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Zur Woche des Sehens in den Kölner Museen Foto: Museumsdienst Köln
KÖLN (kobinet)
Der Museumsdienst Köln bietet zur diesjährigen Woche des Sehens vom 8. bis 15. Oktober ein umfangreiches Programm in den Kölner Museen an. Dieses umfasst Führungen in sieben Museen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Angebote sind kostenfrei, ein (ermäßigter) Eintritt ist zu entrichten. Nähere Informationen sind dazu auf dem Webportal des Museumsdienstes Köln zu erfahren.
Um das Monitoring zur Kassenzulassung des nicht-invasiven Pränataltests geht es am 8. Oktober 2026 in einer auf 35 Minuten angesetzten Debatte und Beschlussfassung im Plenum des Deutschen Bundestages. Nach der bisher vorliegenden Tagesordnung des Bundestagsplenums steht dieser Punkt unter Tagesordnungspunkt 13 ab 16:15 Uhr an. "Der Bundestag stimmt am Donnerstag, 8. Oktober 2026, nach halbstündiger Aussprache über einen Antrag von 110 Abgeordneten aus den Fraktionen CDU/CSU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke mit dem Titel 'Kassenzulassung des nicht-invasiven Pränataltests – Monitoring der Konsequenzen und Einrichtung eines Gremiums' ab. Der Antrag wurde im Gesundheitsausschuss beraten. Dem Bericht des Ausschusses zufolge haben sich dessen Mitglieder einvernehmlich dafür ausgesprochen, eine Abstimmung im Plenum des Bundestages herbeizuführen", heißt es dazu im Informationssystem des Deutschen Bundestages zur anstehenden Beratung und Abstimmung.
"Seit vier Jahren übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen den Bluttest auf Trisomie 13, 18 und Trisomie 21 – das Downsyndrom. Laut Zahlen der Barmer Krankenkasse aus dem Jahr 2024 lässt mittlerweile etwa jede zweite Schwangere ihr Kind auf genetische Auffälligkeiten testen", heißt es in einem am 1. Oktober 2026 veröffentlichten Beitrag des Deutschlandfunk zur Thematik mit vielen Hintergrundinformationen.
Heute, am 5. Oktober 2026 befasst sich der Deutsche Bundestag in einer öffentlichen Anhörung von 11:30 - 13:30 Uhr mit der geplanten Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG). Kurz vor der Anhörung übergibt das Bündnis AGG Reform-Jetzt! die Petition mit dem Titel "Echter Schutz vor Diskriminierung – für ein wirksames Gleichbehandlungsgesetz" mit über 55.000 Unterschriften an Abgeordnete des Deutschen Bundestages, Die Unterzeichner*innen fordern eine umfassende Nachbesserung des Gesetzentwurfs. Die Petition macht deutlich: "Gerade jetzt braucht es mehr Schutz vor Diskriminierung", heißt es in einer vom Antidiskriminierungsverband Deutschland (advd) verbreiteten Presseinformation im Vorfeld der Anhörung, die online über das Parlamentsfernsehen des Deutschen Bundestages live übertragen wird. Eine der Sachverständigen bei der Anhörung wird Dr. Sigrid Arnade sein, die sich seit Jahrzehnten für die Gleichstellung benachteiligter Gruppen und die Achtung der Menschenrechte einsetzt. Sie hat schon vor der Verabschiedung des AGG vor 20 Jahren für ein solches Gesetz gestritten.
Logo: Gute Nachrichten zur Inklusion Foto: Marleen Soetandi
Karlsfeld (kobinet)
"Moritz Nickl hat das Fragile-X-Syndrom – und besuchte als erster Schüler mit geistiger Behinderung die Regelschule in Karlsfeld. Der Edeka-Marktleiter seines Praktikums war so begeistert, dass er ihm eine Stelle anbot." So heißt es in einem Beitrag vom 21. September 2026 des Merkur, auf den Markus Ertl die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht hat. Damit hat er auf den kürzlich veröffentlichten IGEL-Podcast zu fünf Jahre gute Nachrichten zur Inklusion reagiert. Der Merkur-Beitrag von Verena Möckl trägt den Titel "Ärzte prophezeiten, er werde nie schreiben und lesen: Jetzt hat Moritz (17) aus Karlsfeld ein Jobangebot" und reiht sich in eine Reihe von ursprünglich negative Prognosen gegenüber behinderten Menschen ein, die nicht der späteren Realität entsprachen.
René Perner, Beisitzer im Wahlvorstand des Campus Lebenshilfe Berlin, im Interview mit dem ZDF Foto: Dennis Lenz
BERLIN (kobinet)
Am 20. September hatte Berlin gewählt. Auf dem Campus der Lebenshilfe Berlin hatten Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam das Wahllokal geleitet und anschließend die Stimmen ausgezählt. Selbstverständlich sollte dabei auch sein, dass pflegende Familien die Unterstützung bekommen, die sie brauchen, Ziel der Lebenshilfe bleibt, wie betont wird, dass Menschen mit und ohne Behinderung selbstverständlich und gleichberechtigt politisch teilhaben können. Link zur ZDFheute-Sendung vom 20. September 2026 mit einem Bericht zu dieser Wahl bei der Lebenshilfe Berlin (ab Minute 2:40)