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Ferda Ataman Foto: Sarah Eick Berlin (kobinet) Eigentlich wollte die Bundesregierung die Altersdiskriminierung abbauen, wovon im Gesetzentwurf zur Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes nicht viel zu sehen ist. Eine neue Studie zeigt dabei erneut die Dimension von Altersdiskriminierung in Deutschland auf. Wer mit 65 Jahren eine Kfz-Versicherung online abschließt, zahlt dafür nämlich signifikant mehr als mit 45 – und bekommt dabei weniger Tarife angeboten. Das zeigt eine aktuelle wissenschaftliche Untersuchung des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ), die von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes gefördert wurde. "Dass ältere Menschen schlechtere Tarife und weniger Angebote bekommen, wenn sie eine Kfz-Versicherung online abschließen, ist für die Betroffenen schwer nachvollziehbar – sie empfinden diese Praxis als ungerechte Altersdiskriminierung", bewertet die Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung, Ferda Ataman, die Ergebnisse.
Bild zum bifos-Video zur Peer Counseling Weiterbildung Foto: bifos Berlin (kobinet) Das Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) lädt für Freitag, den 17. Juli 2026, von 16:00 bis 17:00 Uhr zu einer kostenfreien Online-Infoveranstaltung zur nächsten Peer-Counseling-Weiterbildung ein, die im Jahr 2027 stattindet unf für die Anmeldung mittlerweile möglich ist. Interessierte erhalten Informationen zu Inhalten, Ablauf und der aktuellen Bewerbungsphase. Außerdem besteht die Möglichkeit, Fragen direkt an die Koordinatorin der Weiterbildung, Jenny Bießmann, zu stellen, heißt es in der Ankündigung der Oniine-Infoveranstaltung.
Cover des Buches "Frech + Frei: 50 Jahre Kämpfe der Behindertenbewegung" von Udo Sierck Foto: Verlag Assoziation A Hamburg Leipzig (kobinet) Das Deutsche Institut für barrierefreies Lesen hat das Buch von Udo Sierck mit dem Titel "Frech und Frei" als Hörbuch übernommen. Zudem steht steht das Buch auf der hotlist für die Wahl zum Buch des Jahres aus deutschsprachigen unabhängigen Verlagen. Dies teilte Udo Sierck den kobinet-nachrichten mit. Zudem werde an einer Version des Buches in einfacher Sprache gearbeitet.
Nancy Frind Foto: privat Berlin (kobinet) Am 6. und 7. Juli 2026 fanden die Inklusionstage in Berlin statt. Für Nancy Frind, die sich u.a. für die Nutzung des Budget für Arbeit als Alternative zur Werkstatt für behinderte Menschen und die Rechte behinderter Frauen stark macht, waren es zwei bereichernde, inspirierende und impulsreiche Tage. Um an der Veranstaltung teilnehmen und ihrem ehrenamtlichen Engagement nachgehen zu können, hat sie bewusst Urlaub genommen. Vor Ort war ich gleich in mehreren Rollen vertreten: als Vertreterin des Landesverbandes Frauen mit Behinderung in Thüringen (LaFit) sowie als Mitwirkende im Projekt Budgetkompetenz, wie es im Rückblick auf die Inklusionstage von Nancy Frind heißt, den die kobinet-nachrichten im Folgenden veröffentlichen.
Logo zur Mailingliste pluspunkt Foto: Retina plus Bonn (kobinet) Mit Pluspunkt hat der Verein Retina plus ein neues Selbsthilfeangebot ins Leben gerufen. Die kostenlose Mailingliste richtet sich an Menschen mit Netzhauterkrankungen, fortschreitendem Sehverlust und Sehbehinderungen sowie an Angehörige und Interessierte. Ziel ist es, den Erfahrungsaustausch zu fördern und Betroffenen einen geschützten Raum für Fragen, gegenseitige Unterstützung und praktische Alltagstipps zu bieten.
Abseilaktion gegen Kürzungen und für Barrierefreiheit mit Rollstuhl in Berlin mit Transparent Foto: Fight Ableismus Berlin (kobinet) "Krüppel die kämpfen, sind Krüppel die leben". So steht es auf einem Transparent, das Aktivist*innen, die sich von einer Brücke im Berliner Regierungsviertel mit ihren Rollstühlen abgeseilt haben, bei ihrer Protestaktion am 8. Juli 2026 aufgehängt haben. "Rollstuhl-Kletteraktion in Berlin am 8.7.2026 gegen die Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) und weiteren Kürzungsplänen!" heißt es dementsprechend auf der Internetseite von Fight Ableismus mit Informationen und Bildern von der Aktion, die in der letzten Sitzungswoche des Bundestages vor der Sommerpause durchgeführt wurde. Am 9. Juli 2026 wurde dann von der Gruppe für direkte Aktion gegen Barrieren eine Meldung mit der Überschrift "Das Willy-Brandt-Haus in Berlin ist besetzt – Aktionsgruppe von beHinderten und nicht-beHinderten Aktivist:innen widersetzt sich der Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) und weiteren Kürzungsplänen" auf deren Internetseite und in den sozialen Medien verbreitet. Diese Aktionen machen den Ärger vieler behinderter Menschen über den schlechten Gesetzentwurf zum Behindertengleichstellungsgesetz und über die unsäglichen Kürzungsdiskussionen auf dem Rücken der Selbstbestimmung und Teilhabe behinderter Menschen deutlich.