Bundesverband
Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen e.V.


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Kobinet Nachrichten

Kassels Oberbürgermeister testete Verständlichkeit der Durchsagen im Kasseler Nahverkehr 21 Aug 2026 05:27:33

Sven Schoeller
Schoeller_Sven
Foto: Stadt Kassel, Foto: Bernd Schoelzchen

Kassel (kobinet)

Zur Barrierefreiheit im öffentlichen Personenverkehr gehören auch wahrnehmbare und verständliche Informationen und Ansagen, beispielsweise zur nächsten Haltestelle des Busses oder der Bahn. Hierfür streiten beispielsweise blinde und sehbehinderte Menschen seit Jahren in Kassel. "Andreas Loose kann die Ansagen in Kassels Straßenbahnen kaum verstehen. Deshalb testete Oberbürgermeister Sven Schoeller mit ihm und der KVG den öffentlichen Nahverkehr", berichtete vor kurzem die in Kassel erscheinende Hessisch Niedersächsische Allgemeine. Und weiter heißt es in dem Bericht: "Schon seit über drei Jahren kämpfe er darum, dass die Ansagen der Straßenbahnen besser zu verstehen seien, sagt Andreas Loose. Als Mann mit Sehbehinderung sei das für ihn wichtiger als für andere Menschen. 'Manchmal rufe ich dann in die Bahn, wohin die fährt, aber da reagiert auch niemand', erzählt er. Nach vielen Anläufen und Telefonaten wandte er sich an Oberbürgermeister Sven Schoeller, der mit ihm nun den öffentlichen Nahverkehr in Kassel daraufhin getestet hat."

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Neue Norm-Beitrag: Warum die BGG-Reform behinderten Menschen schadet 21 Aug 2026 05:10:28

Logo: Die Neue Norm
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Foto: BR

München (kobinet)

Noch schlummert die Behindertenpolitik im Sommerloch. Doch im Herbst stehen wichtige Entscheidungen im Bundestag an, so auch die Reform des Behindertengleichstellungsgesetz (BGG). "Warum die BGG-Reform behinderten Menschen schadet", so lautet der Titel eines Beitrags von Karina Sturm auf der Plattform Die Neue Norm. "Zehn Jahre nachdem eine SPD-Ministerin ankündigte, die Privatwirtschaft nicht ewig von Barrierefreiheit auszunehmen, tut die BGG-Reform genau das: Sie erklärt bauliche Anpassungen pauschal für unzumutbar. Ein Gesetzentwurf, der Diskriminierung nicht abbaut, sondern absichert. Karina Sturm berichtet", heißt es in der Ankündigung des Beitrags auf der Plattform Die Neue Norm.

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Inklusive Modelle und neue App im Haus der Geschichte 21 Aug 2026 04:20:19

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Foto: Susanne Göbel

Bonn (kobinet)

Eine 20 Personen starke Arbeitsgruppe von Menschen mit und ohne Behinderung haben über zwei Jahre hinweg im Haus der Geschichte in Bonn Modelle zum Tasten erarbeitet. Per App kann man sich nun auch als blinder Mensch durch das Museum führen lassen. Die App ist einem Bericht des WDR zufolge in Deutschland bisher einzigartig und navigiert per Piep-Töne und Stimme, wo es lang geht, was dort ausgestellt und was man erfühlen kann. Auf diese Entwicklung und den WDR-Bericht hat Sabine Lohner die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht.

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Hör hin-Webinar zum Arbeitsschutz am 3. September 2026 21 Aug 2026 04:11:25

Plakat zum Hör hin Webinar
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Foto: DSB

Berlin (kobinet)

Der Deutsche Schwerhörigenbund (DSB) hat sein neues Projekt "Hör hin! Hörprävention für hörbeeinträchtigte Menschen - Sensibilisierung und Prävention über Gesundheitsthemen im Hinblick auf Hörschädigungen", bei welchem eine Reihe von Webinaren durchgeführt werden sollen, gestartet. Mit Hilfe des Projektes sollen vermeidbare Hörschädigungen und Präventivmaßnahmen zum Schutzverhalten im Alltag aufgezeigt werden und dem Abbau von Stigmatisierung sowie zum Wissenstransfer und Austausch zwischen Referent*innen und Teilnehmenden dienen. Das dritte Webinar, das am 3. September 2026 von 18:00 – 19:30 Uhr via Zoom online stattfindet, wird das Thema "Arbeitsschutz und gesetzliche Rahmenbedingungen" behandeln, in welchem dargelegt werden soll, wie man gut am Arbeitsplatz bzw. im Job hören kann.

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Klare Worte von Jürgen Dusel zum Hitze- und Katastrophenschutz 21 Aug 2026 03:26:27

Sharepic von Jürgen Dusel: Hitzeschutz muss alle schützen
260920_Hitzeschutz_Dusel
Foto: Bundesbehindertenbeauftragter

Berlin (kobinet)

Menschen mit Behinderungen sind von extremer Hitze in besonderer Weise betroffen – daher ist es nach Ansicht des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, ein wichtiges Signal, dass derzeit über eine Verankerung von Klimaanpassung als Gemeinschaftsaufgabe im Grundgesetz diskutiert wird. "Zum einen leiden Menschen mit Behinderungen besonders stark während der Hitzeperioden, die immer häufiger werden: aufgrund chronischer Erkrankungen, bestimmter Medikamente oder eingeschränkter Mobilität. Zugleich haben sie aufgrund ihrer Beeinträchtigungen oder geringer finanzieller Ressourcen oft nur wenig eigenen Handlungsspielraum, sich vor Hitze zu schützen. Deshalb brauchen wir Förderprogramme, die zeitnah Hitze- und Klimaschutz in sozialen Einrichtungen – zum Beispiel in Wohneinrichtungen für Menschen mit Behinderungen, Werkstätten und Pflegeheimen – ermöglichen", heißt es in einem Facebook-Post von Jürgen Dusel.

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In vier Wochen wählt Berlin 20 Aug 2026 08:45:08

Abgeordnetenhaus Berlin
Abgeordnetenhaus Berlin
Foto: Peter Thieme

BERLIN (kobinet)

Am 20. September wählt Berlin. Für die Lebenshilfe Berlin ist klar: Berlin muss eine Stadt für alle sein. Deshalb begleitet der Verband die Wahl mit einer Kampagne für eine inklusive Stadtgesellschaft. Mit dem Beginn des neuen Schuljahres rückt ein weiteres drängendes Thema in den Fokus: Noch immer werden viele Kinder und Jugendliche in Berlin gar nicht oder nur verkürzt beschult. Das darf nicht sein. Das Recht auf Bildung gilt für alle. Deshalb fordern wir: Kein Kind in Berlin darf ohne Beschulung bleiben! Auch das geplante Pflegeneuordnungsgesetz beschäftigt die Mitglieder der Lebenshilfe. Sollte es in der vorliegenden Form umgesetzt werden, drohen erhebliche Einschnitte für Menschen mit Behinderungen und ihre Familien. Warum wir die Pläne kritisch sehen und was jetzt wichtig ist, lesen Sie weiter unten. Viele weitere Informationen zu den Standpunkten zur Wahl in Berlin sowie hilfreiche Unterlagen zur Wahl gibt es auf dieser Internetseite.

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