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Kobinet Nachrichten

Junge Aktivistin Marlene Krubner neue Vorsitzende der Selbstbestimmt Leben Initiativen Österreich 22 Sep 2026 04:25:59

Bild von Marlene Krubner mit Logo von SLIÖ
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Foto: SLIÖ

Wien (kobinet)

Auch in Österreich schreitet der Generationenwechsel in der Selbstbestimmt Leben Bewegung behinderter Menschen voran. Mit Marlene Krubner übernimmt eine junge Aktivistin den Vorsitz der Selbstbestimmt Leben Initiativen Österreich (SLIÖ). Im Interview mit dem österreichischen Online-Nachrichtendienst BIZEPS spricht sie über Persönliche Assistenz, De-Institutionalisierung und die Frage, was echte Selbstbestimmung für Menschen mit Behinderungen bedeutet und stellt klar: "Wir müssen segregierende Strukturen überwinden." Hierzu betonte die im April 2005 geborene Aktivistin, die nun die Nachfolge der langjährigen Vorsitzenden und Mitbegründerin der Dachorganisation Bernadette Feuerstein angetreten hat im Interview: "In Österreich existiert nach wie vor eine Parallelwelt für Menschen mit Behinderungen, oftmals in Einrichtungen der Behinderten'hilfe'. Diese Segregation macht echte Selbstbestimmung unmöglich. Es ist ernüchternd, keinen einzelnen Bereich nennen zu können, weil es so viele Problemstellen gibt."

Link zum BIZEPS-Interview mit Marlene Krubner

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Diskussion auf der Rehacare: Künstliche Intelligenz (KI) – mehr Möglichkeiten zur Teilhabe? 22 Sep 2026 02:50:59

Infozeichen
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Foto: Susanne Göbel

Düsseldorf (kobinet)

das Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben (KSL) Düsseldorf diskutiert am 25. September 2026 um 14.30 Uhr zum Thema "Künstliche Intelligenz (KI) – mehr Möglichkeiten zur Teilhabe?" im Treffpunkt Rehacare in Halle 1 auf dem Düsseldorfer Messegelände. Gero Büskens und Katja Fellenberg vom KSL.Düsseldorf tauschen sich auf der Rehacare, der Fachmesse für Rehabilitation und Pflege, zu den Möglichkeiten von Künstlicher Intelligenz aus und zeigen praktische Beispiele. Im Anschluss laden Sie das Publikum zur Diskussion ein.

"Gerne möchten wir Sie auch auf unsere Themenkachel zum Thema "Künstliche Intelligenz und Inklusion" aufmerksam machen: www.ksl-duesseldorf.de/de/themen/189/kuenstliche-intelligenz-ki-und-inklusion. Suchen Sie einen Experten zum Thema, sprechen Sie uns gerne an", heißt es in der Presseinformation des KSL Düsseldorf.

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Schuldnerberatung braucht Finanzierung 21 Sep 2026 13:24:16

Logo Der Paritätische Wohlfahrtsverband Landesverband Baden-Württemberg
Logo Der Paritätische Wohlfahrtsverband Landesverband Baden-Württemberg
Foto: Der Paritätische Wohlfahrtsverband Landesverband Baden-Württemberg e.V.

STUTTGART (kobinet)

Der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg fordert Bund, Land und Kommunen auf, die Schuldnerberatung gemeinsam abzusichern. Anlass ist die geplante Einführung eines Rechtsanspruchs auf Schuldnerberatung durch das Schuldnerberatungsdienstegesetz (SchuBerDG). Ohne ausreichende Finanzierung sei ein solcher Anspruch ein "leeres Versprechen", betont der Verband. Laut aktuellem Bericht der LIGA BW wurden 2024 in rund 70 Schuldnerberatungsstellen in Baden-Württemberg knapp 18.000 Menschen beraten. Nur die Hälfte erhielt innerhalb von drei Monaten einen Termin, bei knapp einem Drittel der Einrichtungen betrug die Wartezeit mehr als sechs Monate. Mit der europäischen Verbraucherkreditrichtlinie, die ab 2026 Banken und Kreditgeber verpflichtet, Kunden bei Zahlungsschwierigkeiten auf Schuldenberatung hinzuweisen, wird ein weiterer Anstieg der Nachfrage erwartet. Ohne Ausbau der Kapazitäten drohe das System zu kollabieren, warnt der Paritätische.

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Lebenshilfe warnt vor AfD-Zuwachs und fordert inklusive Gesellschaft 21 Sep 2026 08:19:33

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Foto: Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V.

BERLIN (kobinet)

Die Bundesvereinigung Lebenshilfe zeigt sich besorgt über die deutlichen Stimmenzuwächse der AfD bei den Wahlen im September 2026. Ein zunehmender politischer Einfluss der Partei könnte nach Einschätzung des Verbands die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung und ihren Familien beeinträchtigen. Der Verband appelliert daher an alle demokratischen Kräfte, sich klar zu Rechtsstaatlichkeit, Vielfalt und einer inklusiven Gesellschaft zu bekennen. Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und Bundesministerin a. D., erklärt: "Die Politik der AfD steht für Ausgrenzung. Dem stellen wir ein klares Verständnis von Demokratie und Zusammenhalt entgegen: Jeder Mensch hat das Recht, selbstverständlich dazuzugehören und gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Alle Menschen mit Unterstützungsbedarf und ihre Familien gehören in die Mitte unserer Gesellschaft – im Kindergarten, in der Schule, am Arbeitsplatz, in Vereinen und Nachbarschaft. Sie können sich auf die Lebenshilfe verlassen. Wir stehen für Menschlichkeit und Vielfalt. Wir werden uns weiter für umfassende Teilhabe einsetzen." Mehr zur Haltung der Lebenshilfe gegenüber Ausgrenzung, Diskriminierung und Rechtsextremismus ist auf der Website des Verbands nachzulesen.

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Dialogforum Partizipation vor Ort: Teilhaben. Aushandeln. Verantwortung teilen in Dresden 21 Sep 2026 05:05:52

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Foto: Aktion Mensch e. V.

Dresden (kobinet)

"Dialogforum 'Partizipation vor Ort: Teilhaben. Aushandeln. Verantwortung teilen'", so lautet der Titel einer Veranstaltung zu der die Aktion Mensch im Rahmen ihrer Initiative Inklusion im Sozialraum für heute, den 21. September 2026, nach Dresden eingeladen hat und an der ca. 120 Menschen teilnehmen. "Echte Partizipation entsteht nicht von selbst — sie braucht Verständigung, Verantwortung und Menschen, die sie gemeinsam gestalten. Partizipation ist mehr als ein einzelnes Beteiligungsformat: Sie ist eine Voraussetzung für inklusive Sozialräume und zugleich mit hohen Erwartungen, unterschiedlichen Interessen und strukturellen Herausforderungen verbunden. Das Dialogforum bringt Führungs- und Fachkräfte, Selbstvertreter*innen aus kommunalen Strukturen sowie Gestalter*innen von Inklusion im Sozialraum zusammen. Es eröffnet fachliche Orientierung, macht Spannungsfelder partizipativer Praxis sichtbar und lädt ein, miteinander ins Gespräch zu kommen. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach wirksamer Teilhabe, nach der Gestaltung von Aushandlungsprozessen, nach Verantwortung, Entscheidung und Umsetzung — und nach dem Potenzial von Partizipation für gesellschaftliche Transformation und demokratischen Zusammenhalt", heißt es u.a. in der Ankündigung der Veranstaltung.

Link zu weiteren Informationen zur Inklusion im Sozialraum der Aktion Mensch

Link zur Ankündigung der Veranstaltung durch die Stadt Dresden

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Herren verpassen Medaille bei Rollstuhlbasketball-WM 21 Sep 2026 05:00:52

Zwei Rollstuhlbasketballer, davon einer im weißen Trikot mit dem Ball in der Hand, beim Spiel
Nico Dreimueller beim Rollstuhlbasketball
Foto: Steffie Wunderl

FRECHEN (kobinet)

Im Bronzefinale der Rollstuhlbasketball-Weltmeisterschaften in Ottawa (Kanada) unterlagen die deutschen Herren Großbritannien mit 56:67 (18:23, 29:45, 41:53). Platz vier ist trotz der verpassten Medaille das beste Abschneiden eines deutschen Herrenteams seit den ersten Weltmeisterschaften 1973 in Brüssel. Die deutschen Damen beenden die WM nach einem Sieg im abschließenden Spiel gegen Japan auf dem siebten Platz.

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