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"Das gewisse Etwas" ist die deutsche Neuverfilmung des französischen Kinoerfolgs "Was ist schon normal?". Zwei Männer geraten auf der Flucht in eine betreute Reisegruppe von Menschen mit Behinderung und geben sich als Teilnehmer und Betreuer aus. Daraus entsteht eine Komödie.
Eine Komödie darf überzeichnen, typisieren und mit Klischees arbeiten. Sie darf albern, sentimental oder vollkommen überdreht sein. Von einer Komödie erwarte ich keinen gesellschaftspolitischen Bildungsauftrag. Nur wird "Das gewisse Etwas" genau mit einem solchen Anspruch aufgeladen.
Wahlurne aus welcher oben Wahlzettel herausschauen Foto: Pixabay/ArtRose
Magdeburg (kobinet)
Seit Monaten wird nicht zuletzt angesichts der hohen Umfragewerte der AfD an die 40 Prozent auf den Auftakt der Wahlen im September in Sachsen-Anhalt beblickt. Seit 8:00 Uhr sind nun an diesem 6. September 2026 die Wahllokale geöffnet, wo die knapp 1,7 Millionen Wahlberechtigten ihre Stimme bis 18:00 Uhr abgeben können. Eine Reihe von ihnen hat im Vorfeld bereits per Briefwahl ihr Wahlrecht genutzt. Dahingehend, ob die AfD zukünftig mit absoluter Mehrheit Sachsen-Anhalt regieren kann, welche der kleineren Parteien den Einzug in den Landtag schaffen und welche Koalitionen zukünftig möglich sind, herrscht große Spannung.
Goldene Statue Justitia mit Schwert und Waage Foto: Sang Hyun Cho auf Pixabay
Frankfurt (kobinet)
Zu einer Konferenz mit dem Titel "Strategische Prozessführung im Behindertenrecht" am 4. Dezember 2026 von 10.00 Uhr bis 16.30 Uhr im Main Forum in Frankfurt am Main lädt die Universität Kassel ein. "Die Tagung richtet sich an Akteur:innen aus Wissenschaft und Praxis, insbesondere aus Gewerkschaften, Sozial- und Behindertenverbänden, der Antidiskriminierungs- und Menschenrechtsarbeit, der Anwaltschaft sowie der universitären und außeruniversitären Forschung." Die Veranstaltung ist kostenfrei und findet zum Teil in englischer Sprache statt. Diese Tagung verwendet als Beispiel das aktuelle Gerichtsverfahrens zum Mindestlohn in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen (WfbM) und soll aufzeigen, welche rechtlichen Hebel in Zukunft verstärkt genutzt werden können. Die Anmeldung ist bis zum 1. Oktober 2026 per Mail unter just@uni-kassel.de möglich. Aufgrund der begrenzten Teilnehmendenzahl wird eine frühzeitige Anmeldung empfohlen.
Cover des Buchs von Uwe Heineker zur Umsetzung der UN-BRK Foto: Uwe Heineker
Berlin (kobinet)
Das Vorstandsmitglied des Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) und Inklusions-Gestalterin Martina Scheel hat das Werk "2031 - Deutschland, die Welt blickt auf dich! Anklage-Protokoll des eklatanten Völkerrechtsbruchs" von Uwe Heinecker aus der Perspektive der Inklusionspraxis rezensiert. "Im Mittelpunkt ihrer Besprechung stehen die strukturellen Barrieren, die einer konsequenten Umsetzung von Inklusion und gesellschaftlicher Teilhabe entgegenstehen. Scheel hebt insbesondere die Auseinandersetzung des Buches mit dem inklusiven Arbeitsmarkt und dem deutschen Werkstättensystem hervor. Das Werk zeige, so Scheel, dass der Transformationsprozess hin zu einem inklusiven Arbeitsmarkt nicht allein eine organisatorische Herausforderung sei, sondern auch historisch gewachsene Strukturen und politische Rahmenbedingungen berücksichtigen müsse", heißt es in der Ankündigung der Rezension auf der Internetseite des BSK.
Trotz anfänglichem Regen besuchten am 5. September 2026 über 5000 Menschen den Aktionstag Vielfalt in Buxtehude, der von der Lebenshilfe Niedersachsen und der Lebenshilfe Buxtehude ausgerichtet wurde. Der alle zwei Jahre an wechselnden Orten in Niedersachsen stattfindende Tag stand unter dem Motto der gelebten Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen.
"Für Jan Bobke ist ein Traum in Erfüllung gegangen. Der Schauspieler mit Down-Syndrom spielt in seinem ersten großen Kinofilm mit. 'Das gewisse Etwas' ist eine Komödie über Inklusion mit Witz und Charme – aber auch mit einigen Schwächen", so heißt es in der Ankündigung eines Berichts auf der Internetseite der hessenschau, auf den Sabine Lohner die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht hat.