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Kopfhörer Foto: snsnep In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen Berlin (kobinet) Der Deutsche Schwerhörigenbund (DSB) hat vor kurzem das neue Projekt "Hör hin! Hörprävention für hörbeeinträchtigte Menschen - Sensibilisierung und Prävention über Gesundheitsthemen im Hinblick auf Hörschädigungen" gestartet, bei welchem eine Reihe von Webinaren durchgeführt werden sollen. Mit Hilfe des Projektes sollen vermeidbare Hörschädigungen und Präventivmaßnahmen zum Schutzverhalten im Alltag aufgezeigt werden und dem Abbau von Stigmatisierung sowie zum Wissenstransfer und Austausch zwischen Referent*innen und Teilnehmenden dienen. Das zweite Webinar am 13. August 2026 wird das Thema "Sicherer Medien‑ und Kopfhörergebrauch" behandeln, in welchem aufgezeigt werden soll, ob jemand ein Risiko‑Hörer ist und welche Empfehlungen es zur maximalen Lautstärke und zur Nutzungsdauer bei Kopfhörern, inklusive einfacher Merksätze ("Außenwelt noch hörbar", Lautstärke‑Limit am Smartphone) gibt.
Bild vom Treffen der Bewohnenden-Vertretungen in Mainz im Juli 2026 Foto: LAG Selbsthilfe RLP Mainz (kobinet) "Mit großem Zuspruch fand die zweite Jahreskonferenz der Bewohnenden-Vertretungen im Mainzer Erbacher Hof statt. 63 Bewohnenden-Vertretende waren mit ihren Assistenzen aus 29 Städten und Gemeinden aus ganz Rheinland-Pfalz angereist für die zweitägige Veranstaltung am 2. und 3. Juli 2026. Zusammen mit dem Projekt-Team und den Fach-Referent*innen waren es 124 Teilnehmende im Erbacher Hof in Mainz." So heißt es in einem Bericht der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe von Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen Rheinland-Pfalz über die Jahreskonferenz der Bewohnenden-Vertretungen von Rheinland-Pfalz.
Spielende Kinder - unübersehbare Lebensfreude Foto: Pixabay/Prawny DÜSSELDORF (kobinet) Mit dem Start der Sommerferien freuen sich viele Familien auf Erholung und gemeinsame Zeit. Für zahlreiche Menschen in Nordrhein-Westfalen ist ein Urlaub jedoch keine Option. Durch die Preissteigerungen für Unterkünfte, Freizeitangebote, Verpflegung und Mobilität werden selbst Kurzurlaube innerhalb Deutschlands oder im benachbarten Ausland für viele Familien zu teuer.
Laut Mitteilung von IT.NRW wohnten im vergangenen Jahr rund 4,1 Millionen Menschen in Haushalten, die es sich nicht leisten konnten, eine Woche im Jahr außerhalb der eigenen vier Wände Urlaub zu machen.
Sonne über der Stadt Foto: Fatih Turan BERLIN (kobinet) Extreme Hitze ist längst keine Ausnahme mehr, sondern eine der größten gesundheitlichen Herausforderungen der Klimakrise. Hitzewellen dauern länger, treten häufiger auf und gefährden insbesondere Menschen, die besonderen Schutz benötigen. So hat die Hitzewelle Ende Juni in Deutschland nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) rund 5.100 hitzebedingte Todesfälle verursacht, wie aus dem am 9. Juli veröffentlichten Wochenbericht zur Hitzemortalität hervorgeht. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts könnte die tatsächliche Zahl der Todesfälle mit einer geschätzten Übersterblichkeit von rund 6.800 Fällen in der Hitzewoche im Juni noch höher liegen.
Cover des Im Aufzug Podcast mit Soraia Da Costa Batista und Jürgen Linnemann Foto: Raul Krauthausen Berlin (kobinet) In der Podcast-Reihe "Im Aufzug" sprach Raul Krauthausen vor kurzem mit Soraia Da Costa Batista und Jürgen Linnemann. "Zwei Menschen, die das deutsche Rechtssystem gerade ordentlich durchschütteln: Soraia ist Juristin bei der Gesellschaft für Freiheitsrechte, Jürgen arbeitet seit fast 40 Jahren in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung. Gemeinsam ziehen sie gerade vor Gericht – mit dem Ziel, bis vor das Bundesverfassungsgericht zu kommen und dort den gesetzlichen Mindestlohn für Werkstattbeschäftigte einzuklagen. Wir sprechen über den echten Alltag hinter den Werkstatttüren und warum das ableistische Bild der 'Bastelstube' nie zu traf– denn dort wird heute hochprofessionelle Arbeit geleistet, die im Schnitt aber mit gerade einmal 233 Euro im Monat abgespeist wird. Kennengelernt haben wir uns alle über Jan Böhmermann und das ZDF Magazin Royale: Die haben ihre Actionfigur Grundi in einer Werkstatt fertigen lassen. Darüber sind wir mit den Sozialhelden ins Gespräch gekommen, haben gemeinsam eine Sendung zum Thema gemacht – und jetzt steht eine Klage, mit dem Potential wirklich was zu bewirken. Aufzugtür auf für Soraia Da Costa Batista und Jürgen Linnemann", heißt es in der Ankündigung des Podcast.
Henry Spradau Foto: privat Berlin (kobinet) Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales teilt in seinem Rundschreiben vom 13. Juli 2026 zum Sozialen EntÂschäÂdigungsrecht (SER) mit, dass die verschiedenen Leistungen ab dem 1. Juli 2026 nach der Verordnung zur Anpassung der Entschädigungszahlungen nach dem SGB IX und über die Bekanntmachung der Vergleichseinkommen angepasst worden sind. Darauf macht Henry Spradau in seinem Bericht für die kobinet-nachrichten aufmerksam, in dem er auch auf die Rahmenbedingungen des Sozialen Entschädigungsrechts eingeht.