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Cover des IGEL-Podcast zur Zukunftsplanung Juli 2026 Foto: IGEL-Media Schorndorf (kobinet) "Der Traum vom Schnupper-Tag als Bahn-Kundenbegleiterin", so hat Ellen Keune die neueste Ausgabe des Podcasts Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) im Rahmen der Reihe Lust auf Zukunftsplanung getitelt. In dieser mittlerweile 15. Ausgabe des Podcast zur Persönlichen Zukunftsplanung spricht Ellen Keune mit Leire Waidmann. "Seit ihren Kindertagen hatte Leire Waidmann einen Traum: Einen Tag als Zugbegleiterin erleben. In dieser Folge von Lust auf Zukunftsplanung erzählt die Schweizerin von diesem eindrücklichen Schnuppertag, wie sie an ihrem Traum festhielt, wer alles zu ihrem Unterstützungskreis gehört und wohin sie eine Reise in Deutschland mit dem Zug unternommen hat", heißt es u.a. in der Ankündigung des Podcast.
Pride Parade am 13.7.2024 in Berlin Foto: Bündnis Pride Parade Berlin (kobinet) Am 19. September 2026 findet wieder die "behindert und verrückt feiern" Pride Parade in Berlin statt. Ab 15:00 Uhr werden an diesem Tag behinderte Menschen, Menschen mit und ohne psychiatrische Diagnosen und ihre Unterstützer*innen unterwegs sein. "Wir werden uns selbstbewusst so zeigen, wie wir sind, und gegen Diskriminierung demonstrieren. Mit dem diesjährigen Motto 'selbstbestimmt und laut!' wollen wir auf die Straße gehen und gesehen und gehört werden: Seit 1994 steht im Grundgesetz, dass niemand wegen seiner Behinderungen benachteiligt werden darf. Unser Alltag ist aber oft noch ein ganz anderer. Gerade angesichts der neueren politischen Entwicklungen, die vor allem ohnehin marginalisierte Personen gefährden, freuen wir uns über viele Unterstützer*innen, die mit uns laut sind!" So heißt es in einer Ankündigung des Organisationsteams der Berliner Pride Parade.
Poster zu den anstehenden Podiumsdiskussionen Foto: ZSL Nord KIel (kobinet) Am Mittwoch, den 15. Juli 2026, findet von 17:00 bis 18:30 Uhr die nächste Online-Podiumsdiskussion aus der Reihe "Meine Rechte durchsetzen! Rechtsvertretung für Menschen mit Behinderungen" statt. Im Mittelpunkt stehen Barrieren in der Sozialverwaltung, insbesondere der Zugang zu Leistungen der Eingliederungshilfe. Wie groß ist die Diskrepanz zwischen dem im SGB IX vorgesehenen Verfahren und der Praxis? Liegt das an personeller Unterbesetzung, oder steckt dahinter auch eine paternalistische Grundhaltung? Und was lässt sich verbessern? Zu Gast sind Jenny Bießmann und Uwe Frevert. Beide beraten seit vielen Jahren zu Teilhaberechten und kennen die Praxis der Sozialverwaltung aus eigener Erfahrung. Darauf hat Heiner Popken vom Zentrum für selbsbestimmtes Leben Norddeutschland (ZsL Nord), hingewiesen.
Sport ist für alle ein Erlebnis Foto: DBSJ FRECHEN (kobinet) Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) und das Nationale Paralympische Komitee begrüßen die im Bundeshaushalt 2027 vorgesehenen zusätzlichen Investitionen in den Spitzensport. Insbesondere die Stärkung der direkten Athletenförderung, die Mittel für den Aufbau des Zentrums für Safe Sport sowie die Anschubfinanzierung der Spitzensport-Agentur seien laut DBS-Vorstandsvorsitzendem Idriss Gonschinska wichtige Signale für die Weiterentwicklung des deutschen Leistungssports. Der Para Sport hat in den vergangenen Jahren eine bemerkenswerte Entwicklung genommen. Internationale Erfolge, steigende Professionalisierung und eine wachsende gesellschaftliche Sichtbarkeit unterstreichen seine Bedeutung innerhalb des deutschen Spitzensports.
Info blau Symbol Foto: Susanne Göbel Berlin (kobinet) Die Evaluation des BeB-Modellprojekts "Mein Recht auf Teilhabe – Empowerment im Teilhabe-/Gesamtplanverfahren" bestätigt die Wirksamkeit einer guten Vorbereitung auf das Teilhabe-/Gesamtplanverfahren. Zugleich verweisen sie auf den erheblichen Handlungsbedarf bei der Umsetzung von Teilhaberechten im Rahmen des Bundesteilhabegesetzes. Von 2023 bis 2026 unterstützte das von der Aktion Mensch geförderte Projekt Menschen mit Lernschwierigkeiten, psychischen Beeinträchtigungen und hohem Unterstützungsbedarf dabei, sich auf ihr Teilhabe- beziehungsweise Gesamtplanverfahren vorzubereiten. Gemeinsam mit Expert*innen in eigener Sache, Fachkräften aus der Praxis und Theoretiker*innen, wurden Schulungen sowie barrierefreie Handbücher entwickelt. Die Materialien vermitteln Wissen über Rechte und Verfahrensabläufe und unterstützen dabei, eigene Wünsche, Ziele und Bedarfe zu formulieren. So heißt es in einer Presseinformaiton des evangelischen Fachverband für Teilhab (BeB).