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Logo: Bundesteilhabepreis Foto: BMAS Berlin (kobinet) Zum siebten Mal wurde am 6. Juni 2026 der Bundesteilhabepreis verliehen. Im Rahmen der jährlichen Inklusionstage überreichte die Parlamentarische Staatssekretärin Kerstin Griese, in Vertretung für die Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Bärbel Bas, den drei Preisträgerinnen und Preisträgern eine Urkunde. Der Wettbewerb zum Thema "BERUFSEINSTIEG INKLUSIV – Übergang von der beruflichen Bildung in den Arbeitsmarkt für junge Menschen mit Behinderungen" zeichnet bundesweit herausragende Projekte aus und ist mit insgesamt 17.500 Euro dotiert.
Protest-Straßenfest zum AfD Parteitag in Erfurt am 4.7.2026 Foto: Markus Walloschek Erfurt (kobinet) "Nachdem ich Monate bei der "AG Straßenfest 4.7." in Erfurt mit wirkte, war das Wochenende da. Ein Zeichen von Vielfalalt gegen den AfD Bundesparteitag in Erfurt war das Ziel. Am Freitagabend, dem 3.7.2026 zu einem Friedensgebet war die Martini Kirche voll, mit Bodo Ramelow (DieLinke) und Manfred Ruge (CDU) ehemaliger Oberbürgermeister von Erfurt, also mit mindestens 2 bekannten Politikern. Danach ging es fast wie 1989 mit einer kleinen Demo zum Gothaer Platz. Am Samstag, den 4. Juli 2026 um 10.00 trat die Band iull im Hirschgarten auf, die ich vermittelt hatte. Nachdem ich den Stand vom Behindertenbeirat besucht hatte, fuhr ich in die Prediger Kirche. Dort waren angekündigt Katrin Göring Eckardt, Herr Hose, Herr Ramelow und Carsten Schneider, der nicht kam, ihn sah ich auf meiner Rückfahrt im Hirschgarten? Um 15.00 Uhr begann unser Stand 'Krüppel gegen Rechts'. Wir hatten großen Zuspruch und viele tolle Gespräche. Besonderer Dank an Dr. Katarina Schwinde von der Ettersbergstiftung, Annett, Sören und Birger aus Dresden und Karsten aus Erfurt, die mich an diesem Tag toll unterstüzten. Es war ein voller Erfolg für Inklusion auf solch einem Straßenfest als normaler Bestandteil der Gesellschaft sich selbst zu vertreten." So beschreibt Markus Walloschek von der Initiative Krüppel gegen Rechts aus Erfurt seine Aktivitäten aus Protest gegen den AfD Parteitag vom vergangenen Wochenende in Erfurt.
Simone Fischer Foto: Axel Dressel Berlin (kobinet) Zu den geplanten Änderungsanträgen der Koalition zum GKV Beitragsstabilisierungsgesetz hat sich Simone Fischer, pflegepolitische Sprecherin der Grünen Bundestagsfraktion, im Vorfeld der Debatte und Beschlussfassung zu den geplanten Gesetzesänderungen zu Wort gemeldet. "Die Änderungsanträge der Koalition zum GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz sind ein massiver Rückschritt für eine bedarfsgerechte Personalbemessung in Krankenhäusern. Statt die dringend benötigten, wissenschaftlich fundierten Bemessungsinstrumente für Pflege und weitere Gesundheitsberufe weiterzuentwickeln und verbindlich einzuführen, setzt die Koalition diese de facto außer Kraft. Gravierend ist dabei auch die geplante Abschaffung der zuständigen Kommission. Damit verabschiedet sich die Koalition von einer strukturierten und evidenzbasierten Weiterentwicklung - zulasten der Beschäftigten und der Patient*innen."
gb Geldscheine Foto: Gerhard Bartz Berlin (kobinet) "Es droht eine Verschlechterung der Einkommens- und Vermögensanrechnung in der Eingliederungshilfe. Bund und Länder haben am 25. Juni 2026 angekündigt, die Anrechnung von Einkommen und Vermögen in der Eingliederungshilfe anpassen zu wollen – und nehmen dabei zuvorderst die angespannte Lage der öffentlichen Haushalte in den Blick. Sparmaßnahmen gefährden die hart erkämpften Errungenschaften des Bundesteilhabegesetzes. Es drohen eine stärkere Anrechnung von Einkommen und Vermögen zulasten der Betroffenen und eine Rückkehr zur Fürsorgelogik der Vergangenheit." So heißt es in einer Anfang Juli 2026 gestarteten Petition von Sebastian Graß auf der Plattform change.org mit dem Titel "Eingliederungshilfe: Keine Verschlechterung der Einkommens- und Vermögensanrechnung".
Flagge Bundesland Saarland Foto: Gemeinfrei, public domain SAARBRÜCKEN (kobinet)
Der Sozialverband VdK Saarland fordert die Landesregierung auf, die pauschale Beihilfe für Beamtinnen und Beamte endlich einzuführen, wie es bereits elf Bundesländer getan haben. Gerade für Beamte mit Vorerkrankungen und Behinderungen bedeutet die aktuelle Praxis im Saarland eine erhebliche finanzielle Benachteiligung. Weil sie aus gesundheitlichen Gründen oft keine Chance haben, zu bezahlbaren Bedingungen in die private Krankenversicherung aufgenommen zu werden, bleibt vielen kaum eine andere Wahl, als in der gesetzlichen Krankenversicherung zu bleiben. Dort müssen sie den vollen Beitrag aufbringen, weil das Land keinerlei finanzielle Unterstützung für den Arbeitgeberanteil bietet.
Henri Hirt mit Michelmütze Foto: Henri Hirt Walldorf (kobinet) Henri Hirt aus Walldorf konnte vor gut zwei Jahren seinen Traum verwirklichen und ein Buch mit dem Titel "Herz ist eine Sprache, die wir verstehen" veröffentlichen. Vor kurzem hat er mit der Veröffentlichung seines zweiten Buchs mit dem Titel "Schreiben ist ein gutes Gefühl" mit Gedichten, Gedanken und Geschichten nachgelegt. Wie es dazu kam und warum Henri Hirt wie Udo sein Ding macht, darum geht's im Interview von kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul mit dem Schriftsteller.