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Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen e.V.


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Kobinet Nachrichten

51 Millionen Euro für Mitglieder erstritten 03 Jul 2026 10:04:02

Mehrere Paragraphenzeichen auf einem Blatt
Paragraphen zeigen, dass etwas geregelt wird
Foto: Pixabay/geralt

DÜSSELDORF (kobinet) Der Sozialverband VdK hat im vergangenen Jahr in Nordrhein-Westfalen knapp 51 Millionen Euro an Nachzahlungen für seine Mitglieder erstritten und damit den bisherigen Höchstwert von 48,6 Millionen Euro aus dem Vorjahr übertroffen. Dies teilt der VdK im Rahmen seines Landesverbandstags in Bonn mit. Kritisch sieht der Verband die zunehmende Dauer der Verfahren. Vor den Sozialgerichten beträgt die durchschnittliche Verfahrensdauer rund 16 Monate. Selbst Verfahren zur Anerkennung einer Schwerbehinderung nehmen im Schnitt etwa neun Monate in Anspruch. "Wir spüren die Unzufriedenheit unserer 425.000 Mitglieder, die immer länger auf Entscheidungen warten müssen und dadurch zermürbt werden", betont Horst Vöge. Hoffnung macht ihm jedoch, dass das Landessozialgericht und die Sozialgerichte für 2027 einen deutlich höheren Personalbedarf angemeldet haben.

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ABiD verurteilt Ignoranz der Merz- Regierung gegenüber Menschen mit Behinderung 03 Jul 2026 09:15:54

Logo des ABiD
ABiD Logo
Foto: ABiD

BERLIN (kobinet) Trotz breiter öffentlicher Kritik und lautstarker Proteste – darunter die große Demonstration am 5. Mai sowie die Kundgebung vor dem Paul-Löbe-Haus am 22. Juni – ignoriert die Bundesregierung weiterhin die berechtigten Sorgen von Millionen Menschen mit Behinderung. Der Allgemeine Behindertenverband in Deutschland "Für Selbstbestimmung und Würde" e.V. (ABiD) verurteilt aufs Schärfste, dass Menschen mit Behinderung in den aktuellen Reformplänen zur Eingliederungshilfe faktisch auf einen Kostenfaktor reduziert werden. Die geplanten Einschnitte degradieren Betroffene zu einer vermeintlichen "Einsparmasse" – ein Vorgehen, das grundlegende Menschenrechte missachtet und die Würde von Millionen verletzt.

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Wahlforderungen der Lebenshilfe Berlin zur Berlin-Wahl 2026 03 Jul 2026 08:44:14

Logo der Lebenshilfe
Logo der Lebenshilfe
Foto: Lebenshilfe

BERLIN (kobinet) Mit dem Forderungspapier "Berlin für alle" legt der Landesverband Lebenshilfe Berlin e.V. seine politischen Erwartungen zur Abgeordnetenhauswahl 2026 vor. Darin fordert dieser Verband den konsequenten Abbau von Barrieren, mehr Selbstbestimmung für Menschen mit Behinderungen und die vollständige Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Das Papier richtet sich an alle demokratischen Parteien mit ihren Kandidaten und Kandidatinnen und zeigt auf, welche politischen Weichen jetzt gestellt werden müssen, damit Inklusion und Teilhabe in Berlin Wirklichkeit werden.

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Wurden behinderte Menschen in großer Behinderteneinrichtung in Bayern misshandelt? 03 Jul 2026 07:30:30

Fragezeichen aus Blumen
Fragezeichen
Foto: Susanne Göbel

Memmingen (kobinet) Das Thema Gewaltschutz für behinderte Menschen, wie hoch die Betroffenheit dieses Personenkreises ist und welche Maßnahmen hierzu konkret ergriffen werden, wird immer wieder diskutiert. Nun geht ein weiterer Fall durch die Presse, in dem die Staatsanwaltschaft ermittelt. "Haben Mitarbeitende in einer der größten süddeutschen Einrichtungen für Menschen mit Behinderung Schutzbefohlene misshandelt? Diesem Verdacht geht die Staatsanwaltschaft Memmingen nach, und zwar in Bezug auf das katholische Dominikus-Ringeisen-Werk im bayerisch-schwäbischen Ursberg. Die Behörde bestätigte der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) am Donnerstag entsprechende Berichte der Zeitungen 'Augsburger Allgemeine' und 'Die Welt'." So heißt es in einem Bericht auf der Plattform katholisch.de.

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Studie zur inklusiven Bildung: Eine echte Wahlfreiheit sieht für mich anders aus 03 Jul 2026 04:45:02

Holger Kiesel im Rollstuhl sitzend
Holger Kiesel 1050x1575
Foto: Der Behindertenbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung

München (kobinet) "Wunsch- und Wahlrecht beim Thema Schule? Eine neue Studie des Deutschen Instituts für Menschenrechte hat Eltern dazu befragt und die Ergebnisse ausgewertet: Die Resultate sind leider mehr als ernüchternd. Eine deutliche Mehrheit der Eltern möchte für ihr Kind die Regelschule, sieht aber unter den gegebenen Rahmenbedingungen dazu oft keine Chance. Die Folge: Viele Familien entscheiden sich aus Mangel an anderen Optionen für eine Förderschule. Ein echtes Wahlrecht sieht für mich anders aus. Erschwerend kommt hinzu: Die Beratung ist häufig leider nicht so ausgewogen, wie sie sein sollte. Die Studie zeigt für mich: Zwischen dem, was Eltern für ihr Kind möchten, und dem, was unser Schulsystem zulässt, herrscht leider oft eine tiefe Diskrepanz!" So fällt die Einschätzung des Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung, Holger Kiesel, nach der Veröffentlichung der neuen Studie "Inklusive Bildung zwischen Wunsch und Wirklichkeit" des Deutschen Instituts für Menschenrechte vom 30. Juni 2026 aus.

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Barrierefreiheit beim Test von autonom fahrenden Shuttles von vorne herein mit einbeziehen 03 Jul 2026 04:20:03

Catrin Wahlen
Catrin Wahlen
Foto: Catrin Wahlen

Berlin (kobinet) "Durch das autonome Fahren wird perspektivisch ein völlig neues Mobilitätssystem geschaffen, welches auf die persönlichen Bedürfnisse der Menschen in unserer Stadt eingeht. Im Projekt NoWeL4 testet die BVG autonome Shuttles im Berliner Nordwesten zur Vorbereitung eines Hochlaufs", heißt es auf der Internetseite des Berliner Verkehrsbetriebs (BVG). Was die Barrierefreiheit und angemessene Vorkehrungen angeht, dazu hat Catrin Wahlen, Sprecherin für Inklusion der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus, zwei schriftliche Anfragen eingereicht, die erste davon gemeinsam mit ihrer Fraktionskollegin Antje Kapek (Sprecherin für Verkehrspolitik). Beide sind nun öffentlich zugänglich.

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