Wir nutzen Cookies und andere Technologien.
Diese Website nutzt Cookies und vergleichbare Funktionen wie Session IDs zur
Verarbeitung von Endgeräteinformationen und personenbezogenen Daten.
Die Verarbeitung dient der Einbindung von Inhalten, externen Diensten und Elementen Dritter, der statistischen Analyse/Messung,
der personalisierten Werbung sowie der Einbindung sozialer Medien. Je nach Funktion werden dabei Daten an Dritte weitergegeben und an
Dritte in Ländern in denen kein angemessenes Datenschutzniveau vorliegt z.B. die USA und von diesen verarbeitet. Ihre Einwilligung
ist stets freiwillig, für die Nutzung unserer Website nicht erforderlich und kann jederzeit abgelehnt oder widerrufen werden. So ist die hier
verwendete Session ID zur Nutzung des Warenkorbes und funktioneller Seiteninhalte notwendig während andere uns helfen unser Onlineangebot
zu verbessern und wirtschaftlich zu betreiben. Weitere Infos finden Sie unter dem Link Datenschutz rechts unten.
Der Generationenwechsel fordert die Behindertenbewegung zusehends heraus, so auch bei den Zentren für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (ZsL). Aktive, die solche Zentren ab Mitte der 80er Jahre aufgebaut haben, gehen zunehmend in Rente, eine Chance für engagierte behinderte Menschen, Verantwortung zu übernehmen entsprechende Jobs zu übernehmen. So sucht beispielsweise das Mainzer Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (ZsL) ab 1. Janaur 2027 eine neue Geschäftsführung. Die Stelle, die bisher Gerlinde Busch ausübt, wurde nun vom ZsL Mainz ausgeschrieben.
Bild-Aktion bei der Kämpferherzen-Tagung am 22.6.2024 in Kassel Foto: privat
Kassel (kobinet)
Über 2.000 Teilnehmer*innen werden am heutigen 25. Juli 2026 das Kongress-Palais Kassel und die dazugehörige Außenfläche beim diesjährigen Kämpferherzen-Treffen bevölkern. "Organisiert von Menschen mit chronischen Erkrankungen und/oder Behinderungen für Menschen mit chronischen Erkrankungen und/oder Behinderungen ist es Informationsveranstaltung und Community-Treffen in einem. Als Besucher*in hast du hier auf vielfältige Art und Weise die Möglichkeit, dich zu verschiedenen Themen zu informieren und mit Gleichgesinnten auszutauschen. Den ganzen Tag über kannst du mit Unternehmen sowie Selbsthilfegruppen über verschiedene Krankheitsbilder und krankheitsspezifische Themen ins Gespräch kommen. Parallel dazu kannst du dich in vielfältigen Vorträgen und Workshops noch vertiefter über Themen wie z.B. Ernährung, mentale Gesundheit oder die Antragsstellung für einen Schwerbehindertenausweis informieren. Am Abend erwartet dich als Highlight des Tages eine Abendveranstaltung", heißt es in der Ankündigung.
Wappen Bundesland Freistaat Bayern Foto: Gemeinfrei, public domain
MÜNCHEN (kobinet)
Das Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales gibt weitere 1,5 Millionen Euro für 168 Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung in Schwabmünchen aus. Die Werkstätten sollen Menschen mit Behinderung dann eine an ihren individuellen Stärken und Fähigkeiten orientierte berufliche Bildung und Beschäftigung ermöglichen. Mit der Modernisierung der Ulrichswerkstätten in Schwabmünchen im Landkreis Augsburg können 168 Arbeitsplätze an zeitgemäße Standards angepasst und damit die Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten mit Behinderung wesentlich verbessert werden. Menschen mit Behinderung sollen so zielgerichtet unterstützt und die Weiterentwicklung gefördert werden.
Das Forschungsinstitut für Inklusion durch Bewegung und Sport (FIBS) bietet mit "Buddy-Klettern" ein innovatives Freizeitangebot für die Region Köln, Bonn. Das Projekt bringt Menschen mit und ohne Behinderungen in Kletter-Tandems zusammen, um gemeinsam den Sport zu erleben, Vertrauen aufzubauen und soziale Barrieren abzubauen. Das Konzept ist einfach und wirkungsvoll: Ein "Buddy-Team" besteht aus einer Person, die Unterstützung benötigt, und einer, die diese geben kann. Im Vordergrund steht dabei nicht ein therapeutischer Aspekt, sondern die gemeinsame Freude an der Bewegung und das gemeinschaftliche Erfolgserlebnis in der Kletterhalle. Für das "Buddy-Klettern" werden ab sofort interessierte Menschen mit und ohne Behinderungen aus der Region gesucht. Klettererfahrung ist nicht erforderlich.
Wie die jüngste Analyse der Bertelsmann Stiftung belegt, kommen die Leistungen des Bildungs- und Teilhabepaketes für soziale und kulturelle Teilhabe auch 15 Jahre nach ihrer Einführung kaum bei den jungen Anspruchsberechtigten an. Demnach erhalten bundesweit mehr als acht von zehn anspruchsberechtigten Kindern und Jugendlichen, die Grundsicherung nach dem Sozialgesetzbuch II beziehen, den monatlichen Teilhabebetrag von 15 Euro nicht. Nach den Berechnungen der Stiftung nehmen von den 6- bis unter 15-jährigen Betroffenen lediglich rund 18 Prozent die Leistung in Anspruch. In Hessen und Thüringen ist der Anteil der Kinder und Jugendlichen, die den Teilhabebetrag tatsächlich nutzen, sogar noch geringer. Dieser Verband hat sich die aktuelle Lage in beiden Bundesländern angesehen und veröffentlicht dazu folgende Einschätzung:
Jürgen Dusel beim Gesundheitskongress bei den Special Olympics Nationalen Saarland 2026 Foto: SOD/ Sascha Klahn
FRECHEN (kobinet)
Der Behindertenbeauftragter der Bundesregierung Jürgen Dusel bezeichnet sich selbst als großer Fan von Special Olympics in Deutschland und international. Im Gespräch mit Hartmut Augustin erklärt er, dass er bei der gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit einer geistigen Beeinträchtigung Handlungsbedarf sieht.