Bundesverband
Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen e.V.


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Kobinet Nachrichten

Die Pflegereform geht an der Realität vorbei 18 Jun 2026 03:35:05

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Foto: ht

Bremen (kobinet) "Die Pflegereform geht an der Realität vorbei", so titelt Julia Jung, Pflegedienstleitung des Martinsclub Bremen, einen Pressekommentar, den die kobinet-nachrichten im Folgenden veröffentlichen. "Menschen mit Behinderung dürfen nicht die Leidtragenden der Pflegereform sein, meint Julia Jung.

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Bewohnenen-Selbstvertretung stärken: 101 Teilnehmende bei landesweiter Konferenz in Mainz 18 Jun 2026 03:15:00

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Foto: Susanne Göbel

Mainz (kobinet) Mit 101 Teilnehmenden aus ganz Rheinland-Pfalz stößt die Konferenz der Bewohnenden-Vertretungen auf großes Interesse. Am 2. und 3. Juli 2026 treffen sich Bewohnenden-Vertretungen und ihre Unterstützungspersonen im Erbacher Hof in Mainz, um sich zu Selbstvertretung, Mitbestimmung und Teilhabe auszutauschen. Bewohnenden-Vertretungen sind die gewählten Interessenvertretungen von Menschen mit Behinderungen, die in besonderen Wohnformen leben. Als Selbstvertreterinnen und Selbstvertreter setzen sie sich für die Anliegen ihrer Mitbewohnerinnen und Mitbewohner ein und wirken an Entscheidungen im Wohnalltag mit. Die Konferenz wird im Rahmen des dreijährigen Projekts "Bewohnenden-Vertretungen stärken und vernetzen" der LAG Selbsthilfe Rheinland-Pfalz durchgeführt und von der Aktion Mensch gefördert. Ziel des Projekts ist es, Bewohnenden-Vertretungen in besonderen Wohnformen zu stärken, ihre Vernetzung auszubauen und die Mitbestimmung von Menschen mit Behinderungen zu fördern.

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An der Demokratie spart man nicht! 18 Jun 2026 03:00:02

Sabine Bätzing-Lichtenthäler
Sabine Bätzing-Lichtenthäler
Foto: Pressefoto MASFFJ Rheinland-Pfalz

Mainz (kobinet) "Demokratie fördern, Vielfalt gestalten, Extremismus vorbeugen – das sind keine ideologischen Spielwiesen, sondern Kernaufgaben unserer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft. Projekte, die sich dieser unverzichtbaren Arbeit widmen, verdienen die verlässliche Unterstützung unseres Staates. Umso schädlicher ist die schwelende Debatte über die Streichungen von bewilligten Mitteln beim Förderprogramm 'Demokratie leben!‘. Die Einstellung von bisherigen Programmbereichen und die intransparente Kommunikation zu geplanten Änderungen durch das Bundesministerium lösen spürbar Unruhe aus." Das betont die rheinland-pfälzische Frauenministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler anlässlich der heute am 18. Juni 2026 beginnenden Gleichstellungs- und Frauenministerkonferenz (GFMK) in Dresden. Dort stehen das Förderprogramm und die Kritik an den Kürzungsplänen von Seiten der Bunderegierung auf der Tagesordnung.

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Studie soll unsichtbare Not von MSA-Familien und Hinterbliebenen beleuchten 17 Jun 2026 09:02:26

Buchstaben MSA in gelber Farbe geschrieben, dahinter das Wort leben in dunklen Buchstaben
Logo von MSA-Leben
Foto: MSA Leben

BREMEN (kobinet) Während die Nervenkrankheit Parkinson gesellschaftlich präsent ist, trifft die neurodegenerative Erkrankung Multisystematrophie (MSA) statistisch nur fünf von 100.000 Menschen in Deutschland. Sie ist somit 85-mal seltener. Hinter den bundesweit rund 4.200 Betroffenen steht jedoch immer ein ganzes, oft hochbelastetes Familiensystem: schätzungsweise 15.000 Angehörige und im Haushalt lebende Personen sowie eine in der Sozial- und Pflegepolitik fast völlig vergessene Gruppe – die Hinterbliebenen, die die schwere Pflege über viele Jahre hinweg im Hintergrund getragen haben.  Weil die Erkrankung so extrem selten ist, fehlen im deutschen Gesundheits- und Pflegesystem flächendeckend Daten zur Realität der Betroffenen. Um diese Lücken bei Pflegegrad-Verfahren, Hilfsmittelversorgung und Alltagsunterstützung systematisch sichtbar zu machen, führt die Initiative MSA Leben aktuell die bundesweite Erhebung "MSA Bedarfs-Spiegel 2026" durch. Ab sofort können Betroffene, pflegende Angehörige und ehemalige Pflegende an einer DACH-weiten Online-Befragung teilnehmen. Das ist über separate Fragebogenversionen für Erkrankte, Pflegende und ehemalige Pflegende über diese Internetseite möglich.

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LiGA Selbstvertretung fordert wirksame Regelungen zur Barrierefreiheit 17 Jun 2026 08:58:04

Logo Liga Selbstvertretung
Logo Liga Selbstvertretung
Foto: Liga Selbstvertretung

Berlin (kobinet) Im Vorfeld der Anhörung des Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales zu Änderungen des Behindertengleichstellungsgesetz fordert die LIGA Selbstvertretung von den Bundestagsabgeordneten der Regierungskoalition von CDU/CSU und SPD wirksame Änderungsanträge zur Verbesserung des mangelhaften Gesetzentwurfs der Bundesregierung. Vor allem müssten die Abgeordneten sich klar dazu bekennen, dass Unternehmen zukünftig zu konkreten Maßnahmen zur Barrierefreiheit und für angemessene Vorkehrungen zur Teilhabe behinderter Menschen gesetzlich verpflichtet werden.

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Demonstration zur Anhörung des Behindertengleichstellungsgesetz am 22. Juni 2026 in Berlin 17 Jun 2026 06:00:23

Plakat zur Demo am 22. Juni 2026 zur BGG-Reform
Plakat zur Demo am 22. Juni 2026 zur BGG-Reform
Foto: AbilityWatch

Berlin (kobinet) "Drinnen wird über das Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) gesprochen. Draußen zeigen wir: Dieses Gesetz ist nicht unser Gesetz", so heißt es auf dem Plakat zur für den 22. Juni 2026 von 14:00 bis 17:00 Uhr geplanten Demonstration vor dem Paul-Löbe-Haus in Berlin. Auch wenn es an diesem Tag bei der Anhörung im Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales darum geht, welche Änderungsanträge zum heftig kritisierten Gesetzentwurf der Bundesregierung für die Reform des Behindertengleichstellungsgesetz letztendlich von den Bundestagsfraktionen gestellt werden, geht es bei der Demonstration um weit mehr als die Frage, ob private Unternehmen zukünftig zur Barrierefreiheit und zu angemessenen Vorkehrungen verpflichtet werden. "Denn der Angriff kommt von 3 Seiten gleichzeitig! Barrierefreiheit bleibt freiwillig, Assistenz wird gekürzt, Pflegende Angehörige werden belastet" heißt es dazu auf dem Plakat zur Demo auf das René Schaar die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht hat.

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