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Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen e.V.


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Kobinet Nachrichten

Studie zur Ermittlung besonderer Unterstützungsbedarfe veröffentlicht 20 Oct 2026 07:21:19

Dresden/Sachsen - Zwinger von Jorbasa
Dresden/Sachsen - Zwinger von Jorbasa
Foto: Jorbasa (Creative Commons BY-ND 2.0)

DRESDEN (kobinet)

Das Sächsische Staatsministerium für Soziales, Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt hat eine Studie zu den besonderen Bedarfen von Menschen mit Autismus-Spektrum, Prader-Willi-Syndrom, Angelman-Syndrom sowie Taubblindheit veröffentlicht. Die Untersuchung zeigt bestehende Barrieren auf und leitet daraus Handlungsempfehlungen für eine gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilhabe ab. Die Studie zeigt Bedarfe auf und leitet daraus Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Teilhabe und Unterstützung der betroffenen Menschen ab und ist unter diesem Link nachzulesen. Die Ergebnisse sollen in die Erarbeitung des Aktionsplans 3.0 der Sächsischen Staatsregierung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention einfließen.

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SoVD NRW startet Talkreihe „Bailout Nights“ zu sozialpolitischen Themen 20 Oct 2026 07:12:51

Logo Sozialverband Deutschland
sovd
Foto: Sozialverband Deutschland

DÜSSELDORF (kobinet)

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) Landesverband NRW startet mit der Kampagne "Join the Bailout" eine neue digitale Gesprächsreihe namens "Bailout Nights". Die erste Ausgabe am 20. Oktober 2026 widmet sich der psychotherapeutischen Versorgung und den Herausforderungen, mit denen Betroffene konfrontiert sind, etwa langen Wartezeiten auf Therapieplätze oder unterschiedlichen Zugangsbedingungen für gesetzlich und privat Versicherte. Zu Gast ist der Psychotherapeut Andy Sharif. Die "Bailout Nights" richten sich insbesondere an junge Menschen und greifen gesellschaftliche Probleme auf, die deren Alltag prägen, wie steigende Lebenshaltungskosten, psychische Belastungen, Diskriminierung oder ungleiche Bildungschancen. Das Format soll persönliche Gespräche mit Experten und Betroffenen führen, um politische und strukturelle Ursachen sichtbar zu machen. Die Gespräche werden alle zwei Wochen dienstags live auf YouTube ausgestrahlt. Die Pilotphase läuft bis Ende Dezember 2026. Die Gesprächsreihe startet am 20. Oktober 2026 um 19:00 Uhr mit dem Thema "Therapie gesucht, Systemfehler gefunden – Psychotherapie zwischen Anspruch und Realität". Weitere Informationen sind auf der Webseite www.jointhebailout.de verfügbar.

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LVKM warnt vor Rückschritten bei Teilhabe und Rechten von Menschen mit Behinderungen 20 Oct 2026 07:10:13

Ein Mann im Rollstuhl unterhält sich mit einer neben ihm stehenden Frau. Im Hintergrund sind weitere Teilnehmer der Veranstaltung zu sehen
Gespräche während des Festaktes
Foto: Klaus Füßinger/lvkmbw Archiv

LUDWIGSBUIRG (kobinet)

Anlässlich des Festakts zum 60-jährigen Bestehen des Landesverbands für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg e. V. (LVKM) am 19. Oktober 2026 im Marmorsaal des Residenzschlosses Ludwigsburg warnte der Verband vor Rückschritten bei den Rechten von Menschen mit Behinderungen. Rund 100 Gäste aus Politik, Verwaltung, Gesellschaft und Mitgliedsorganisationen diskutierten über die gesicherte Fortführung erreichter Fortschritte bei Inklusion und Teilhabe.

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Wie es um die Barrierefreiheit der Bahnhöfe und Bushaltestellen in der Schweiz bestellt ist 20 Oct 2026 06:54:33

Flagge Schweiz
Flagge Schweiz
Foto: public domain

NOTTWIL (kobinet)

Die Paraplegiker-Vereinigung der Schweiz hat den neuen Standbericht 2026 des Bundesamts für Verkehr (BAV) zur Umsetzung des Behindertengleichstellungsgesetzes (BehiG) hinsichtlich der Barrierefreiheit der Bahnhöfe und Bushaltestellen veröffentlicht. Demnach waren 1.168 der rund 1.800 Bahnhöfe Ende 2025 barrierefrei nutzbar. Bis Ende 2029 sollen weitere 193 Bahnhöfe angepasst werden. 50 Prozent der rund 25.000 Bushaltestellen sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität nutzbar, teilweise mit Unterstützung des Personals. 42 Prozent können nicht genutzt werden. Dort werden Ersatzmaßnahmen angeboten, welche in der Regel aus Leistungen der Shuttle-Dienste bestehen. Gemäß Behindertengleichstellungsgesetz (BehiG) hätten auch in der Schweiz Bahnhöfe und Bushaltestellen bis Ende 2023 angepasst werden müssen, sofern die Umbauten verhältnismäßig sind.

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Viele Gründe für behinderte Menschen in den USA zu demonstrieren und zu Wählen 20 Oct 2026 05:33:57

Plakat gegen die Einschränkung von Rechten behinderter Menschen in den USA
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Foto: DREDF

Washington, D.C. USA (kobinet)

In zwei Wochen, am 3. November 2026, finden in den USA die äusserst wichtigen Midterm-Wahlen statt. Dabei werden 35 von 100 Mitglieder des Senats und alle 435 Abgeordneten des Repräsentantenhauses neu gewählt. In beiden Kammern haben bisher die Republikaner die Mehrheit. Gingen diese verloren, würde dies den Handlungsspielraum von Donald Trump erheblich schwächen. Zudem werden in 36 Staaten und drei US-Territorien neue Gouverneure gewählt. Außerdem werden in den Bundesstaaten neben den Gouverneurswahlen auch wichtige Regierungsämter neu vergeben. In vielen Teilen der USA finden zusätzliche Regional- und Bürgermeisterwahlen statt. Für behinderte Menschen gibt es in den USA derzeit viele Gründe, zu demonstrieren und zur Wahl aufzurufen. Denn nicht nur die Lebenshaltungskosten sind unter Donald Trump massiv gestiegen, sondern fünf Bundesstaaten und die US-Regierung haben auch das Recht auf Unterstützung in der Gemeinde statt in Einrichtungen mit der Änderung der Antidiskriminierungsregelungen in Section 504 des US-amerikanischen Rehabilitationsgesetzes massiv angegriffen. Hatten behinderte Menschen in den USA bisher die Möglichkeit, sich auf diese Regelungen für eine Unterstützung in der am wenigsten einschränkenden Umgebung zu berufen, wird dies durch die Einigung der klagenden Bundesstaaten und der US-Bundesregierung zukünftig erheblich erschwert. Hiergegen und gegen viele andere Maßnahmen der Trump-Regierung sind am vergangenen Wochenende auch viele behinderte Menschen bei den US-weiten No Kings Demonstrationen gegen die Regierung von Donald Trump auf die Straße gegangen und haben zudem bereits vieläfltige Protestaktionen durchgeführt.

Link zum Facebook-Post des Disability Rights Defense and Education Fund zum Thema

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Studie zu Unterstützungsbedarfen bei Autismus, Taubblindheit und seltenen Syndromen veröffentlicht 20 Oct 2026 05:14:41

Infozeichen
Infozeichen
Foto: Susanne Göbel

Dresden (kobinet)

Der Landesbeauftragte für Inklusion der Menschen mit Behinderungen in Sachsen, Michael Welsch, hat eine Studie zur Ermittlung besonderer Unterstützungsbedarfe von Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen, Taubblindheit, Prader-Willi-Syndrom und Angelman-Syndrom veröffentlicht. Die Studie identifiziert konkrete Bedarfe und leitet Handlungsempfehlungen ab, um die Teilhabe und Unterstützung der betroffenen Menschen zu verbessern. Die Ergebnisse sollen in die Erarbeitung des Aktionsplans 3.0 der Sächsischen Staatsregierung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) einfließen, wie der Landesbeauftragte mitteilte.

Die Studie sowie weitere Informationen gibt's unter dem Link: https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/1100569 bzw. unter diesem Link: https://www.sk.sachsen.de/studie-veroeffentlicht-7808.html.

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