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Anlässlich seines Besuchs in der Geriatrischen Rehabilitationsklinik des Paul-Gerhardt-Werks in Ettenheim hat Diakonie-Präsident Rüdiger Schuch die Auswirkungen aktueller Sozialversicherungsreformen auf Pflege und medizinische Rehabilitation thematisiert. Das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz sende widersprüchliche Signale, so Schuch: "Hohe Qualitätsstandards und gute Arbeitsbedingungen werden erwartet, ihre Finanzierung aber begrenzt." Dies gefährde die wirtschaftliche Stabilität vieler Reha-Einrichtungen und erschwere Investitionen sowie die Fachkräftesicherung.
A man in a wheel chair on a sidewalk Foto: Jose Manuel Esp
OLTEN (kobinet)
Procap Reisen ist die Schweizer Spezialistin für barrierefreies Reisen. Sie ist die Fachstelle für barrierefreies Reisen für Menschen mit Behinderungen, für Behindertenorganisationen und für die Tourismusbranche in der Schweiz. Unter anderem an den Tourismusfachschulen vermittelt Procap in Workshops den Studierenden wertvolle und spannende Einblicke in das Leben von Menschen mit Behinderungen. Durch eigenes Ausprobieren und praktische Erfahrungen können sie selbst erleben, welchen Herausforderungen betroffene Personen im Alltag begegnen. Es wird ihnen die Bedeutung von inklusiven Reiseangeboten vermittelt, sodass sie Barrierefreiheit als Qualitätsmerkmal im Tourismus erkennen und verstehen. Diese Erfahrungen helfen, wie die Erfahrungen zeigen, Berührungsängste abzubauen und Hürden im Umgang mit Alltagssituationen aus dem Weg zu räumen. Gleichzeitig wird sichtbar, wie viel Stärke, Anpassungsfähigkeit und Perspektive Betroffene mitbringen. Auf dieser Homepage ist mehr über Procap Reisen und diese Workshops zu erfahren.
Am 13. September 2026 findet in Niedersachsen die Kommunalwahl statt. Um Menschen mit Behinderung die Teilhabe an der Wahl zu ermöglichen, haben der Sozialverband Deutschland (SoVD) Niedersachsen, die Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung, der Lebenshilfe Landesverband Niedersachsen e.V. und der Blinden- und Sehbehindertenverband Niedersachsen e.V. eine Wahlhilfebroschüre in Leichter Sprache veröffentlicht.
Logo VdK Nordrhein-Westfalen Foto: VdK Nordrhein-Westfalen
DÜSSELDORF (kobinet)
Der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen hat die Landesregierung aufgerufen, verbindliche Hitzeaktionspläne für Kommunen und soziale Einrichtungen einzuführen. Anlass ist die aktuelle Hitzesituation: In NRW gab es in diesem Jahr bereits 1.230 hitzebedingte Sterbefälle. Einige Kommunen haben erste Maßnahmen wie Trinkwasserbrunnen oder digitale Karten mit kühlen Orten umgesetzt. Die Landesregierung plant ein Sofortprogramm zur Unterstützung der Kommunen bei der Erstellung von Hitzeaktionsplänen.
Sonnenschein über der Silhouette einer Stadt Foto: Fatih Turan
Stuttgart / Düsseldorf (kobinet)
Kaum ist die letzte Hitzewelle vorbei, steht zum Start der Sommerferien in Baden-Württemberg schon die nächste bevor. Ende Juni hatte Baden-Württemberg mit bis zu 41 Grad einen neuen Temperaturrekord erlebt. Für Gesundheitsminister Oliver Hildenbrand ist klar: "Hitze ist längst kein reines Wetterthema mehr, sondern eine der größten Gesundheitsgefahren unserer Zeit. Der Klimawandel ist eine der größten Bedrohungen für unsere Gesundheit. Wir müssen jetzt handeln und zusammenarbeiten, denn Hitze trifft uns alle", wie der Minister heute, am 29. Juli 2026, in Stuttgart mitteilte. Auch in Nordrhein-Westfalen wird der Hitzeschutz verbessert.
Im Juli wird traditionell der Disability Pride Month begangen. Dabei zeigen behinderte Menschen Flagge für ihre Rechte, ihre Selbstbestimmung und mehr Sichtbarkeit in der Gesellschaft. In den USA wird im Juli seit vielen Jahren der Unterzeichnung des Americans with Disabilities Act vom 26. Juli 1990 als wichtiges Antidiskriminierungsgesetz für behinderte Menschen gedacht und für die Rechte behinderter Menschen demonstriert. Auch in Deutschland haben dieses Jahr eine Reihe von Aktionen im Zusammenhang mit dem Disability Pride Month stattgefunden. Jennifer Sonntag hat sich als blinde Journalistin Gedanken zum Disability Pride Month gemacht und dazu einen Beitrag auf Facebook veröffentlicht, der auch Bezug auf den Anschlag auf den CSD in Berlin nimmt und den die kobinet-nachrichten im Folgenden mit einem Dank an Jennifer Sonntag veröffentlichen.