Bundesverband
Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen e.V.


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Kobinet Nachrichten

Deutsche Para Judoka peilen Medaillen an 15 Aug 2026 10:31:12

Zwei Judoka - einer in weißem und der andere im blauen Kampfanzug
Para Judo der Spitzernklasse
Foto: Florian Schwarzbach / DBS

FRECHEN (kobinet)

Für die deutsche Para Judo-Nationalmannschaft steht vom 14. bis 16. August 2026 ein echtes Highlight an: die Europameisterschaften im SNP dome in Heidelberg. Für die Titelkämpfe vor heimischer Kulisse hat Bundestrainerin Carmen Bruckmann ein junges und ambitioniertes Team nominiert – bis zu drei Medaillen sind das Ziel für die talentierte Auswahl. Am ersten Tag der Titelkämpfe hat Isabell Thal (J2 -60 kg) die Silbermedaille gewonnen, Vanessa Wagner (J1 -52 kg) sicherte sich überraschend Bronze. Für das Team von Bundestrainerin Carmen Bruckmann war es somit ein erfolgreicher Start in die Heim-EM.

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Tag der offenen Tür im Projekt Frau sein mit Behinderung der pro familia Frankfurt 15 Aug 2026 04:59:16

Infozeichen
Infozeichen
Foto: Susanne Göbel

Frankfurt (kobinet)

Seit fast 28 Jahren bietet pro familia in Frankfurt, als erstes in Deutschland, eine barrierefreie gynäkologische Sprechstunde für Frauen mit Behinderung an. Das Angebot beinhaltet eine frauenärztliche Grundversorgung sowie Raum für alle Themen rund um sexuelle Gesundheit und Familienplanung. Um das Angebot kennenzulernen lädt pro familia am Dienstag, den 1. September 2026, von 14:00 bis 18:00 Uhr in die Palmengartenstraße 14, 60325 Frankfurt zu einem Tag der offenen Tür ein.
Kontakt & Weitere Informationen:
E-Mail: frankfurt-main@hessen.profamilia.de
Telefon: +49 69 90744744

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Jubiläum: 25. Woche des Sehens findet im Oktober 2026 statt 15 Aug 2026 03:21:09

Logo: Woche des Sehens
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Foto: Adobe/DBSV

Berlin (kobinet)

Die "Woche des Sehens" findet auch im Jahr 2026 wieder vom 8. bis zum 15. Oktober statt – und das bereits zum 25. Mal. Die Aktionswoche informiert in zahlreichen Veranstaltungen über Blindheit, Sehbehinderung und Augengesundheit in Deutschland wie auch in den ärmsten Ländern der Welt. Seit der ersten Ausgabe im Jahr 2002 hat sich dank engagierter Partner und der Unterstützung durch die Aktion Mensch eine moderne, multimediale Flächenkampagne entwickelt, die mit ihren Veranstaltungen, der Berichterstattung dazu sowie über Social Media jährlich ein Millionenpublikum erreicht, wie es in einer Presseinformation heißt.

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Kein Rotstift bei der Inklusion 14 Aug 2026 12:19:50

rotes Ausrufezeichen
rotes Ausrufezeichen
Foto: ht

DÜSSELDORF (kobinet)

Angesichts angespannter Haushalte warnt der VdK Nordrhein-Westfalen eindringlich davor, bei der Inklusion den Rotstift anzusetzen. Damit teilt der Verband die Position von Jürgen Dusel, dem Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, in einem aktuellen STERN-Interview. VdK-Präsident Horst Vöge betont: "Menschen mit Behinderung dürfen nicht die Leidtragenden von Sparmaßnahmen sein. Künftige Haushalte müssen einen verbindlichen Rahmen für mehr Teilhabe schaffen. Das Ziel muss eine barrierefreie Gesellschaft sein – davon sind wir jedoch noch weit entfernt, zum Beispiel beim Wohnungsbau, im öffentlichen Nahverkehr, in Behörden, bei der Gesundheitsversorgung oder beim Zugang zu Bildung und Arbeit."

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Thüringer Landesbeauftragter fordert Nachbesserungen bei Reform der Kinder- und Jugendhilfe 14 Aug 2026 10:55:16

Dennis Petschner
Petschner_Dennis
Foto: Jacob Schröter

ERFURT (kobinet)

Der Thüringer Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen, Dennis Petschner, hat sich zum Entwurf des Ersten Gesetzes zur Strukturreform der Kinder- und Jugendhilfe geäußert, den das Bundeskabinett beschlossen hat. Petschner fordert Nachbesserungen, um die Belange von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen stärker zu berücksichtigen. Aus Sicht des Thüringer Landesbeauftragten verfehlt das geplante Vorhaben nach dem Entwurf eines Ersten Gesetzes zur Strukturreform der Kinder- und Jugendhilfe in seiner jetzigen Form jedoch die entscheidenden Ziele. Statt den Alltag von betroffenen Familien spürbar zu erleichtern und bürokratische Hürden für alle Seiten abzubauen, drohen bestehende Barrieren in den Behördenstrukturen weiter verfestigt zu werden.

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Geplante Regelungen gefährden Recht behinderter Kindern und Jugendlicher auf bedarfsgerechte Teilhabe 14 Aug 2026 06:16:43

Sharepic von Jürgen Dusel zur Strukturreform in der Kinder- und Jugendhilfe
260812_Dusel_KJHG_Reform
Foto: Bundesbehindertenbeauftragter

Berlin (kobinet)

"Die geplante Regelung gefährdet das Recht von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen auf eine bedarfsgerechte und selbstbestimmte Teilhabe sowie chancengleiche Bildung - und macht sie einmal mehr abhängig von den Ressourcen ihrer Eltern!" Mit diesen klaren Worten hat sich der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, zum am 12. August 2026 im Bundeskabinett beschlossenen Gesetzentwurf zur Strukturreform der Kinder- und Jugendhilfe auf Facebook zu Wort gemeldet. Jürgen Dusel kritisiert u.a. dass der Gesetzentwurf, der nun im Deutschen Bundestag beraten wird, Änderungen bei der Eingliederungshilfe vorsieht: "Künftig sollen infrastrukturelle Gruppenangebote in Kitas und Schulen zum Regelfall werden. Individuelle Hilfen wie Schulbegleitung bleiben zwar weiterhin möglich. Familien müssten jedoch nachweisen, dass die vorhandenen Angebote den Bedarf ihres Kindes nicht decken – die Beweislast läge nun also bei ihnen."

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