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Trauerplakat zum Abschied von Dr. Annette Standop Foto: Bonner Ratsfraktion der Grünen Bonn (kobinet) "Mit großer Bestürzung haben wir am Wochenende vom plötzlichen und viel zu frühen Tod unserer ehemaligen Fraktionsvorsitzenden erfahren. Annette hat die Bonner Kommunalpolitik viele Jahre mit Herz, Klarheit und unermüdlichem Engagement geprägt. Sie stand für soziale Gerechtigkeit, Teilhabe und eine Politik, die niemanden zurücklässt. Sie war nicht nur eine starke Stimme im Rat, sondern vor allem ein warmherziger, zugewandter und kluger Mensch. Uns verlässt eine geschätzte Kollegin und gute Freundin – wir sind dankbar für alles, was sie für unsere Stadt und unsere Fraktion bewegt hat." Dies teilte die Bonner Ratsfraktion der Grünen zum Tod von Annette Standop auf Instagram mit. Am 28. Februar 2026 ist die am 6. Februar 1968 in Salzburg geborene Nutzerin eines Rollstuhls und von Persönlicher Assistenz gestorben. Für das Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbstbestimmten Leben behinderter Menschen (bifos) hatte Dr. Annette Standop in den letzten Jahren immer wieder Schulungen zum politischen Engagement durchgeführt und gerade behinderten Menschen mit gemacht, sich in die Politik einzumischen und für die Selbstbestimmung behinderter Menschen gezielt aktiv zu sein.Â
Logo der Bundesagentur für Arbeit Foto: BA Nürnberg (kobinet) Die letzte Bundestagswahl hat vor gut einem Jahr im Februar 2025 stattgefunden. Viel wurde für die neue Legislaturperiode von der Bundesregierung versprochen, so dass sich auch behinderte Menschen Hoffnungen auf eine bessere Situation am Arbeitsmarkt gemacht hatten. Ein Jahr später zeigen die aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit nicht nur, dass die Arbeitslosigkeit generell über die Marke von drei Millionen angestiegen ist, sondern dass auch die Marke von 190.000 schwerbehinderten Arbeitslosen den zweiten Monat in Folge überschritten wurde. Im Vergleich zum Februar 2025 ist die Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen um fast 7.000 angestiegen. Im Februar 2026 meldete die Bundesagentur für Arbeit 190.893 schwerbehinderte Arbeitslose. Im Februar 2025 waren es noch 183.930.
LWV Hessen Foto: gemeinfrei Kassel (kobinet) Einem Bericht der "Hessenschau" zufolge will der Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) zu Lasten von Menschen mit Behinderungen Geld einsparen. Ein geplantes Sparprogramm sorgt gegenwärtig für Streit mit Leistungserbringern wie der Diakonie. Mit der Überschrift "Kein Sparprogramm: LWV Hessen schützt Vertrauen und sichert Teilhabe für 64.000 Menschen. Transparenz und gesetzliche Verantwortung stärken das System. Leistungen bleiben verlässlich und unangetastet" hat der Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) nun Informationen und Zahlen zum Haushaltsentwurf 2026 reagiert. "Der Haushaltsentwurf des Landeswohlfahrtsverband (LWV) Hessen für das Jahr 2026 sieht Ausgaben in Höhe von 2,71 Milliarden Euro vor, davon 2,26 Milliarden Euro allein für die Eingliederungshilfe und Sozialhilfe. In der aktuellen öffentlichen Diskussion ist der Eindruck entstanden, der LWV Hessen betreibe ein Sparprogramm auf Kosten von Menschen mit Behinderungen. Diese Darstellung entspricht nicht den Tatsachen und verunsichert unnötig diejenigen, die auf stabile Unterstützung angewiesen sind", heißt es darin u.a. vonseiten des LWV Hessen.
Zeitzeuge Raul Krauthausen Foto: Raul Krauthausen Berlin (kobinet) In Übers Ohr – dem Podcast zum Sehen im Alter - war der Inklusionsaktivist, Medienmacher und engagierte Streiter für echte Beteiligung Raul Krauthausen zu Gast. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Frage, was Teilhabe älterer Menschen mit Sehbehinderung heute – und in Zukunft – tatsächlich bedeutet. Diskutiert wurde die "doppelte Unsichtbarkeit" von Alter und Behinderung sowie die These: "Lieber behindert alt werden, als alt behindert." Deutlich wurde: Inklusion ist kein Wohlfühlbegriff. Sie verlangt Auseinandersetzung, strukturelle Veränderungen und politische Verantwortung. Barrierefreiheit darf nicht von Freiwilligkeit abhängen – sie braucht verbindliche gesetzliche Grundlagen. Und: Menschenrechte dürfen kein Preisschild tragen.
EU Fahne Foto: OpenClipart-Vectors In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen Brüssel (kobinet) Bis Ende 2027 werden die nationalen Regierungen und das Europäische Parlament über den nächsten 7-jährigen EU-Haushalt entscheiden, der möglicherweise über ein Budget von 1,98 Milliarden Euro für Maßnahmen für behinderte Menschen verfügen wird. Das Ergebnis dieses Prozesses wird bestimmen, wie fast 2 Milliarden Euro investiert werden — und ob dieses Geld Segregation oder selbstbestimmtes Leben unterstützt. Dies teilt das Europäische Netzwerk für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (ENIL) mit, das Forderungen zum Haushalt formuliert hat. ENIL fordert dabei: "Segregation jetzt beenden! Für einen EU-Haushalt zur Unterstützung des Selbstbestimmten Lebens behinderter Menschen.
Wahlzettel mit Kreuz Foto: ISL München (kobinet) Holger Kiesel, der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung, und die Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit geben mit Unterstützung des Bayerischen Innenministeriums auch zu den Kommunalwahlen am 8. März 2026 wieder ein Wahl-Hilfe-Heft und zusätzlich Erklärvideos in Leichter Sprache heraus. Holger Kiesel appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger in Bayern: "Informieren Sie sich frühzeitig und gründlich über die Kommunalwahl. Unser Wahl-Hilfe-Heft und die Videos in Leichter Sprache dazu bieten jede Menge hilfreiche und verständliche Informationen und praktische Unterstützung rund um den gesamten Wahlvorgang."