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Symbol Ausrufezeichen mit Schatten Foto: ht Staufen (kobinet) "Müssen wir derzeit wirklich massiv in Waffen investieren für einen Feind, den es derzeit nach meinem Empfinden nicht gibt", fragt Podcaster Sascha Lang (im Gespräch mit Jennifer Sonntag vom 17. Mai) und liefert die Antwort gleich mit: "Wir bewaffnen uns gegen einen Feind, den es nicht gibt." Folglich gegen einen eingebildeten Feind, ein Feindbild mit anderen Worten. Nur ein Bild also, das als Bild zwar nicht die Realität wiedergibt, abbildet, doch nichtsdestoweniger schlimme Folgen in der Wirklichkeit zeitigt. Nämlich (noch einmal Sascha), "Milliarden, die in Waffen investiert werden, die dann auch wieder in Krieg investiert werden ..."
Neurodem Foto: Neurodem Erfurt - Juni 2026 (kobinet) Europäisches Erasmus+-Projekt fördert Selbstvertretung, gesellschaftliche Teilhabe und Innovation
Wie können neurodivergente junge Menschen ihre Interessen wirksam vertreten und gesellschaftliche Entwicklungen aktiv mitgestalten? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Erasmus+-Projekt "NeuroDem – Empowering Neurodivergent Youth to act as Changemakers for Inclusive Democratic Advocacy and Innovation". Der Projektname NeuroDem steht dabei für die Verbindung von Neurodivergenz und Demokratie.
Gebärdensprache Foto: Pixabay/Elf-Moondance MÜNCHEN (kobinet) Über Jahrzehnte hinweg wurde gehörlosen Kindern an bayerischen Schulen der Gebrauch ihrer natürlichen Sprache – der Gebärdensprache – unter Androhung und Anwendung physischer und psychischer Gewalt systematisch verboten. Die verheerenden, irreversiblen Folgen dieser Praxis (Sprachdeprivationssyndrom) wurden im Januar 2026 im Abschlussbericht des Deutschen Gehörlosen-Bundes (DGB) umfassend wissenschaftlich belegt. Während der Sonderschullehrer-Berufsverband (BDH) am 25. April 2026 die historische Verantwortung für den Oralismus übernommen und die Gebärdensprachgemeinschaft offiziell um Entschuldigung gebeten hat, verharrt die bayerische Staatsregierung in einer defensiven Haltung.
info schwarz Foto: Susanne Göbel Wien (kobinet) Nicht nur in Deutschland blicken behinderte Menschen und ihre Verbündeten mit Sorge auf das Erstarken und die Positionen der AfD. Eine Analyse des Deutschen Instituts für Menschenrechte ist beispielsweise auch in Österreich auf großes Interesse gestoßen. Einem Kommentar des österreichischen Online-Nachrichtendienst BIZEPS zufolge zeige diese klar, "dass die AfD eine Gefahr für Menschenrechte ist. Die Partei hat eine klare Vorstellung einer homogenen Volksgemeinschaft. Personengruppen, die nicht in diese Vorstellung passen, werden systematisch abgewertet und offen angegriffen. Menschen mit Behinderungen passen nicht in das Menschenbild der AfD. Die AfD und andere rechtsgerichtete Parteien, die nach denselben Mustern handeln, sind eine klare Gefahr für Menschen mit Behinderungen. Die Ergebnisse der Analyse sind somit nicht nur für Deutschland relevant", wie Katharina Müllebner im Fazit ihres Kommentars über die Positionen der AfD in einem aktuellen BIZEPS-Beitrag schreibt.
Aktion Mensch Foto: Aktion Mensch Bonn (kobinet) "Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen brauchen verlässliche Informationen, starke Netzwerke und gute Zugänge zu Unterstützung. Genau dafür stehen unsere Plattformen inklusion.de und der Familienratgeber. Um diese Angebote regional sichtbar zu machen, suchen wir engagierte Inklusions-Partner*innen. Hast du Erfahrung in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung, bist gut vernetzt und teilst unsere Werte? Dann sei dabei! Hier erfährst du mehr über die Aufgaben, Anforderungen und Vorteile für dich und deine Organisation als Inklusions-Partner*in." So heißt es im aktuellen Newsletter der Aktion Mensch. "Als Inklusions-Partner*in setzt du dich aktiv für Teilhabe ein, stärkst Netzwerke vor Ort und wirst Teil eines bundesweiten Zusammenschlusses für Inklusion und Barrierefreiheit. Du bringst Erfahrung in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung mit, bist gut vernetzt und teilst unsere Werte: Respekt, Vielfalt und Teilhabe. Wir unterstützen dich dabei mit Materialien, Austausch, Sichtbarkeit, Qualifizierungsmaßnahmen und einer Honorierung", heißt es weiter auf der Internetseite der Aktion Mensch.
SOD Logo Saarland 2026 Foto: SOD Saarland SAARBRÜCKEN (kobinet) Heute beginnen im Saarland die Nationalen Sommer-Spiele von Special Olympics Deutschland. Vom 15. bis 20. Juni werden über 4.000 Sportlerinnen und Sportler, darunter viele aus Vereinen und Einrichtungen der Lebenshilfe, an den Sommer-Spielen von Special Olympics teilnehmen. Auch fast 500 Unified Partner gehen an den Start. Sie haben keine Behinderung und spielen gemeinsam mit den Athleten mit kognitiver Beeinträchtigung zum Beispiel in einer Fußball-Mannschaft oder einem Tischtennis-Doppel. Zur Eröffnungsfeier im Saarbrücker Ludwigsparkstadion werden auch der Bundesvorstand und die Landesvorsitzenden der Lebenshilfe teilnehmen. Am Rande der Spiele ist zudem ein Treffen mit der saarländischen Ministerpräsidentin Anke Rehlinger geplant. Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und frühere Bundesministerin für Gesundheit, ist ein großer Fan der Sportlerinnen und Sportler mit sogenannter geistiger Behinderung: "Wer wie ich vor drei Jahren die Weltspiele in Berlin miterlebt hat, weiß, wie leidenschaftlich und gleichzeitig fair es bei den Special Olympics zugeht." Schmidt hofft sehr, dass zahlreiche Sportbegeisterte aus dem Saarland und darüber hinaus die Athletinnen und Athleten anfeuern und die Medien über diese besonderen Wettbewerbe ausführlich berichten werden. Zudem appelliert sie an alle Sportvereine, Menschen mit Unterstützungsbedarf die Türen zu öffnen: "Der Sport hat die Kraft, Menschen mit und ohne Beeinträchtigung zu verbinden. Er ist ein starker Motor für mehr Inklusion in unserem Land."