Wir nutzen Cookies und andere Technologien.
Diese Website nutzt Cookies und vergleichbare Funktionen wie Session IDs zur
Verarbeitung von Endgeräteinformationen und personenbezogenen Daten.
Die Verarbeitung dient der Einbindung von Inhalten, externen Diensten und Elementen Dritter, der statistischen Analyse/Messung,
der personalisierten Werbung sowie der Einbindung sozialer Medien. Je nach Funktion werden dabei Daten an Dritte weitergegeben und an
Dritte in Ländern in denen kein angemessenes Datenschutzniveau vorliegt z.B. die USA und von diesen verarbeitet. Ihre Einwilligung
ist stets freiwillig, für die Nutzung unserer Website nicht erforderlich und kann jederzeit abgelehnt oder widerrufen werden. So ist die hier
verwendete Session ID zur Nutzung des Warenkorbes und funktioneller Seiteninhalte notwendig während andere uns helfen unser Onlineangebot
zu verbessern und wirtschaftlich zu betreiben. Weitere Infos finden Sie unter dem Link Datenschutz rechts unten.
Prof. Dr. Sigrid Arnade Foto: H.-Günter Heiden Wien (kobinet) "Die Medizinische Universität Wien veranstaltet jedes Semester Gender- und Diversity-Ringvorlesungen. Meine Kollegin Karoline Rumpfhuber von der Abteilung 'Diversity, Equality and Inclusion' organsiert diese. Am Mittwoch, den 03.06.2026 von 17:00 Uhr bis 19:15 Uhr gibt es diesmal einen Onlinevortrag mit dem Titel: 'Vom medizinischen zum menschenrechtlichen Modell von Behinderung: Bedeutung für ärztliches Handeln' von Prof.inDr.in Sigrid Arnade. Sie ist u.a. Sprecherin für #Gender & #Diversity bei der ISL - Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e. V." Auf diese Veranstaltung, für die eine Anmeldung per Mail noch möglich ist, hat Alexander Ahrens auf Facebook aufmerksam gemacht.
Fragen sollen zu Antworten werden Foto: ht Köln (kobinet) Wie oft wird in Medien über Produkte oder die geleistete Arbeit in Werkstätten für behinderte Menschen oder in sogenannten Sozialprojekten mit wohl klingenden Beiträgen berichtet, ohne dass erwähnt wird, dass die dort arbeitenden behinderten Menschen weit unter dem Mindestlohn arbeiten und dass dies nichts mit einer fairen Beschäftigung und Entlohnung zu tun hat. Seit der Sendung ZDF Royal mit Jan Böhmermann vom 8. Mai 2026 über die Ausbeutung behinderter Menschen in Werkstätten fragen mehr Menschen bei solchen meist unkritischen Berichten nach. So erging es auch dem WDR im Hinblick auf einen Bericht über die Produktion von Saunen in den Nordeifel-Werkstätten, woraufhin der Sender zurückrudern musste und den geringen Verdienst in der dortigen Werkstatt für behinderte Menschen und bei der Produktion der Saunen auf Facebook offengelegt hat.
gb Geldscheine Foto: Gerhard Bartz Berlin (kobinet) Der Paritätische Gesamtverband veröffentlicht heute am 2. Juni 2026 unter dem Titel "Wachsende Armut, schrumpfende Sicherheit" seinen neuen Armutsbericht mit alarmierenden Befunden: Die soziale Spaltung in Deutschland verschärft sich. 13,3 Millionen Menschen leben in Armut, die Armutsquote steigt auf 16,1 Prozent. Gleichzeitig wächst die Kluft zwischen Regionen und Bevölkerungsgruppen. Während Armut insgesamt zunimmt, verfestigt sie sich besonders bei Älteren, Frauen und Alleinerziehenden. "Wir sehen eine Gesellschaft, die sozial weiter auseinanderdriftet. Menschen spüren das. Jetzt immer neue Kürzungen zu diskutieren, schürt Angst und Unsicherheit. Das spielt Populisten und Extremisten in die Hände", erklärte Dr. Joachim Rock, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes.
Cover des IGEL-Monatsrückblick auf Mai 2026 mit Ottmar Miles-Paul Foto: IGEL-Media Bad Segeberg / Kassel (kobinet) "Reise von Tübingen nach Berlin. Überall wird Inklusion mit Füßen getreten." So hat Sascha Lang den Monatsrückblick auf die Behindertenpolitik im Mai 2026 getitelt. Gemeinsam mit kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul blickt Sascha Lang in der neuesten Episode des Podcasts Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) auf einige Ereignisse und Themen, die die Behindertenpolitik im Mai 2026 bestimmt haben. Dabei geht es u.a. um die Aktionen zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen, die Provinzposse um Boris Pallmer und ein Urteil des Bundesgerichtshof in Sachen Diskriminierung einer blinden Frau bei einer Rehamaßnahme.
Hilfsmittel erhöhen Selbstständigkeit Foto: DBSV / A. Friese RENDSBURG (kobinet) Anlässlich des deutschen Sehbehindertentages zeigen der Blinden- und Sehbehindertenverein Schleswig-Holstein und die Regionalgruppe Rendsburg beim 3. Tag der Möglichkeiten am 06.Juni 2026 in Rendsburg was möglich ist, damit der Alltag kein Blindflug ist. Vorträge rund um das Thema Kochen, sowie Alltags- und Umwelthelfer und eine Mitmachausstellung mit 16 Fachausstellern zeigen Möglichkeiten auf. Da wird es dann darum gehen wie Mensch mit Sehbehinderung Produkte beim Einkaufen erkennen und Zutaten in der Küche zuverlässig finden sowie portionieren. Hier kann dann jeder lernen, was ein Milchwächter und die Becherküche ist. Zudem ist mehr über Unterstützungsmöglichkeiten zu erfahren, den Alltag wieder selbständiger zu gestalten. Den tag der Möglichkeiten gibt es am 06. Juni 2026 in der Zeit von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr im DEULA Bildungszentrum Rendsburg, das mit einem kostenlosen Shuttle ab Bahnhof Rendsburg zu erreichen wäre. Weitere Informationen und das Programm des Tages sind auf dieser Internetseite nachzulesen.
Logo der Bundesagentur für Arbeit Foto: BA Nürnberg (kobinet) Im Vergleich zum Vorjahr hat die Arbeitslosigkeit behinderter Menschen auch im Mai 2026 erheblich zugenommen. Waren im Mai 2025 noch 184.015 schwerbehinderte Menschen arbeitslos gemeldet, waren es im Mai 2026 mit 189.959 gut 5.000 mehr. Im Vergleich zur Vorcoronazeit wird der massive Anstieg der Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen in den letzten Jahren besonders deutlich. Im Mai 2019 waren 155.131 schwerbehinderte Arbeislose in Deutschland gemeldet, also fast 35.000 weniger als heute. Dies geht aus den Zahlen der Bundesagentur für Arbeit zur Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen im Mai 2026 hervor.