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Eine Person mit einem mit Kleidug vollbepackten Einkaufswagenn besteigt eine Straßenbahn Foto: Pixabay/Asinno
MÜNCHEN (kobinet)
Einer der Kernsätze einer Untersuchung des Allgemeinen Deutschen Automobil Club (ADAC) lautet: "Der Einstieg in Bus und Straßenbahn ist für Menschen mit Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen oft schwierig". In einer Studie des ADAC wurden hinsichtlich der Barrierefreiheit in zehn Städten 55 Haltestellen mit 159 Bus- und Straßenbahnsteige untersucht. Dabei zeigte sich, dass Barrierefreiheit zunehmend mitgedacht wird, aber auch der Einstieg die größte Barriere bleibt sowie Haltestellen für Blinde oft schwer auffindbar sind. Weitere Einzelheiten zu dieser Studie sind auf dieser Internetseite zu erfahren.
Elke Gundel und Pfarrer Prof. Dr. Holger Böckel Foto: Stiftungen kreuznacher diakonie/Andrea Djifroudi
BAD KREUZNACH (kobinet)
Die Behindertenhilfe der Stiftung kreuznacher diakonie stellt die Weichen neu: Zum 1. November übernimmt Elke Gundel die Leitung des Bereichs Behindertenhilfe und verstärkt die Geschäftsführung der Werkstätten kreuznacher diakonie gGmbH. Mit ihrer langjährigen Erfahrung in Leitungsposition in der Eingliederungshilfe will die studierte Volkswirtin Wirtschaftlichkeit und Sozialpolitik für Menschen mit Behinderungen verbinden. Frau Gundel hat zudem nah an der Politik gearbeitet und das Thema Sozialrecht in den verschiedenen Facetten ausgeleuchtet. Sie bringt großes Fachwissen, Energie und außerordentliche Expertise im Arbeitsrecht mit. Mit Neugier blickt Sie auf die Unterschiede zwischen Caritas und Diakonie. Ihr Anliegen ist es zuzuhören, etwas zu bewegen, Transparenz zu leben und für die Menschen nahbar zu sein.
Ideenwerkstatt in Erfurt: Hier entstehen erste Ansätze für die NeuroDem Toolbox und das Kartenspiel. Foto: VSBI/Lisa Risch
Erfurt (kobinet)
Erste Ergebnisse der NeuroDem-Workshops fließen in Toolbox und Kartenspiel ein
Was brauchen neurodivergente junge Menschen, um sich am demokratischen Leben, an Interessenvertretung und an Entscheidungsprozessen zu beteiligen? Diese Frage wurden auch den Teilnehmenden der Co-Design-Workshops im Erasmus+-Projekt NeuroDem gestellt. Die Antwort: praktische, flexible und barrierearme Beteiligungsmöglichkeiten.
Ein Regionalzug auf Schienen unterwegs Foto: H. Smikac
BERLIN (kobinet)
Anlässlich der Verkehrsministerkonferenz fordern die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), die Klima-Allianz Deutschland und der Deutsche Caritasverband die Landesverkehrsminister auf, deutlich mehr Mittel aus dem 100 Milliarden Euro schweren Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität in den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs (ÖPNV) zu investieren. Aktuelle Auswertungen des Bundesfinanzministeriums zeigen ein Ungleichgewicht: Von den 100 Milliarden Euro wurden bisher nur 506 Millionen Euro von den Ländern für Verkehrsinfrastruktur abgerufen. Während Stadtstaaten wie Berlin in den ÖPNV investieren, priorisieren Flächenstaaten vor allem den Straßenbau.
Logo VdK Baden-Württenberg Foto: VdK Baden-Württenberg
STUTTGART (kobinet)
Anlässlich der Beratung des Entwurfs des Gewalthilfeausführungsgesetzes (GewHAG) im Plenum des Landtages von Baden-Württemberg am 21. Oktober 2026 fordert der Sozialverband VdK Baden-Württemberg, die Erreichbarkeit von Schutzplätzen für alle Frauen sicherzustellen. Besonders Frauen mit geringen finanziellen Mitteln und Frauen mit Behinderungen müssten diese tatsächlich erreichen können, betont der Verband. "Der Ausbau der Schutz- und Beratungsangebote ist vor dem Hintergrund der strukturellen Lücken im Gewalthilfesystem in Baden-Württemberg ein notwendiger Schritt und ausdrücklich zu begrüßen", sagt Hans-Josef Hotz, Vorsitzender des Sozialverbands VdK Baden-Württemberg.
Der Sozialverband VdK Deutschland kritisiert den CDU-Vorschlag, die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren künftig nur noch für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vorzusehen, die tatsächlich 45 Jahre lang gearbeitet und in die Rentenkasse eingezahlt haben. Medienberichten zufolge sollen Erziehungs- und Pflegezeiten dabei nicht mehr berücksichtigt werden.VdK-Präsidentin Verena Bentele erklärt: "Der Vorschlag, Erziehungs- und Pflegezeiten nicht mehr anzurechnen, wäre ein sozialpolitischer Skandal ersten Ranges. Eine solche Regelung würde komplett zu Lasten von Frauen gehen – und zwar genau der Frauen, die Sorgearbeit leisten und die genau deshalb überproportional von Altersarmut betroffen sind. Wenn der Bundesregierung bei der Kompromissfindung nichts anderes einfällt, dann hat sie jeden Anspruch an den sozialen Ausgleich in diesem Land aufgegeben. Dann darf sie sich aber auch nicht mehr über sinkende Geburtenraten oder demografische Probleme wundern."