinderungen Sorgen um ihre berufliche Zukunft und wirtschaftliche Unabhängigkeit aus.