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Zeichnung mit Köchen und Kellnern mit Kochgeschirr in den Händen Foto: Pixabay/GraphicMama-team
DÜSSELDORF (kobinet)
Die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen unterstützt die Arbeit der rund 173 lokalen Tafeln im Jahr 2026 mit einer Förderung in Höhe von rund 1,4 Millionen Euro. Die Mittel sollen die Tafeln dabei unterstützen, ihre wichtige Arbeit für Menschen in schwierigen Lebenslagen fortzuführen und ihre Angebote vor Ort aufrechtzuerhalten. Die Tafeln sind in vielen Städten inzwischen mehr als reine Orte der Lebensmittelverteilung. Zunehmend bieten sie auch Freizeitangebote wie ein gemeinsames Frühstück oder Ferienangebote für Kinder an oder haben offene Sprechstunden und leisten so einen wichtigen Beitrag zur sozialen Teilhabe.
Mit der Online-Plattform "Wegweiser barrierefreie Orte in Leipzig" stehen Informationen zur barrierefreien Zugänglichkeit von öffentlichen Gebäuden und öffentlichen Orten in Leipzig zur Verfügung. "Wir finden dieses Angebot der Stadt Leipzig super! Es ermöglicht mobilitätseingeschränkten Menschen mehr Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und leistet damit einen Beitrag zur Prävention von Diskriminierungen", sagt Janek Lassau für das Antidiskriminierungsbüro Sachsen zu dieser Plattform, die über diesen Link zu erreichen ist.
Das Bundeskabinett berät am heutigen Mittwoch, den 22. Juli 2026, über das Erste Gesetz zur Strukturreform der Kinder- und Jugendhilfe, das Rechte und Leistungen der Eingliederungshilfe für alle jungen Menschen mit Behinderung zusammenführen soll. Der Sozialverband VdK Deutschland warnt: Die geplante Kinder- und Jugendhilfereform droht zentrale Ansprüche von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen einzuschränken. Auch die inklusive Lösung könnte in ihrer Umsetzung an Ausnahmeregelungen und fehlendem Geld scheitern.
Am 9. Juli 2026 hat der Deutsche Bundestag neue Haftungsregeln für E-Roller beschlossen. Mit der Einführung einer Halterhaftung sowie einer Gefährdungshaftung für Fahrende wird eine langjährige Gesetzeslücke geschlossen - ein Erfolg, für den sich der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) seit Jahren eingesetzt hat, wie der Verband in seinem Newsletter dbsv-direkt schreibt. "Für blinde und sehbehinderte Menschen bedeutet das eine wichtige Verbesserung: Wer über einen falsch abgestellten oder herumliegenden E-Roller stürzt, kann künftig leichter Schadensersatz geltend machen. Bislang scheiterte dies häufig daran, dass sie nicht nachweisen konnten, wer die 'Stolperfalle' verursacht hatte."
Bild vom Freedom Drive mit protestierenden behinderten Menschen Foto: ENIL
Brüssel (kobinet)
Bereits zum zwölften Mal findet vom 29. September bis zum 1. Oktober der ENIL Freedom Drive in Brüssel statt. Das Europäische Netzwerk zum selbstbestimmten Leben behinderter Menschen (ENIL) führt in dieser Zeit eine Reihe von Veranstaltungen und Demonstrationen in Brüssel statt, um ihren Forderungen für Gleichstellung und Selbstbestimmung Nachdruck zu verleihen. Im Jahr 2003 fand der erste Freedom Drive in Strassburg statt.
Von vielen kobinet-Leser*innen aufgrund des weitgehend reibungslosen Ablaufs unbemerkt, fand am 17. Juli 2026 bei den kobinet-nachrichten eine Systemumstellung mit einigen Neuerungen vor allem für die interne Redaktionsarbeit statt. Die größte Entlastung dürfte dabei für die rein ehrenamtlich Aktiven bei den kobinet-nachrichten der neue kobinet Auto-Redakteur sein. Eine verbesserte Technik sowie die Nutzung Künstlicher Intelligenz ermöglichen es zukünftig hoffentlich mehr Nachrichten schneller zu veröffentlichen. Tom Kallmayer, der unermüdliche kobinet-Tüfftler und Techniker beschreibt in Beiträgen, die vom kobinet Auto-Redakteur gestaltet werden, was es damit auf sich hat.