Bundesverband
Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen e.V.


Sie befinden sich hier »
Kobinet Nachrichten

Abgehängt durch Digitalisierung? Informations- und Diskussionsveranstaltung in Marburg 31 Oct 2026 04:21:14

info Zeichen
info Zeichen
Foto: Susanne Göbel

Marburg (kobinet)

"Abgehängt durch Digitalisierung?" So lautet der Titel einer Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Roland Schäfer, die am 5. November 2026 um 19:00 Uhr im Technologie und Tagungszentrum (TTZ) in Marburg stattfindet. "Wer bei seiner Bank oder Sparkasse eine Papierüberweisung nutzt, zahlt ein vielfaches an Gebühr als beim sogenannten 'Online-Banking'. Termine beim Job-Center sollen nur noch über eine App im Handy vergeben werden. Bekannte Systemfehler in der RMV App werden zuweilen mit Straf-Fahrpreisen belegt, wenn damit das digitale Ticket nicht (richtig) vorgezeigt werden kann Wer eine telefonische Hotline anwählt, wird dort häufig mit einer sogenannten 'KI' konfrontiert und kann oft kaum an einen Menschen gelangen. Häufig werden Anrufende auf Hotlines auch auf die Internetseiten der jeweiligen Betreiber verwiesen, die angeblich 'leicht' erreichbar sein sollen. Digitalisierung wird vom Helfer zum Glaubenspostulat, das scheinbar alles besser macht. Auf der Strecke bleibt die analoge Alternative - die benötigt wird, damit Menschen nicht vom gesellschaftlichen Leben und von privaten und öffentlichen Dienstleistungen abgehängt werden. Insbesondere für Menschen mit Behinderungen ist ein Recht auf analoge Teilhabe von enormer Bedeutung", heißt es in der Ankündigung der Veranstaltung.

Quelle

„Ich bestimme. Ich begleite. Bis zuletzt!“ – mehr als 100 Teilnehmende beim Fachtag in Lingen 31 Oct 2026 03:51:15

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: ht

Lingen (kobinet)

Wie können Menschen mit Behinderungen selbstbestimmt über ihre letzte Lebensphase ent-scheiden? Wie können sie andere Menschen beim Sterben begleiten? Mit diesen Fragen beschäftigte sich der inklusive Fachtag "Ich bestimme. Ich begleite. Bis zuletzt!" am 28. Oktober 2026 im Ludwig-Windthorst-Haus in Lingen. Die Veranstaltung war mit mehr als 100 Teilnehmenden ausgebucht und machte deutlich: Der Wunsch nach Selbstbestimmung und guter Begleitung am Lebensende betrifft alle Menschen. Zielgruppen waren Bewohnerinnen und Bewohner, Fachpersonen und Ehrenamtliche aus der Eingliederungshilfe sowie weitere interessierte Menschen mit und ohne Behinderungen. Im Mittelpunkt des Fachtages standen die Themen Selbstbestimmung, Teilhabe und eine würdige hospizlich-palliative Be-gleitung am Lebensende.

Quelle

Inklusive TV-Sendung NA (JA) GENAU in KZ-Gedenkstätte Mauthausen 30 Oct 2026 09:01:07

Junge Frau mit Brille sowie glatt nach hinten gekämmten Haar und einem kleinem Mikrofon in der Hand
Antonia Bögner in der KZ-Gedenkstätte
Foto: Ernst Tradinik

MAUTHAUSEN (kobinet)

Die inklusive TV-Sendung NA (JA) GENAU hat einen Beitrag über einen Besuch in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen veröffentlicht. Ursprünglich sollte ein Beitrag über eine inklusive Erinnerungslesung entstehen, die jedoch kurzfristig abgesagt wurde. Stattdessen fuhr das Team um Antonia Bögner und Ernst Tradinik nach Mauthausen und sprach mit der pädagogischen Leiterin der Gedenkstätte, Gudrun Blohberger. Die 28-minütige Sendung in HD ist in der OKTOthek mit deutschen und englischen Untertiteln sowie auf YouTube verfügbar. Im Gespräch ging es auch um den Umgang mit Menschen mit Behinderungen im Nationalsozialismus.

Quelle

VdK NRW kritisiert geplante Pflege-Einsparungen von Linnemann 30 Oct 2026 08:50:00

Logo VdK Nordrhein-Westfalen
Logo VdK Nordrhein-Westfalen
Foto: VdK Nordrhein-Westfalen

DÜSSELDORF (kobinet)

Der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen kritisiert die von Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann am 29. Oktober 2026 angekündigten Pläne, etwa zehn Prozent in der Pflegeversicherung einzusparen. Eine eingesetzte Kommission soll bis Ende Januar Reformvorschläge vorlegen. Der VdK-Präsident Horst Vöge warnte, Kürzungen dürften nicht zulasten Pflegebedürftiger und ihrer Angehörigen gehen. Die Kommission habe seiner Ansicht nach nur eine Alibifunktion und diene vor allem dazu, Einsparungen für den Bundeshaushalt zu ermöglichen. "Wir brauchen eine strukturelle Reform der Pflegeversicherung, kein Kürzungskonzept", so Vöge. Die bisherigen Maßnahmen seien unzureichend. Pflegebedürftige und ihre Angehörigen trügen bereits heute eine enorme finanzielle, körperliche und psychische Belastung. Weitere Einschnitte würden ihre Situation zusätzlich verschärfen.

Quelle

Das hat nichts mit Inklusion zu tun: Protest von Assistenznutzenden in Bremen gegen Kürzungen der Eingliederungshilfe 30 Oct 2026 06:51:56

Plakat zur Protestaktion am 29. Oktober 2026 in Bremen
261029_Plakat_Protest_Bremen
Foto: privat

Bremen (kobinet)

"Das hat nichts mehr mit Inklusion zu tun, sondern wir werden wieder auf Heime verwiesen. Der Bund will sich vornehmen, dass er selber sagt: was ist für uns angemessen und was für uns zumutbar ist", so hat Horst Frehe von der Bremer Assistenzgenossenschaft in der Nachrichtentensendung buten un binnen auf den Punkt gebracht, was über 150 Demonstrierende behinderte Menschen und ihre Assistent*innen am 29. Oktober 2026 vor den Bremer Dom zum Protest gegen die derzeitigen Pläne zur Reform der Eingliederungshilfe getrieben hat. Die Demonstrierenden fordern u.a., dass sich das Land Bremen gegen die geplanten Einschränkungen der Eingliederungshilfe im Bundesrat stellt. Und dies nicht ganz ohne Erfolg: "Die Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration unterstützt grundsätzlich die Forderung der Assistenznehmer:innen, dass das Selbstbestimmungsrecht von Menschen mit Behinderungen durch bundesgesetzliche Änderungen nicht eingeschränkt werden darf", wird die Sozialbehörde im Fernsehbericht zum Protest von Radio Bremen zitiert.

Link zum Fernsehbericht von buten un binnen von Radio Bremen vom 29. Oktober 2026 - der Bericht über den Protest beginnt ab Minute 6:05

Im Folgenden dokumentieren die kobinet-nachrichten die Rede von Horst Frehe bei der Kundgebung.

Quelle

Elterngeld-Reform: Paritätischer begrüßt Anreize für Väter 30 Oct 2026 06:31:06

Logo Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband - Gesamtverband e. V.
Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband - Gesamtverband e. V.
Foto: Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband - Gesamtverband e. V.

BERLIN (kobinet)

Der Paritätische Gesamtverband begrüßt die von der Bundesregierung angekündigten Änderungen beim Elterngeld. Wie Dr. Joachim Rock, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes, am 29. Oktober 2026 erklärte, bleibt das Basiselterngeld bei 14 Monaten, wenn beide Elternteile mindestens vier Monate nehmen. Eine zuvor diskutierte Kürzung auf zwölf Monate sei damit vom Tisch. Erstmals seit der Einführung des Elterngeldes im Jahr 2007 sollen Mindest- und Höchstbetrag angehoben werden. Das geplante 4-6-4-Modell sieht vier reservierte Monate je Elternteil und sechs frei aufteilbare Monate vor. In den reservierten Monaten sollen künftig 80 statt bisher 65 Prozent des ausfallenden Nettoeinkommens ersetzt werden. Bisher blieben meist Frauen zu Hause, wenn es um Sorgearbeit gehe, und trügen die damit verbundenen Lohneinbußen, so Rock. Mit der höheren Ersatzrate für Väter rechne sich der Weg zu mehr Gleichstellung auch am Küchentisch. Ziel bleibe, dass sich beide Eltern die Zeit nach der Geburt gleichmäßig teilen, sagte Rock. Dafür brauche es zudem eine bezahlte Freistellung für den zweiten Elternteil in den ersten zehn Tagen nach der Geburt. Dann beginne das Familienleben von Anfang an wirklich gemeinsam.

Quelle

Links

Kontakt

Für Spenden und Beiträge bis zu 300,00 € (bis 31.12.2020 200,00 €) reicht eine vereinfachte Zuwendungsbestätigung.

 

Login

 
Hilfe
Impressum 










All Rights Reserved by ForseA

copyright © Thomas Kappel -> TK CMS & Shopsoftware


Banner und Link www.assistenzjobonline.de

copyright © 2018 mobile & more gmbh. All rights reserved

?>