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Vorn ein Findling mit Inschrift Willis Blick, dahinter Bäume im Sonnenlicht im hellen Grün. Foto: Hubertus Thomasius
Staufen (kobinet)
Der aktuelle Alarmismus bezüglich einer sich der menschlichen Kontrolle entziehenden künstlichen Intelligenz mit maximal desaströsen Folgen befeuert schlimmste Befürchtungen!
Am 9. Oktober 2026 findet im Hotel Aquino in Berlin ein Symposium zum 35-jährigen Jubiläum der Stiftung LEBENSNERV statt. Die Stiftung verbindet eine ganzheitliche Sicht der Krankheit MS und MS-betroffener Menschen mit der Philosophie der Selbstbestimmt-Leben-Bewegung. In diesem Sinne will LEBENSNERV Menschen, die mit MS leben, anregen, ihr Leben mit der Erkrankung und nicht gegen die Erkrankung eigenverantwortlich und aktiv zu gestalten. Am 9. Oktober gibt es von 16:00 bis 18:00 Uhr einen Vortragsteil (Präsenz und online) und von 18:00 bis 20:00 Uhr eine kleine Feier (Präsenz) im Hotel Aquino, Hannoversche Str. 5b, in 10115 Berlin-Mitte. Die ursprünglich auf den 18. September festgelegte Anmeldungsfrist wurde nun auf den 25. September festgesetzt. Anmeldungen können per Mail an info@lebensnerv.de gerichtet werden.
Herz mit Figuren verschedener Sportarten Foto: Pixabay/GDJ
FRECHEN (kobinet)
Am 19. September startet die SportWoche für Alle 2026. Bundesweit laden Vereine dann Menschen mit und ohne Behinderung dazu ein, gemeinsam Sport zu treiben, neue Angebote kennenzulernen und inklusive Begegnungen zu erleben. Zusammen mit seinen starken Partnern, der Stiftung Allianz für Kinder und McDonald's, macht der Deutsche Behindertensportverband (DBS) in diesem Jahr bereits zum vierten Mal auf die vielfältigen Sportangebote für Menschen mit Behinderung aufmerksam - und wirbt gleichzeitig für neue. Zum Auftakt der SportWoche findet in Köln eine Leuchtturmveranstaltung statt: Die Köln 99ers laden am Samstag, 19. September 2026, zu einem großen Mitmachtag in die Sporthalle Bergischer Ring in Köln-Mülheim ein. Knapp eine Woche später - am Freitag, 25. September - bietet auch der TV Coburg ein vielfältiges Sportprogramm an: Kinderturnen und Tanzen, Badminton und Floorball stehen bei der Leuchtturmveranstaltung in der fränkischen Stadt auf dem Plan. Auf dieser Internetseite kann eine ausführliche Übersicht zur SportWoche für alle nachgelesen werden.
Ein Pfleger soll nach Meldungen der Deutschen Presse-Agentur (dpa) jahrelang behinderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene sexuell missbraucht haben. Wie die bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg angesiedelte Zentralstelle Cybercrime Bayern mitteilte, hat das angegliederte Zentrum zur Bekämpfung von Kinderpornografie und sexuellem Missbrauch im Internet den 33-Jährigen angeklagt. Die Taten sollen sich seit Oktober 2018 in drei verschiedenen Einrichtungen in Bayern ereignet haben. Die Ermittler gehen von 24 Opfern aus. Ausgangspunkt der Ermittlungen war ein Hinweis aus den USA durch das National Center for Missing & Exploited Children (NCMEC), wonach zahlreiche Videos mit kinderpornografischen Inhalten auf eine Cloud hochgeladen wurden.
Logo des BeB Foto: Bundesverband evangelische Behindertenhilfe
BERLIN (kobinet)
Die Mitgliederversammlung des Evangelischen Bundesverbandes für Teilhabe e.V. (BeB) hat am 18. September 2026 Dr. Christian Geyer zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er folgt auf Pfarrer Frank Stefan, der sich aufgrund seines bevorstehenden Ruhestands nicht erneut für das Amt beworben hatte. Der BeB dankte Stefan für sein langjähriges und engagiertes Wirken. Dr. Christian Geyer ist dem BeB seit vielen Jahren verbunden und hat die strategische Entwicklung des Verbandes maßgeblich mitgestaltet. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen Digitalisierung, Sozialpolitik und Verbandsentwicklung. Zudem vertritt er den Verband in zahlreichen Fachgremien, ist Redaktionsleiter des Fachmagazins Orientierung und seit 14 Jahren Fachlicher Vorstand des Bathildisheim e.V. in Nordhessen. Zusätzlich ist er Lehrbeauftragter an Hochschulen sowie Aufsichtsratsmitglied der Diakonie Hessen. Mit Blick auf aktuelle gesellschafts- und sozialpolitische Herausforderungen betonte Geyer: "Inklusion braucht Demokratie. Die Teilhabe von Menschen mit Behinderung darf nicht kaputtgespart werden. Inklusion, Selbstbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe sind Grundrechte und keine Frage der Haushaltslage. Dafür wird sich der BeB auch künftig mit Nachdruck einsetzen."
Wie die Interessen von Menschen mit Behinderungen in kommunalen Entscheidungen wirksamer berücksichtigt werden können, war zentrales Thema der Klausurtagung der Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Beauftragten für Menschen mit Behinderungen (LAG) am 16. und 17. September 2026 im Zinzendorfhaus in Neudietendorf. Im Mittelpunkt standen dabei die Rahmenbedingungen für die Arbeit der Beauftragten sowie ihre Rolle im Kontext der Weiterentwicklung des Thüringer Gesetzes zur Inklusion und Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (ThürGIG). Zwei Tage lang tauschten sich die Teilnehmenden über aktuelle Herausforderungen aus der kommunalen Praxis aus. Ein besonderer Fokus lag auf der Frage, wie die Expertise der Beauftragten frühzeitig und wirkungsvoll in politische und administrative Entscheidungsprozesse einfließen kann. "Ob ein öffentlicher Raum barrierefrei ist, ob Menschen mit Behinderungen Zugang zu Angeboten und Dienstleistungen haben oder ob ihre Perspektive bei Planungen von Anfang an berücksichtigt wird – viele Fragen der Inklusion entscheiden sich unmittelbar vor Ort", erklärte Dennis Petschner, Thüringer Landesbeauftragter für Menschen mit Behinderungen. "Die kommunalen Beauftragten kennen die Situation in ihren Landkreisen und Städten und wissen aus ihrer täglichen Arbeit, wo Barrieren bestehen. Diese Expertise müssen wir nutzen und ihre Beteiligungsmöglichkeiten weiter stärken."