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Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen e.V.


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Kobinet Nachrichten

Fit für die Gremienarbeit: Im Gespräch mit Bürgermeister der Verbandsgemeinde Nieder-Olm Ralph Spiegler 12 May 2026 04:00:05

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Foto: Susanne Göbel

Nieder-Olm (kobinet) Mitglieder von Beiräten für Menschen mit Behinderung, aber auch Beauftragte sind häufig ehrenamtlich tätig. Besonders zu Beginn eines solchen Ehrenamtes fehlt es oftmals an Wissen, wie politische Gremien funktionieren, wie man seine eigenen Projekte realisieren kann und Fürsprechende gewinnt. Am 27. Mai 2026 um 16:00 Uhr ist im Online Seminar "Fit für die Gremienarbeit" Ralph Spiegler, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Nieder-Olm, zu Gast. Dieses Einzelmodul des Schulungskurses ist offen und richtet sich an Behindertenbeauftragte und -beiräte aus dem gesamten Bundesgebiet. Eine Anmeldung für die kostenfreie Teilnahme dieses Seminarblocks ist noch bis zum 20. Mai 2026 möglich. Dies teilte Gracia Schade mit, die die Veranstaltung organisiert.

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Zum Tag der Pflegenden: Gute Pflege braucht verlässliche Finanzierung 12 May 2026 03:20:02

Simone Fischer
Simone Fischer
Foto: Axel Dressel

Berlin (kobinet) Zum Tag der Pflegenden, der am 12.Mai begangen wird, hat sich Simone Fischer, die pflegepolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, zu Wort gemeldet und betont: "Gute Pflege braucht eine verlässliche Finanzierung. Dieser Tag soll uns eigentlich die Bedeutung der Pflegenden für unsere Gesellschaft bewusst machen. In Deutschland wird er dieses Jahr jedoch überschattet von den Ankündigungen der Gesundheitsministerin: spätere Zuschüsse zu den Pflegekosten im Heim und höhere Hürden für die Anerkennung eines Pflegegrades sollen die Finanzlöcher in der Pflegeversicherung stopfen."

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VdK kritisiert Sparpolitik auf Kosten der Pflege 12 May 2026 03:00:03

Verena Bentele
Verena Bentele
Foto: VdK Bayern

Berlin (kobinet) Der Sozialverband VdK Deutschland warnt eindringlich vor den Reformüberlegungen von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken zur gesetzlichen Pflegeversicherung. Im Zentrum stehen Pläne, den Zugang zu den Pflegegraden 1 bis 3 künftig zu erschweren, um die finanzielle Lage der Pflegeversicherung zu stabilisieren. Warken verweist dabei auf ein drohendes Milliarden-Defizit sowie weiter steigende Ausgaben, die die Zahlungsfähigkeit der Pflegekassen gefährden könnten. "Wer heute den Zugang zu Pflegeleistungen erschwert, spart nicht wirklich – sondern verschiebt die Kosten nur in die Zukunft", betonte die Präsidentin des VdK Verena Bentele. Menschen ohne rechtzeitigen Zugang zu Pflege-, Rehabilitations- und Präventionsleistungen entwickelten später häufig einen deutlich höheren Unterstützungsbedarf. "Die Politik spricht von Stärkung der Pflege, handelt aber in die entgegengesetzte Richtung. In der aktuellen Reformdebatte fehlt eine klare Vision für die zukünftige pflegerische Versorgung. Was wir brauchen, ist mehr Zugang zu Unterstützungen und eine echte Stärkung der Prävention – nicht deren Abbau."

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Betroffene endlich sichtbar machen 11 May 2026 14:10:02

Logo SoVD mit helfender Hand unter dem o
Logo SoVD ab 2020
Foto: SoVD

HANNOVER (kobinet) Mehr als 600.000 Betroffene und eine trotzdem katastrophale Versorgung: So sieht die Situation derjenigen aus, die an der Krankheit Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom (ME/CFS) leiden. Oft können sie das Haus nicht mehr verlassen und die entsprechende medizinische Unterstützung fehlt. Anlässlich des morgigen "Internationalen ME/CFS-Tags" fordert der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen von der Landesregierung dringend Maßnahmen, damit Patientinnen und Patienten endlich ernstgenommen werden. ME/CFS ist eine schwere neuroimmunologische Erkrankung, die dafür sorgt, dass bei Betroffenen bereits leichte körperliche oder geistige Anstrengungen zu einer massiven und langanhaltenden Verschlechterung der Gesundheit führen. Die Folge: Erkrankte können ihre Wohnung oft nicht mehr verlassen und müssen in völlig abgedunkelten Räumen liegen. "Obwohl mehr als eine halbe Million Menschen an ME/CFS leiden und die Einschränkungen wirklich dramatisch sind, wird ihnen an vielen Stellen die notwendige Unterstützung verwehrt. Gerade die Politik ignoriert die Patient*innen", beschreibt Dirk Swinke, Vorstandsvorsitzender des SoVD in Niedersachsen, die derzeitige Situation. Zugleich Swinke macht darauf aufmerksam, dass spezialisierte Ambulanzen in Niedersachsen – etwa an der Medizinischen Hochschule in Hannover oder an der Uniklinik in Göttingen – hoffnungslos überlaufen sind und mit Finanzierungsproblemen zu kämpfen haben.

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Eingliederungshilfe und Pflege müssen sich ergänzen 11 May 2026 14:00:05

Ein junger Mann mit Brille in einem Rollstuhl lacht nach oben, offensichtlich zu jener Person, die den Rollstuhl schiebt
Eingliederungshilfe und Pflege müssen sich wo immer nötig sinnvoll ergänzen
Foto: Lebenshilfe – David Maurer

ERLANGEN (kobinet) Menschen mit schweren Behinderungen und chronischen Erkrankungen brauchen oft Eingliederungshilfe und Pflege. "Teilhabe ermöglichen heißt hier auch: gute Pflege leisten. Für manche Menschen und ihre Familien ist das von Beginn an notwendig, für andere im Alter. Entscheidend ist, dass sich die Hilfesysteme sinnvoll ergänzen." Das betont die Landesvorsitzende Carolina Trautner zum Gründungstag des Lebenshilfe-Landesverbandes Bayern am 12. Mai. Dieser ist auch Internationaler Tag der Pflege. Aus Sicht der Lebenshilfe müssen notwendige Leistungen aus Eingliederungshilfe und Pflege gut abgestimmt und von den jeweiligen Kostenträgern unbürokratisch gewährt werden. Ein vertrauensvolles Miteinander hilft allen Beteiligten.

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100.000 Menschen haben Bundestags-Petition gezeichnet 11 May 2026 13:03:17

Logo der Lebenshilfe
Logo der Lebenshilfe
Foto: Lebenshilfe

BERLIN (kobinet) Seitdem eine interne Streichliste aus dem Kanzleramt bekannt geworden ist, verunsichert die Diskussion um mögliche Kürzungen der Eingliederungshilfe die Menschen mit Behinderung in ganz Deutschland. Vom Alltag in der eigenen Wohnung bis zur Schulbegleitung der Kinder – für viele Menschen mit Behinderung geht es um nicht weniger als die Frage, ob sie in Zukunft ihr selbstbestimmtes Leben weiterführen können. Die Bundesvereinigung Lebenshilfe fordert die Bundesregierung mit Bundeskanzler Friedrich Merz an der Spitze dazu auf, sich klar zur uneingeschränkten Teilhabe von Menschen mit Behinderung zu bekennen, die inklusive Gesellschaft nicht zu spalten und keine Kürzungen und Einschränkungen der Eingliederungshilfe vorzunehmen. Bereits rund 100.000 Menschen haben sich einer entsprechenden Bundestags-Petition angeschlossen und können das weiterhin tun. Vor Abschluss der Zeichnungsfrist nach dem 25. Mai 2026 lädt die Bundesvereinigung Lebenshilfe zu einem digitalen Mediengespräch ein, um ihre Forderungen an die Bundesregierung vorzustellen. Interessenten können sich dazu per E-Mail anmelden.

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